Die Pflanze des Monats – Der Frühjahrskrokus

Der Krokus ist der Klassiker unter den Frühjahrspflanzen und wurde von den SchülerInnen der Umwelt AG zur Pflanze des Monats Februar gekürt – auch weil der Krokus mehr kann als nur schön auszusehen.

Es wird zwar von dem Krokus gesprochen, dabei gibt es insgesamt 235 Krokus-Arten. Die meisten kommen im Orient vor, es gibt sie aber auch in Europa, Nordafrika und in West-China. Der Farbenpracht der Krokusse ist dabei keine Grenzen gesetzt, von lila, hellviolett über gelb bis zum schneeweiß ist alles dabei.

Wann blüht der Krokus?

Er ist einer der ersten blühenden Blumen im Jahr. Der Krokus schiebt sich im späten Winter aus dem Boden. Er hat eine Zwiebel, mit der er sich auch in der kälteren Jahreszeit ernähren kann, daher kann er den Bienen bereits früh im Jahr Nahrung bieten.

Wo finde ich den Krokus?

Wir haben ihn im Garten gefunden, es gibt ihn aber auch auf Wiesen und im Wald.   21022020_Krokus_Biologie

Wann sollte ich den Krokus pflanzen?

Die richtige Pflanzzeit für Frühjahrskrokusse ist der Herbst – am besten zwischen September und Oktober.

Kann ich den Krokus essen?

Es heißt Vorsicht Finger weg: die Mehrzahl der Krokus-Arten sind schwach giftig! Aber eben nicht jede Art. Ein ganz besonderer Vertreter der Krokusse ist die Art Crocus sativus. Aus ihren Blüten wird der süß-aromatisch duftende Safran gewonnen.

Safran wurde bereits vor 3600 Jahren von Menschen genutzt, als Gewürz aber auch wegen seiner Heilwirkung. Denn Safran gilt als nervenstärkend und ihm wird eine stimmungsaufhellende Wirkung beigeschrieben.

Im alten Orient wurde Safran außerdem zur Färbung von Herrschergewändern genutzt. Dazu passt auch der stattliche Preis von Safran. Um ein Kilogramm Safran zu gewinnen, benötigt man etwa 150.000 bis 200.000 Blüten des Crocus sativus. Dies bedeutet eine Anbaufläche von 10.000 Quadratmetern. Die Ernte ist bis heute Handarbeit. Deswegen zahlt man im Einzelhandel auch zwischen 4 und  30 Euro pro Gramm.

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Autoren: Quirin Pecher und Felix Kochel, 6a
redigiert von: Sebastian Müller-Runte