Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

Herzlich willkommen am SG!
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18.01.2018: Die Schulgemeinschaft begrüßt die Referendarinnen Benedetta De Bergolis und Lisa Klingenstein und Referendar Maximilian Keller

„Hallo, mein Name ist Benedetta De Bergolis. Ich komme aus dem schönen Remstal. Studiert habe ich die Fächer Chemie und Italienisch auf Lehramt an der Universität in Stuttgart. Im November letzen Jahres habe ich erfahren, dass ich mein Referendariat am SG in Aalen absolvieren darf und freue mich sehr auf die kommende Zeit!“

Superteam mit Sonderpreis der Jury

Alle Jahre wieder im August werden die Aufgaben für die First LEGO League veröffentlicht. Dann beginnt ein geschäftiges Treiben: Spielfeld bestellen, Aufgaben lesen und verstehen, Team aktivieren. Am ersten Freitag im neuen Schuljahr fand die erste Zusammenkunft der ROBO-AG statt. Daraus rekrutierte sich das Team für die FLL.

Der Wettbewerb hat vier Teilgebiete: 1. Robot-Game, bei dem auf dem Spielfeld sieben Aufgaben zu lösen sind 2. Roboter-Design, der Roboter soll zweckmäßig konstruiert werden und eine effektive Programmierung vorgestellt werden. 3. Forschungspräsentation zum Thema „Wasserkreisläufe“ (Das diesjährige Thema ist Hydro Dynamics.) 4. Teamwork

Auf die Aufgaben 1 bis 3 können sich die Teams vorbereiten, die Aufgabe 4 erfordert spontanes Handeln im gesamten Team unmittelbar vor der Jury.

Jakob Jarebica, Simon Glöckner und Florian Janot sind alte FLL-Hasen und scharten die Youngster Johannes Kürz, Leander Pecher um sich und tüftelten Design und Programmierung. Zur Forschungspräsentation gab es in NwT Klasse 8 einen Ideenwettbewerb, den Anna Hack und Marie Karweg für sich entschieden, damit waren die beiden auch im Team.

Am Samstag wurde es dann ernst:  Wir hatten uns den Wettbewerb in Schwäbisch-Gmünd rausgesucht, er fand in der EULE-Wissenswerkstatt statt und nach den Anmeldeformalitäten bekamen wir unseren Tisch in der Werkstatt 2 zugewiesen. Von der Eröffnung bis zum Schluss herrschte eine Superstimmung, Jakob war nervös, Simon, Johannes und Leander eher cool, die Mädels aufgeregt und Flori, der Teamchef, entpuppte sich als Motivator ersten Ranges.

Für uns ging es mit Roboter-Design los, die Juroren gaben sich freundlich und entspannt, wir hatten ein gutes Gefühl. Bei der Forschungspräsentation schwor Flori alle mental nochmal ein. Wir hatten uns mit dem Thema „Wasser ist kostbar“ auf Möglichkeiten des Wassersparens im Haushalt eingestellt mit Experten, Moderator und schwäbischer Hausfrau. Es kam ganz gut an. Besonders die Diskussion mit den Juroren war interessant. 

Nach einer schnellen Pizza ging es dann zum Teil  Teamwork. Das Team (7 Mitglieder) sollte auf 6 Beinen und acht Händen stehen. Es gab eine kurze Beratung und das Team stand. Leider kamen wir bei den Robot-Games nicht über die erste Runde hinaus. Wir trugen’s sportlich: Platz 9 von 16.

Bei der Siegerehrung erhielten wir Platz drei beim Teamwork und als große Überraschung den Sonderpreis der Jury für besonders ausgeglichenes und teamorientiertes Auftreten in allen Kategorien. Wir waren alle happy. Jeder bekam noch eine Schokoladen-Eule und der Pokal bekommt einen Ehrenplatz. Von der Eröffnung bis zum Schluss war eine Superstimmung. Den Organisatoren gilt ein herzliches Dankeschön, und wir kommen nächstes Jahr wieder.

Mehr über MINT am SG.

Weihnachtskiste
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22.12.2017: 8 Schülerinnen besuchen das Flüchtlingswohnheim mit den Weihnachtspäckchen aus dem SG

Am 22.12.2017 waren acht Schülerinnen des Schubart Gymnasiums in der Flüchtlingseinrichtung in der Ulmer Straße, um den Kindern ein zwar etwas frühes aber schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Sie brachten Weihnachtslieder mit, lasen den Kindern weihnachtliche Geschichten vor, servierten Tee, Punsch und Kekse — und verteilten die Weihnachtskisten, die die Schülerinnen und Schüler des SG in den Wochen zuvor gespendet hatten. Die Kinder waren sehr glücklich über ihre Weihnachtskisten und über die Feier. Gerade um die Weihnachtszeit war es schön, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern — und das ist den Schülerinnen auf jeden Fall gelungen. (Mia-Zoë Schenk)| Mehr über die SMV.

Schnee für die Kooperationspartner
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20.12.2017: Die Klasse 6b hat Schneemänner für die Kooperationspartner des SG gebastelt

Die Klasse 6b hat Schneemänner für die Kooperationspartner des SG gebastelt. Pünktlich vor Weihnachten sorgen die kleinen Sockenschneemänner für ein bisschen weiße Weihnachten und bringen unseren Kooperationspartnern ein kleines Dankeschön und hoffentlich ein bisschen Freude. Auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an unsere Partner, die uns auch in 2017 wieder so tatkräftig unterstützt haben!

Jonglage in der 5b
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19.12.2017: Die Klasse 5b freut sich über die Kiste mit Jonglage-Spielzeug.

Warum das SG von Anfang an Spaß macht.

SG-Schwimmerinnen und Schwimmer erfolgreich im Kreisfinale in Schwäbisch Gmünd
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04.12.2017: Die Schwimmerinnen des SG freuen sich über den 1. Platz beim Kreisfinale in Gmünd, die Schwimmer über den 2. Platz

Mit zwei starken Mannschaften hat das SG im Dezember erfolgreich bei Jungend trainiert für Olympia Schwimmen teilgenommen. Die Mädchen belegten im Wettkampf II den ersten Platz und die Jungen im Wettkampf III den zweiten Platz.

Die Stimmung am Beckenrand war bombastisch und die einzelnen Schwimmerinnen und Schwimmer wurden lautstark angefeuert und so zu persönlichen Bestzeiten angetrieben. Beide Mannschaften haben gute Chancen ins RP-Finale einzuziehen. Es kommt aber noch auf die Ergebnisse der anderen Kreisfinalisten an.

Für die SG-Teams sind geschwommen (Mädchen): Annika Bork, Marianna Bopp, Anaise Pecher, Elena Perez-Kelle, Zelma Majovic, Ellen Rintelmann ,Darija Schiele, Alicia Schroll | Jungen: Enrico Alemanno, Iven Anton, Daniil Bachtinov, Florian Bopp, Emil Glasenapp, Maik Laukert, Laurin Müller, Leander Pecher, Benedikt Uhl

Mehr über Sport und Schwimmen am SG.

Weihnachtskonzert: Vom Barock zum Rock und wieder zurück

13.12.2017: Die Schulgemeinschaft des SG erlebte eine stimmig zusammengestellte und wunderschön musizierte Weihnachtsfeier mit den Unterstufenchor „SG Voices,“ dem Lehrerchor, dem Elternprojektchor und dem Orchester unter der gemeinsamen Leitung von Astrid Borgmeier, Susanne Thier und Martin Eisner.

Das Orchester führte die Schulgemeinschaft mit einem festlich musizierten Kanon von Pachelbel in die musikalische Weihnachtsfeier ein; klare Bläserkantilenen lagen über den bewegten Streichern — ein Stück mit Gänsehaut-Effekt. Der Reigen der barocken Ohrwürmer setzte sich fort mit „Bist du bei mir“ von Bach, „La Folia“ von Corelli (mit großer Spielfreude und Virtuosität musiziert von Solistin Elodie Kamenov an der Altblockflöte und Susanne Thier am Klavier), dem weihnachtlichen „Abendsegen“ von Humperdinck und „In the Bleak Midwinter“ von Holst.

Ein weiterer Höhepunkt waren die klaren und homogenen Stimmen der SG Voices unter der Leitung von Astrid Borgmeier.  Auswendig und herrlich choreographiert begannen sie mit „Singen wir beim Schein der Kerzen“ und „Leise rieselt der Schnee“ — um dann mit ihren Eltern bei „Santa Claus is Coming to Town“ abzurocken. Es folgten „Ding Dong Merrily on High“ und (zusammen mit den Lehrerchor) John Rutters ergreifendes „Schau auf die Welt“.

Der Lehrerchor hatte „Sure on this Shining Night“ mitgebracht, dazu ein farbig musiziertes „Veni sanctus spiritus“ (mit Martin Eisner am Cello) und ein ganz eindringliches und fließendes „You raise me up“ — alles wieder einfühlsam geleitet und begleitet von Susanne Thier am Klavier.

Immer wieder luden die Ensembles ihre Zuhörer mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein, und schließlich fand der Abend seinen Abschluss im Bach’schen „Jesu bleibet meine Freude“, das alle Ensembles miteinander musizierten. Der stellvertretende Schulleiter Richard Erhardt dankte zum Schluss den vielen Ensembles für die begeisternde Musik und das harmonische Zusammenspiel — „eine ideale, gelebte Schulgemeinschaft“. | Lust auf Musik am SG? Erfahren Sie mehr.

Auf nach Göttingen ins XLab

Am Mittwoch, den 13.09.2017, traten wir, eine Gruppe von 6 Schüler, die Reise zum Xlab nach Göttingen an. Nach etlichen Zwischenstopps, der Deutschen Bahn sei Dank, erreichten wir gegen 21.30 Uhr endlich unsere „Herberge“, und wenig später das Bett. Der nächste Tag sollte früh mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen, um dann, gut gestärkt, um 9.00 Uhr im Xlab zu sein.

An diesem Tag war die Begegnung mit Nilhechten geplant. Diese ca. 15-20 cm große Fische können weder sehen, noch hören oder riechen. Ihre Orientierung gewinnen sie durch die Hilfe von elektrischen Feldlinien, die sie durch kontinuierliche Stromstöße erzeugen. Nach einem umfassenden Theorieteil konnte wir dann im Verlauf des Nachmittags diese elektrischen Feldlinien genauer untersuchen und durch Messungen von deren Intensität die Reaktion des Nilhechts auf verschiedene Gegenstände, die in sein Umfeld eingebracht wurden, analysieren.

Der 2. Tag begann ähnlich früh, nur beschäftigten wir uns dieses Mal mit der molekulargenetischen Analyse eines Gendefektes. Die Sichelzellanämie ist eine Krankheit, bei der Betroffene aufgrund eines mutierten Hämoglobingens, oftmals deformierte rote Blutzellen haben. Dadurch werden diese starr und können dann die feinen Kapillaren nicht mehr passieren, wodurch die Versorgung der betroffenen Organe mit Sauerstoff beeinträchtigt sind. Sind beide Chromosomen betroffen, führt dieser Gendefekt schon in jungen Jahren zum Tod. Unsere Aufgabe war es nun, herauszufinden, ob „unser Patient“ Träger dieser Mutation ist oder nicht. Dazu isolierten wir Plasmid-DNA aus einer Bakterienkultur, und schnitten diese mit Hilfe von Restriktionsenzymen. Die entstandenen DNA-Fragmente wurden dann durch die Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Es entstand ein Bandenmuster, welches sich beim gesunden, beim homozygoten und beim heterozygoten Menschen jeweils unterschied.

Die beiden ereignisreiche Tage im Labor waren sehr spannend aber auch deutlich anstrengender als ein normaler Schultag. So waren wir dann froh, als wir am Freitag Abend müde, aber zufrieden, wieder Aalen erreichten. / Mehr über Mint am SG.

Mailin Müller, Esther Mielenz

Nikolaus-Aktion: himmlische Heerscharen rocken das SG

„Lasst uns froh und munter sein … Tralalalala! Bald ist Nikoausabend da!“

Der Nikolaus und Knecht Ruprecht kamen mit ihren Rentieren, Engeln und Anhang ans ferne SG und beschenkten die braven Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte mit Schokolade. Natürlich standen auch wieder einige im Goldenen Buch, die übers Jahr nicht so brav waren. —
Die SMV-Nikolausvertreter wünschen allen einen schönen Advent! | Mehr über die SMV.

Erfolgreich mit DELF

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05.12.2017: Meriel Pecher, Carla Bärreiter, David Henze, Sarah Kurz, Maike Huber (alle K1) und Leander Brune (K1 am THG, nicht im Bild) freuen sich über ihr DELF-Diplôme (B1). Katharina Bopp, K2, hat sogar das Niveau B2 erreicht. Die betreuende Lehrkraft Cornelia Kloker und Schulleiterin Christiane Dittmann gratulieren den Schülerinnen und Schülern und wünschen viel Erfolg und viele herzliche Kontakte mit Frankreich. | Mehr über Sprachzertifikate

Wer liest, gewinnt immer!
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04.12.2017: Die Finalisten des Vorlesewettbewerbs (v.l.n.r.): Alexander Peschka (6a), Niklas Meyer (6c), Jamie Giera (6c), Kora Wittich (6b), Magdalene Krannich (6a) und Gloria Schrimpf (6b)

Am 04.12.2016 trafen die sechs Finalisten des diesjährigen Vorlese-Wettbewerbs aus den Klassen 6a, 6b und 6c in der Aula des Schubart-Gymnasiums aufeinander. „Wer liest, gewinnt immer!“ ist die Botschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der den bundesweiten Vorlesewettbewerb jetzt schon im 59. Jahr ausrichtet. Erich Kästner, der einst den Wettbewerb mitbegründete, hätte seine Freude gehabt.

Gloria Schrimpf, 6b, gewann den ersten Platz mit ihrem Buch von Kathryn Littlewood Die Glücksbäckerei. Das magische Rezeptbuch (2012). Jetzt liest sie in der Aalener Regionalausscheidung. Den zweiten Platz belegte Magdalene Krannich, 6a, mit Kerstin Gier, Rubinrot (2009). Dritte Plätze erreichten Jamie Giera, 6c (Tamsyn Murray, Charly. Meine Chaosfamilie und ich, 2017), Niklas Meyer, 6c (Andreas Steinhöfel, Riko und Oscar und der Tieferschatten, 2008), Alexander Peschka, 6a (Lesléa Newman, Hachiko. Der treuste Hund der Welt, 2004) und Kora Wittich, 6b (C.S. Lewis, Chroniken von Narnia, 1950). Abschließend gratulierten die Deutsch-Lehrerinnen Andrea Ariman, Birgit Ladel und Susanne Weber den Preisträgern und überreichten allen eine Urkunde und einen Büchergutschein.

Vom Fliegen begeistert

04.12.2017: Der 1. Wettbewerb im Quadro-Race „Fliegen auf Sicht“ fand statt im Rahmen des Projekts „Bildungspartnerschaft MINT: Modellflugverein — Schule“ gefördert von der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Seit drei Monaten laufen die Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Partnerschaft Verein-Schule zwischen dem Schubart-Gymnasium Aalen und der Modellfluggruppe Ostalb. Drei Monate, in denen sich die Schüler mit den Multicoptern vertraut machen konnten.

Insgesamt werden in zwei Arbeitsgemeinschaften am MPG Heidenheim und am SG Aalen etwa 30 Schüler betreut. Die Besten 18 nahmen am 2. Dezember am ersten Drohnenwettbewerb teil — unter Ihnen 8 Mädchen, die nicht nur mit dabei waren, sondern es den Jungen richtig schwer machten. „Fliegermädchen“ nennen sie sich. Von einer solchen Frauenquote kann der Flugmodellsport im Allgemeinen nur träumen. Und um es vorweg zu nehmen: Heidi wurde Silbermedaillengewinnerin in der Gesamtwertung.

Der Verein hatte zu diesem Event eingeladen und neben den 18 Teilnehmern waren viele Eltern bis zum Schluss mit dabei. Zunächst gab es ein ausführliches Briefing der Schiedsrichter und der Wettbewerber. Dann ging es in den drei Wettbewerbskategorien los. Zunächst mussten die Teilnehmer in zwei Minuten eine Strecke so oft wie möglich zurücklegen und durch ein Tor fliegen — Grundübungen, ohne die ein sauberes Fliegen nicht möglich ist. Danach war Pause angesagt. Rudi hatte in der Schulküche das Zepter übernommen und servierte Bockwurst.

Danach dann die Königsdisziplin: ein kleiner Kurs, bestehend aus vier Toren, der zwei Mal abgeflogen werden sollte! Hier zeigte sich, wer fleißig trainiert hatte, denn das Zeitspektrum lag bei 50 Sekunden für den ersten und … na reden wir nicht mehr darüber. Schnell verging die Zeit und viele gestandene Modellflieger unseres Vereins mussten anerkennen, dass die Kleinen ja richtig fliegen können.

Vor der Siegerehrung kam dann die Stunde der Eltern. Nach einer kurzen Einführung durften die Väter mal ran. Und dann war es endlich so weit, die Sieger standen fest. Die Stimmung war bis zur letzten Minute toll und die Kameraden vom Verein hatten ein sicheres Gefühl, etwas Gutes für den Nachwuchs getan zu haben — Partnerschaft Verein und Schule eben. Den ersten Aufnahmeantrag für den Modellflugverein gab es noch am gleichen Tag. In Summe eine Aktion, die Zeitgeist schnuppert. Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht und den Kindern auch. Vielen Dank an die Vereinsmitglieder, die selbstlos den Samstag geopfert hatten, um als Helfer oder Schiedsrichter zu fungieren. | Mehr über MINT am SG.

Angelika Möbius

Abschied von Lena Rieger
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28.11.2017: Abschied von Lena Rieger

28.11.2017: In der großen Pause verabschiedeten die SchülersprecherInnen, der Personalrat, die Schulsekretärin Gabi Meyer, der stellv. Schulleiter Richard Erhardt und Schulleiterin Christiane Dittmann Frau Lena Rieger. Frau Rieger wechselt ins Amt für Soziales, Jugend und Familie der Stadt Aalen. Schüler, Kollegen und Schulleitung werden ihre herzliche und kompetente Sekretärin sehr vermissen.

Transatlantische Freundschaft: Generalkonsul Jim Herman am SG

08.11.2017: Der amerikanische Generalkonsul James W. Herman zeichnete das Schubart-Gymnasium mit dem Going-Green-Schulpreis für das Engagement für nachhaltige Entwicklung aus. An diesem interkulturellen „Blended Learning“-Projekt der US-Botschaft in Berlin und der Leuphana-Universität Lüneburg nahmen in den USA und in Deutschland bisher mehrere Tausend Schüler teil. Anschließend trug sich der Spitzendiplomat im Beisein von Oberbürgermeister Thilo Rentschler ins Goldene Buch der Stadt Aalen ein.

Vor dem Festakt im Schubart-Gymnasium hatte Prof. Ulrich Holzbaur den Generalkonsul an der Hochschule willkommen geheißen und die vielfältigen Projekte der Hochschule zur nachhaltigen Entwicklung präsentiert. Bettina Schönherr, die den bilingualen Zug am SG koordiniert, und die Schülersprecher geleiteten Herman dann zur Aula des SG. Dort wurde er von der Big Band und Schulleiterin Christiane Dittmann begrüßt.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 6c, 9a und 10a stellten dann ihre preisgekrönten Projekte auf Englisch vor — und freuten sich über 1.000 € Preisgeld für das SG. Anschließend lud Herman Schülerinnen und Schüler der Kursstufe zu einem sehr persönlichen Gespräch ein, bei dem er kein Blatt vor den Mund nahm: Er stehe für eine Politik der Hoffnung und nicht der Angst — und habe bisher jeden einzelnen Tag in Deutschland genossen. Er lasse sich inspirieren von der Innovationskraft, der Demokratie und der hervorragenden Bildungseinrichtungen in Deutschland. In vielen Beiträgen ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, selbst die spannenden Perspektiven zu erleben, die eine tiefe transatlantische Freundschaft ermögliche.

Nach dem offiziellen Teil am Schubart-Gymnasium brach Herman ins Besucherbergwerk Tiefer Stollen auf. Mit dabei waren die Leiterin seiner Presse- und Kulturabteilung, Carrie Lee, seine Referentin Miriam Jaster, die den Besuch koordiniert hatte, Bettina Schönherr, Martin Schaub und Simone Robitschko vom SG und ein gepanzerter Chevy mit Chauffeur, drei Body Guards und Polizeischutz. Herman hatte sich die Einfahrt in den Stollen persönlich gewünscht und der Vorstand der VR-Bank, Hans-Peter Weber, sponserte den Programmpunkt. Untertage führte Betriebsleiter Fritz Rosenstock die Delegation durch die Stollen und informierte über den Bergbau und die Industriegeschichte der Region. Das herzliche „Glück auf“ beendete nicht nur den Besuch, sondern stand auch für die Fortsetzung des Kontakts — eine große Bereicherung für die Schulgemeinschaft. | Mehr über die Austauschmöglichkeiten am SG. 

Faszinierend: Technische Studiengänge am KIT

08.11.2017: Diesen Dienstag hatten die NWT Klassen Besuch aus dem KIT. Im Namen des VDI kamen die Studenten Michael Scheuermann, Christine Sonner und Leonard John vom Karlsruher Institut für Technologie ans Schubart-Gymnasium.

Sie sind Mitglieder der Hochschulgruppe „KA-RaceIng“, einem Rennteam, welches jedes Jahr mit eigens entwickelten Rennwägen an der Rennserie Formula Student teilnimmt. In einem spannendem Vortrag zeigten sie, wie ein technisches Studium nach dem Abitur aussehen kann. Anhand von Beispielen aus dem eigenen Verein wurden Arbeitstechniken und Aufgabengebiete eines Ingenieurs dargestellt. So lernten die Schüler wie das zweistufige Planetengetriebe des aktuellen Elektro-Fahrzeuges von ersten Konzeptzeichnungen, über Simulationen an CAD Modellen, bis zur Fertigung entstand. Im Anschluss hatten alle die Möglichkeit den KIT16e, das E-Auto der Saison 2016 zu bestaunen. Dabei hatten sie die Chance Fragen zum Studium, zum KIT, zum VDI und zum Verein zu stellen. | Mehr über MINT am SG.

Post aus Finnland

„The exchange students from Aalen left yesterday. Everything went fine and all were happy. They were very nice and kind students. We went bowling and to a café together with them last Friday evening. It was fun. Last evening there were polar lights at the Muhos sky. It was super :)“ | Mehr über Austausche.

Medaillen auf der Forschermesse IENA 2017

Herbstferien, 2.11. bis 5.11.2017: Es ist schon eine Tradition geworden, dass sich Aalener Schüler auf internationalem Terrain bewegen und ihre technischen Entwicklungen präsentieren. So waren auch in diesem Jahr vier Projektgruppen vom Schubart-Gymnasium in Nürnberg auf der IENA 2017 vertreten, der Fachmesse für „Ideen | Erfindungen | Neuheiten“. In diesem Jahr waren ca. 800 Aussteller aus 31 Ländern dabei, ein Umstand, der 13- bis 17-jährige Gymnasiasten schon ein wenig nervös machen kann.

Bereits vor Messebeginn fand im Rahmen einer Pressekonferenz eine Neuheitenshow statt. Dort präsentierten – von Nervosität keine Spur – Tobias Vogel eine automatische Trimmvorrichtung für das Fahrtensegeln. Leonard Seeling und Yannic Funk zeigten eine modulare Transportdrohne, mit der kleine Lasten autonom transportiert werden können.

Seit Donnerstag tobte dann der Messebetrieb. Vom SG präsentieren Jakob Jarebica, Florian Janot und Kai Krull ein „OpenSmartHome-System“, und Phil Bäuerle und Tobias Frömelt hatten ein autarkes Überwachungs- und Sicherungssystem für abgelegene Objekte entwickelt. Die 8 Schüler hatten auf der IENA die Möglichkeit, in internationalem Rahmen ihre Ideen zu erläutern und ihre Prototypen vorzustellen. Vielleicht ergibt sich aus den so geknüpften Kontakten ja auch die Möglichkeit einer Platzierung ihrer Produkte am Markt. Es versteht sich von selbst, dass manche Präsentationen auf Englisch erfolgen mussten — eine Anforderung, der sich die Schüler problemlos gewachsen zeigten.

Am Samstag freuten sich die Teams über die Auszeichnungen: Die Teams Seeling/Funk mit ihrer Transportdrohne, Bäuerle/Frömelt mit dem autarken Sicherungssystem und Janot/Jarebica/Krull mit dem SmartHomesystem heimsten Silbermedaillen ein. Tobias Vogel mit dem Autotrimmsystem erhielt eine Bronzemedaille. Dafür gebührt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzlicher Glückwunsch.

Ermöglicht werden die Projektentwicklungen und die Messeteilnahme von der Baden-Württemberg-Stiftung und dem Programm MikroMakro, die die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellen. Jede Schule hat die Möglichkeit, solche Projekte zu beantragen und durchzuführen. Die Betreuerin Angelika Möbius (Lehrerin am SG) führt seit Jahren derartige Projekte mit ihren Schülern durch und ist nunmehr das 8. Mal mit Schülergruppen auf der IENA vertreten. An dieser Stelle seien auch junge Lehrerinnen und Lehrer ermutigt, solche Projekte in Angriff zu nehmen. Es ist eine einzigartige Chance, jungen Menschen das Forschen und Tüfteln zu ermöglichen und ihre Ergebnisse in einem großen Rahmen zu präsentieren.

Politische Tage in Bad Urach

25.-27.10.2017: 18 Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Gemeinschaftskunde machten sich mit Renate Esber-Trost und Pascal Krüger auf, um sich drei Tage lang mit Themen der internationalen Politik zu beschäftigen. Im Zentrum stand der Syrien-Konflikt, den die Gruppe detailliert besprach, analysierte und mit anderen internationalen Konflikten verglich.

Mittels eines Planspiels der Landeszentrale für politische Bildung spielten die Schülerinnen und Schüler die verfahrene Situation Syriens im Sicherheitsrat der UNO nach. Das Besondere an den drei Tagen war die Intensität, mit der sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 mit dem Thema beschäftigen konnten und natürlich auch der besondere Lernort auf der Schwäbischen Alb. Wir bedanken uns herzlich bei der Landeszentrale für politische Bildung, die uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

Ashworth macht Mut zu Europa
27.10.2017: Der britische Europa-Abgeordnete Richard Ashworth erklärt im SG, wie kompliziert der Brexit ist, und wirbt für ein faires und nachhaltiges Europa. | Mehr über das SG als Partnerschule für Europa.

Die Europa-Abgeordnete Dr. Inge Gräßle hatte den Besuch am Schubart-Gymnasium, „einer Partnerschule für Europa“, initiiert und Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben, mit dem konservativen Spitzenpolitiker Richard Ashworth ins Gespräch zu kommen.

Natürlich war der Brexit ein Thema. Der Abgeordnete bedauerte offensichtlich diese britische Entscheidung und war beeindruckt, dass die Jugendlichen bestens Bescheid wussten über seinem Streit mit Theresa May und seiner Partei, der Conservative Party. Ashworth war aus der konservativen Parlamentariergruppe geflogen, weil er sich als verantwortlicher des Finanzausschusses geweigert hatte, die Verhandlungen über viele strittige Fragen der ersten Phase „erfolgreich“ zu nennen und entsprechend abzustimmen. Dabei ging es etwa um den Status von britischen Arbeitnehmern in Europa (und umgekehrt) oder um die Gestaltung der EU-Außengrenzen in Irland — eine mutige und aufrichtige Entscheidung, wie die Oberstufenschüler fanden.

Ashworth kam mit den Jugendlichen auch auf ihre persönlichen Biographien zu sprechen und die Notwendigkeit, sich mehrmals im Berufsleben neu zu erfinden. Er selbst hatte drei Jahrzehnte lang als Landwirt gearbeitet, hatte dann ein Unternehmen für Milchprodukte gegründet und begann schließlich als Europaabgeordneter eine sehr erfolgreiche politische Karriere.

Am Ende des lebhaften Gesprächs erzählte Ashworth sehr kritisch, dass in England viele Gebäude mit einer „full-repairing lease“ gemietet würden, die Mieter zum sorgfältigen Erhalt verpflichte. Die Generation der heutigen Großeltern könne in diesem Sinne keineswegs stolz sein, wie sie mit den begrenzten Ressourcen des europäischen Kontinents umgegangen war.  Ein geeintes Europa sei daher umso wichtiger, denn die drängenden Probleme wie Klimawandel, Verschmutzung, Migration respektierten keinerlei nationale Grenzen. Ashworth machte den Jugendlichen Mut, für diese Aufgaben die bestmögliche Schulbildung zu erlangen und dann eigene Ideen mutig, verantwortungsvoll und nachhaltig umzusetzen.