Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

Altkleidersammeln fürs Schullandheim
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05.07.2018: Scheckübergabe an die Klasse 6b auf dem Schulhof

Nach zwei erfolgreichen Aktionen konnte die Klasse 6b einen Scheck über 800,- € für Ihr Skischullandheim in Empfang nehmen. Die erste Sammlung erfolgte noch vor den Weihnachtsferien und war auf den engeren Familienkreis gerichtet. Bei der zweiten Aktion nach den Osterferien warb die Klasse mit Flyern, auf Facebook und mit Zeitungsartikeln. Auf diese Weise sammelten die Schülerinnen und Schüler insgesamt über vier Tonnen Altkleider und Schuhe. 

 

Besuch im neuen Fachbau am 13.07.
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13.07.2018: Die Architekten Bernd Liebel und Steffen Kainzbauer von Liebel/Architekten Aalen erklären den Lehrkräften den neuen Fachtrakt, der das erste Null-Energie-Schulhaus im Ostalbkreis ist.
Unser Schulfest am 24.07.

Herzliche Einladung zu unserem Schulfest unter dem Motto „Denk nachhaltig — übernimm Verantwortung!“

Klassen 5-10: 7:50-10:35 Uhr: Unterricht nach Stundenplan | 10:35-11:20 Uhr: Aufräumen der Klassenzimmer und Aufbau der Präsentationen | 11:20 Uhr: Unterrichtsende

Kursstufe 1: 7:50-9:25 Uhr: Unterricht nach Stundenplan | ab 9:30 Uhr: Aufbau der Biertisch-Garnituren für das Schulfest

Ablauf des Schulfestes: Offizieller Beginn um 17 Uhr in der Aula | Eröffnung durch die SG Voices | Präsentation der Schülerprojekte 2018 unter dem Motto „Natur betrachten — gestalten — erleben“ | anschließend: Auftritt der Big Band, kühle Getränke, vegetarisches Büffet und Gegrilltes auf dem Schulhof | Ende gegen 22:00 Uhr 

MiniBand und Big Band grooven im Wuli

In Ermangelung von Solo-Sängern wurde gleich zu Beginn des Wuli-Gigs des SG das große und interessierte Publikum zum Chor umfunktioniert und sang begeistert zu den Rockklassikern der Miniband („Narcotic“, „Knocking on Heaven’s Door“, „Boulevard of Broken Dreams“). Die jungen Nachwuchskünstler improvisierten erstmals in der Öffentlichkeit über den Blues „Low Rider“.

Begeisterter Applaus leitete dann über zum Headliner des Abends. Die SG Big Band mit 32 Musikerinnen und Musikern aus den Klassen 6-12 spielte mitreißende Tanzmusik aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei packten viele Solisten ihre Improvisationskünste aus, und auch das Publikum war mittendrin statt nur dabei. Viele Eltern, Schüler, auch einige Ehemalige, Frau Esber-Trost, Frau Hoffmann, und die Wuli-Stammgäste sangen die Posaunenline bei „Oye Como Va“, mal leise und mal laut, und fühlten sich wie der Fuchs im Hühnerstall bei „The Chicken“. Ohne Zugabe gab’s kein Ende, und so wurde es sehr spät, denn auch die After-Show-Party wollte nach dem Abbau des Equipments noch gefeiert sein. | mehr über Musik am SG

Wir gratulieren unseren Abiturienten
Der Abiturjahrgang 2018 des Schubart-Gymnasiums Aalen: Nico Afentoulidis (P), Deniz Aldic, Emre Aldic, Laura Anthoni (P), Berin Aybaci, Hannes Bäcker, Phil Bäuerle, Katharina Bopp (P), Eva-Sofia Braun (P), Luna Braunger, Moritz Brunner, Enis Cakar, Fatih Calik, Anna Maria Czajkowska (P), Laura Däffner, Elisa Dayan, Saskia Diehl, Lea Diemann, Hannes Discher, Mai Phuong Doan, Lukas Dreistein, Julia Eberhard, Peter Eckstein, Stefan Enderlein (P), Valentina Epp (P), German Feygin, Robert Förster, Thaddäus Forcht (B), Lorena Frankenreiter (P), Michelle Freiheit, Martin Fröhlich-Wentland, Tobias Frömelt, Yannic Funk, Adrian Gottwald, Melanie Graf (B), Julia Granzer (P), Ida Grüner (P), Janina Haas, Lukas Haas (P), Simon Hagel, Sophia Hake, Despina Hatzopoulou (B), Johannes Herre, Hanna Höffner (B), Leonard Höll, Magnus Höll, Melissa Hofrath, Tamara Holstein (B), Bernhard Hübner (P), Chantal Jürga (P), Melanie Kaiser (B), Vera Kammerer, Fabius Kaschek (P), David Kinzl (P), Muriel König (P), Stefan König, Maximilian Kopp, Antonio Krajinovic, Tobias Kurz (P), Anna-Lea Lauster (P), Sebastian Lenz (B), Anna Miso Lessle (B), Kira Linden (B), Ansgar Lohmann, Dylan Lygo, Laura Maag (P), Maximilian Maas, Paula Mayer, Carina Metzger, Nick Mollin, Paul Morawitz, Christos Müller, Mailin Müller (P), Julia Munz, Pelin Muratoglu, Huy Phong Nguyen, Lea Okupniak, Alexander Oppold, Mareike Reiser (P), Ina Rintelmann (P), Linda Roth (P), Tessa Ruoff, Lisa Sauter, Hannah Schlipf, Franziska Schmid, Christina Schriever (P), Johanna Schriever (P), Selina Schulz, Leonard Seeling, Jennifer Seibold, Laura Seidling (P), Pablo Sogas (B), Annika Thaluß, Jenny Tran, Kathrin Ulmer(P), Tobias Vogel (P), Jasmin Walter, Nourian Wasella (B), Maximilian Weidner, Leonie Weiland (P), Claudia Widera, Johannes Wilhelm, Vasiliki Zapounidou, Natalia Zelasko (B), Franziska Zeller, Patrick Zemann, Jana Zirpins, André Zuppa — Sonderpreise: Scheffel-Preis (Deutsch): David Kinzl | Schubart-Abiturpreis: Tobias Kurz | Englisch-Preis: Ida Grüner, David Kinzl | Ferry-Porsche-Preis (Physik): Tobias Kurz | Deutsche Physikalische Gesellschaft (Physik): Katharina Bopp | GDCH-Preis (Chemie): Laura Seidling | Italienisch-Preis des ital. Kulturinstituts: Eva-Sofia Braun | Schulpreis Gemeinschaftskunde: Tobias Kurz | Musik-Fachpreis: Stefan Enderlein, Lorena Frankenreiter | Französisch-Fachpreis: Muriel König | Biologie Fachpreis Ida Grüner | Wirtschafts Fachpreis: Valentina Epp | Schulpreis Ökonomie: Tobias Vogel | Sport Fachpreis: Muriel König, Paula Mayer | Ethik-Preis des Soroptimist International Club Aalen/Ostwürttemberg: Eva-Sofia Braun, Ina Rintelmann | Deutsche Mathematikvereinigung (Mathe): Katharina Bopp, David Kinzl, Tobias Kurz | Dr. Lachenmann Physikpreis: Mareike Reiser | SMV-Preis: Moritz Brunner, Melanie Graf, Johannes Wilhelm | Preis in evang. Religionslehre: Valentina Epp, Mareike Reiser, Johanna Schriever

Am Schubart-Gymnasium Aalen fand am 29.06.2018 die Abiturprüfung mit den mündlichen Prüfungen ihren Abschluss. 108 Abiturientinnen und Abiturienten erlangten die Hochschulreife bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,3. Es wurden 29 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Preis und 12 mit einer Belobigung ausgezeichnet. Tobias Kurz, David Kinzl, Ida Grüner und Eva-Sofia Braun erreichten alle vier die Traumnote 1,0. Den Vorsitz hatte Herr StD Holger Nagel vom Hellenstein-Gymnasium Heidenheim. | Hochauflösendes Bild

Engagierte Frauen
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27.06.2018: Die Vorsitzende der Soroptimisten Aalen Claudia Köditz-Habermann, Kuratorin Natascha Euteneier und Schulleiterin Christiane Dittmann gratulieren Eva-Sofia Braun und Ina Rintelmann zum Abiturpreis des Soroptimist International Club Aalen für die besten Leistungen im Fach Ethik
Dreimal ein Auslandsjahr und ein dreimonatiger Austausch
Version 4
25.06.2018: Susanna Walter (PPP-Stipendiatin), Matthew Cohen (North Penn High), und Miguel Cabrero Escobar (Deutsche Schule in Kolumbien) mit ihrer Betreuerin Andrea Ariman (2. v.l.)

25.06.2018: Matthew Cohen von unserer amerikanischen Partnerschule North Penn High School, Susanna Walter, die über das PPP bei uns ist, und Miguel Cabrero Escobar von der Deutschen Schule in Kolumbien genießen das Ende ihres Aufenthaltes am Schubart-Gymnasium. Andrea Ariman (die Betreuungslehrerin für Langzeit-Austauschschülerinnen und -schüler am SG) nutzte den Zeitpunkt und fragte die drei nach ihren persönlichen Eindrücken.

Gibt es ein Vorurteil, das Ihr vor Eurem Austausch über Deutschland bzw. die USA gehört habt, und welches sich bewahrheitet hat?

Miguel: Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich mich mit den Austauschschülerinnen und -schülern vom Vorjahr getroffen. Daher wusste ich schon: Die kolumbianische Kultur ist nicht so streng. Es gibt bei uns natürlich auch Regeln, aber wir können leichter darüber reden und Kompromisse finden, wenn wir zum Beispiel am Geburtstag unseres Vaters nicht in die Schule gehen möchten.

Matt und Susanna: Nein.

Kanntet bzw. hattet Ihr Vorurteile über Deutschland bzw. die USA, die sich während Eures Austauschjahres als unwahr herausgestellt haben?

Susanna: Ja, die deutsche Pünktlichkeit. Also, meine Gastgroßeltern kommen meistens eine halbe Stunde zu spät zum Abendessen bei meinen Gasteltern. Und auch wenn meine Gastfamilie heute sagt, wir fahren morgen um 9 Uhr los, dann stehen sie in Wirklichkeit erst um 9 Uhr auf. Außerdem sind deutsche Busse und Bahnen immer verspätet.

Matt: Naja, das Vorurteil, das ich im Kopf hatte war: Ganz Deutschland ist wie Bayern, und alle tragen Lederhosen.

Miguel: Alles ist genau so, wie ich es vorher erwartet hatte. Ich komme ja von einer Deutschen Auslandsschule, und dort lernen wir von Anfang an viel über die deutsche Kultur.

Mit welchen Hoffnungen und Erwartungen seid Ihr ins Ausland gegangen?

Matt: Mein Ziel war, mindestens einmal jedes Bundesland zu besuchen. Im Nachhinein habe ich mehr vom Süden gesehen. Aber das ist auch in Ordnung.

Susanna: Ich wollte viel sehen und das hat geklappt. Ich war in Dublin, Hamburg, Hannover, Berlin, Nürnberg, München, Stuttgart, Basel, Straßburg, Mailand, Wien, Innsbruck, Köln und Salzburg.

Miguel: Ich wollte Sport machen: Fußball, Leichtathletik, ins Fitnessstudio gehen, Klettern, Wasserski. Das alles mache ich auch in Kolumbien und habe es auch hier gemacht.

Kamt Ihr mit dem Schwäbischen bzw. dem regionalen Dialekt von vorne herein zurecht bzw. was habt Ihr gemacht, wenn Ihr Menschen nicht auf Anhieb verstanden habt?

Miguel: Ich habe nicht alles verstanden. In der Gastfamilie oder in der Schule frage ich nach, bei Sportfreunden eher nicht. Sie wissen, dass ich Ausländer bin, und ich erwarte, dass sie mit mir deutlich sprechen, damit ich sie verstehen kann.

Susanna: Den schwäbischen Dialekt kann ich jetzt besser verstehen. Am Anfang hatte ich Probleme mit „net“ (nicht) und „zwo“ (zwei). Aber jetzt kenne ich diese Wörter und verstehe sie.

Matt: Grace [die amerikanische Austauschschülerin von NPHS vom Vorjahr, Anm. Frau Ariman] hat mir das schwäbische Wörterbuch geschenkt. Ich kann jetzt einige Sätze auf Schwäbisch sagen.

Welche Zukunftspläne habt Ihr, bei denen Euch die Erfahrung als Austauschschüler/in helfen wird?

Susanna: Jetzt kann ich gut Deutsch. Ich möchte „International Business“ studieren.

Matt: Ich habe über ein Viertel meines Lebens Deutsch gelernt. Ich möchte es weiter verbessern und Ingenieurwesen oder Wirtschaft studieren.

Miguel: Ich möchte Anwalt werden und wir waren heute auf dem Amtsgericht. Vielleicht kann ich später in Deutschland Jura studieren.

Würdet Ihr Schüler/innen, die unsicher sind, ob sie einen Austausch machen sollen, dazu raten oder davon abraten und warum?

Susanna: So ein Auslandsjahr ist schwierig, aber man lernt ganz viel. Es ist eine gute Erfahrung fürs Leben und man kann diese Erfahrung nicht aus Büchern lernen, sondern wirklich nur, wenn man sie persönlich macht.

Miguel: Es wäre gut, nach Kolumbien zu kommen. Aber natürlich braucht man viel Geld und Zeit, weil es so weit weg ist. Ich finde, es macht mehr Sinn für Menschen, die Spanisch lernen – oder mindestens Italienisch, dann kann man auch etwas Spanisch verstehen. Mein Gastbruder möchte mich gerne in Kolumbien besuchen. Also, klar, wer nette Leute kennen lernen möchte, der sollte nach Kolumbien kommen.

Matt: Ich empfehle es, und man weiß nicht, ob man später noch einmal die Chance bekommt. Es ist schwer, aber die Erfahrung ist es wert.

Was aus Deiner Heimat hast Du während Deines Auslandsjahres vermisst?

Miguel: Das Essen: „Ajiaco“ (Suppe mit Kartoffeln, Mais, Hühnchen, Eiern, Reis und Avocado) und „Arepa e huevo“ (aus Maismehl und mit Ei).

Susanna: „Peanut butter“. In Deutschland schmeckt Erdnussbutter nicht so gut wie bei uns. Aber auch das Essen allgemein.

Matt: Nix.

Letzte Frage: Wen oder was aus dem Ausland werdet Ihr vermutlich vermissen, wenn Ihr wieder in Eurem Heimatland seid?

Miguel: Meinen Gastbruder, mehr Freiheiten im Alltag, die öffentlichen Verkehrsmittel und dass man kein Auto braucht.

Susanna: Meine Gastfamilie und meine Freunde.

Matt: Meine Gastfamilie, meine Freunde und Freizeit, denn nächstes Jahr muss ich in den USA Universitäten kennen lernen und Bewerbungen fürs Studium schreiben. Und, wie Miguel sagt, die öffentlichen Verkehrsmittel. Dass es einfach ist, ohne Auto etwas zu unternehmen.

Ich danke Euch dafür, dass Ihr ans Schubart-Gymnasium gekommen seid, und auch dafür, dass Ihr Euch die Zeit für dieses Interview genommen habt. Ich denke, Eure Antworten werden jüngere Schüler/innen dazu inspirieren, auch einmal an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Für Eure Zukunft wünsche ich Euch alles Gute und viele weitere positive interkulturelle Erfahrungen. — Andrea Ariman

Wir gratulieren!
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20.06.2018: Das Kollegium gratuliert Gudrun Möhrle und Richard Haupt zum 40-jährigen Dienstjubiläum und Sonja Kohlmann-Münz und Thomas Brauchle zur Beförderung zur Oberstudienrätin und zum Oberstudienrat
Gerechnet und gewonnen!
Version 2
15.06.2018: Marianna und Katharina Bopp gewinnen den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik

Marianna (10a) und Abiturientin Katharina Bopp haben lange gerechnet und gewonnen. Sie nahmen Teil an der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik. Dabei erreichten beide im Team den ersten Preis, und Marianna erzielte das beste Ergebnis ihrer Jahrgangsstufe in Baden-Württemberg.

„Wir mussten viele Knobelaufgaben lösen. Im Endeffekt brauchten wir mehrere entscheidende Ideen. Danach konnten wir’s runterrechnen. Klingt einfach, aber du darfst natürlich nichts vergessen und brauchst immer wieder Ideen,“ meinten die beiden. Und was motiviert die beiden an Mathematik? — „Wenn man einmal eine Aufgabe oder auch nur einen Teil herausbekommen hat, dann motiviert es einen weiterzumachen. Und nachdem wir einmal etwas erreicht hatte, dachten wir: Wir probieren’s einfach wieder.“

„Näkemiin!“ heißt auf finnisch „Auf Wiedersehen!“
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13.06.2018: die finnische Austauschgruppe freut sich über den Besuch am SG

Neun finnische Austauschschüler vom Muhoksen Lukio Gymnasium in Oulu, Finnland waren vom 5.6 bis 14.6 bei uns zu Gast am SG. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen unserer jetzigen 9. und 10. Klassen dann nach Oulu reisen.

„Droneballs“ auf der CEBIT in Hannover

Tore schießen war gestern, Tore fliegen ist heute. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft ein interessantes Thema. Tore fliegen ist das Motto einer neuen Trendsportart, die aus Korea kommt, durch die Firma Graupner aus Baden Württemberg auf der CEBIT in Hannover präsentiert wurde und sich „Droneball“ nennt.

Das Sportgerät ist ein Quadrocopter in einer ballförmigen Schutzhülle der von Spieler mittels einer Fernsteuerung geflogen wird. In der Endphase der Produktentwicklung wurden die Schüler der FPV-Race AG am Schubart-Gymnaisum in den Produkttest mit einbezogen. In den Osterferien wurden die neue Gattung der Copter in der Sporthalle umfangreichen Tests unterzogen, deren Ergebnisse mit in das Finalerzeugnis eingearbeitet wurden. Was lag näher, als die Testmannschaft auch für die Präsentation einzuladen. Nicolas Maiwald, Julian Wankmiller und Jonathan Litzelmann präsentierten in der Halle 26 der CBIT einer interessierten Öffentlichkeit die fliegenden Bälle und steuerten sie sicher durch die aufgestellten Tore. Die Bälle haben dabei die Größe eines Fußballs, die Tore sind allerdings wesentlich kleiner und es bedarf schon eines gewissen fliegerischen Geschicks, den Ball am Gegner vorbei in ein das Tor zu fliegen. Im Spätherbst wird ein erstes Deutschlandweites Turnier stattfinden und mit Sicherheut wird ein Team des Schubart-Gymnasiums daran teilnehmen.

Daniel Meiborg im Finale des Pangea-Wettbewerbs der Mathematik
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Juni 2018: Daniel Meiborg qualifiziert sich für das Landesfinale des Pangea-Mathematik-Wettbewerbs

Bei beiden vorausgegangenen Runden war Daniel Meiborg (6b) spitze. Seit 2007 wird dieser Wettbewerb für Mathematik bundesweit für die Klassen 3 bis 10 durchgeführt. Knapp 100 000 Schülerinnen und Schüler treten in der Vorrunde an, um die kniffligen Matheaufgaben zu lösen. Pro Klassenstufe qualifizieren sich die ersten 500 Schülerinnen und Schüler für die Zwischenrunde. Dann wird nochmal mächtig gesiebt, denn für die Endrunde bleiben bundesweit nur noch 60 Schülerinnen und Schüler übrig.

Die Aufgaben sind anspruchsvoll, in der Zwischenrunde sogar sehr anspruchsvoll und beim Finale sollen sich dann die echten Mathe-Cracks zeigen. Daniel schaffte es souverän, in die Zwischenrunde einzuziehen. Am 16. Juni darf er sich in Ludwigsburg mit den besten Baden-Württembergern messen.

Neu ist diese Erfahrung für ihn nicht. Schon vergangenes Jahr war er im Finale und wurde der sechstbeste Baden-Württemberger und stand im Deutschland-Ranking auf Platz 25. Im Gespräch erzählte Daniel, dass er schon immer gut in Mathe war. Früher habe er auch gerne Mathe-Videos angeschaut. Daher sei ihm die Fibonacci-Folge schon lange geläufig.

Dass er diese nicht nur kennt, sondern auch zu erklären versteht, zeigte er im Unterricht souverän bei einem Referat. Schwierige Aufgaben reizen ihn einfach. Da kann er auch mal eine Stunde damit zubringen, der Lösung auf den Fersen zu bleiben. Auch Lesen begeistere ihn. Im Moment liest er zur Vorbereitung auf das Finale ein Buch mit Mathe-Rätseln. Ansonsten dürfen es aber auch mal Romane sein.

Ob man neben der Mathematik auch Zeit für andere Hobbies habe? Offensichtlich in Masse, denn Daniel spielt drei Instrumente: Flöte, Klavier und Horn. Und er geht zum Taekwondo. Auf die Frage, ob er denn später etwas mit Mathe machen werde oder gar Mathe studieren möchte, antwortete er mit größter Selbstverständlichkeit: „Ganz klar mache ich Mathe beruflich. Mathe studieren ist prima.“

Die Schulgemeinschaft des SG drückt Daniel Meiborg für das Finale im Ludwigsburger Schloss alle Daumen: Daniel, Du machst das!

Echange mit Nîmes/Lunel
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03.05.2018: Besuch bei den Austauschpartnern in Nîmes

02.-10.05.2018: Unsere Frankreich-Reise bestand aus zwei Teilen, unserem eigentlichen Aufenthalt in Nîmes oder Lunel bei unseren jeweiligen Austauschpartnern/-innen und unserer anschließenden Reise nach Paris.

Wir fuhren am Mittwochmorgen als zehnköpfige Mannschaft mit Frau Esber-Trost und Frau Glimschi los und fanden uns circa zehn Stunden später nach zweimaligem Umsteigen in Nîmes wieder. Aufgrund der langen und zugegebenermaßen anstrengenden Fahrt, machte sich jeder sofort zu seinen Gastfamilien auf.

Am Donnerstag stand eine Besichtigung der Stadt Nîmes an, die vor allem für ihre gut erhaltenen Monumente aus der Zeit des Römischen Reiches bekannt ist, von denen wir uns die bekanntesten angeschaut haben. Ein Beispiel hierfür wären die Arènes de Nîmes, ein zweistöckiges Amphitheater, welches 70 n. Chr. fertiggestellt wurde und das heute noch für Konzerte und Stierkämpfe genutzt wird.

Am Freitag mussten wir kurzerhand improvisieren, da unsere eigentlichen Pläne aufgrund eines Bahnstreiks verhindert wurden. Wir entschlossen uns nach Montpellier zu fahren. Nach einer Stadtbesichtigung mit dem „petit train“ wurden wir von einer Gruppe von Studentinnen im „Maison de Heidelberg“ empfangen. Dort wurden wir auf Möglichkeiten aufmerksam gemacht, in unserer Zeit nach dem Abitur oder während des Studiums ein Praktikum in Frankreich zu machen. Uns wurden auch Einblicke in die Arbeit der Beschäftigten gewährt, welche größtenteils Studenten und Studentinnen aus Deutschland sind.

Das Wochenende verbrachte jede/-r individuell bei den jeweiligen Gastfamilien. Der nicht allzu entfernte Strand und die mittelalterlich geprägte Stadt Aigues-Mortes waren beliebte Reiseziele.

Der Montag war geprägt durch unsere ereignisreiche Kanufahrt auf dem Gardon, auf welcher wir auch unter dem Pont du Gard hindurch fuhren. Der Pont du Gard ist ein römisches Aquädukt, mit Hilfe dessen die Römer Wasser bis nach Nimes leiten konnten. Am Ende des Nachmittags besichtigten wir noch das kleine Städtchen Uzès, welches auch eine römische Vergangenheit besitzt.

Den letzten Tag in Südfrankreich verbrachten wir zusammen am nahegelegenen Strand, wo „freundschaftlich“ das Duell Deutschland gegen Frankreich, im Völkerball, neu aufgerollt wurde. Lange Rede, noch viel kürzerer Sinn: die Franzosen wurden eiskalt vernichtet, dank des Duos „Esber-Glimschi“.

Am nächsten Morgen, nach unserer Verabschiedung von unseren Gastfamilien, machten wir uns nach Paris auf, wo wir auch mittags ankamen. Nach dem Einchecken in unsere Jugendherberge, machten wir uns auf Fahrrädern auf und besichtigten Paris. Angeführt wurden wir von einem Guide, der uns an bedeutenden historischen Denkmäler deren Wichtigkeit erläuterte und uns auf unser Wissen befragte. Übrigens, die Antworten war durchgehend „Napoleon“. Abends hatten wir noch Freizeit, in der wir in Gruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden durften.

Am Abreisetag besuchten wir noch am Vormittag die Sacré-Coeur und genossen die Aussicht über Paris, ehe wir uns auf den Heimweg machten.

Insgesamt kann ich jedem Französischschüler dazu raten an diesem Austauschprogramm teilzunehmen. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass man einen Tag in Paris verbringt und eine Woche keinen Unterricht hat, sondern wegen der Erfahrung ganz im Allgemeinen. Man kann lebenslange Freundschaften bilden, ein ganzes Land, auch mit dessen Ecken und Kanten, kennenlernen und weltoffener werden. Von der positiven Entwicklung der Französischkenntnisse ganz zu schweigen.

Ferhat Hamurcu, 10b

Die Wien-Exkursion der Kursstufe 1

03.-06.05.2018: Am Donnerstag war es für die Musik–Vierstünder der Kursstufe 1 und Frau Möhrle und Herrn Barthle soweit: Das Abenteuer „Wien“ ging los. | Mehr über Musik am SG.

Schon früh am Morgen fuhr der Zug Richtung Nürnberg ab und nach einmal Umsteigen kamen wir ca. sechs Stunden später am Wiener Hauptbahnhof an. Von dort noch ein paar Stationen mit der U-Bahn gefahren, und wir fanden uns direkt vor unserem Hostel wieder.

Sofort waren alle von der Hauptstadt Österreichs begeistert. Besonders die prunkvollen alten Gebäude hatten es uns angetan. Auch die Lage des Hostels passte. Es lag nicht nur sehr zentral und nah an der U-Bahn, sondern direkt gegenüber fand sich auch der bekannte Wiener Naschmarkt.

An diesem Donnerstagnachmittag sollten wir Wien und seine bekanntesten Ecken kennenlernen, wie die Ringstraße, die Hofburg oder das Opernviertel. Am Abend besuchten wir die Operette „Die Zirkusprinzessin“ in der Volksoper und besprachen beim gemeinsamen Abendessen die Pläne für den nächsten Tag.

Am Freitag ging es morgens in das Haus der Musik, in dem wir eine sehr interessante Führung im interaktiven Museum genossen. Nachmittags erzählte uns der Domkapellmeister des Stephansdoms interessante Fakten über die höchste Kirche Österreichs. Später am Abend durften wir ein Konzert der Wiener Sängerknaben besuchen, die uns mit atemberaubenden stimmlichen Fähigkeiten verzauberten.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir, ganz klassisch, den Sommersitz der Habsburger Dynastie, das Schloss Schönbrunn, in dem auch schon Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als „Sissi“, gelebt und regiert hat. Das Highlight der Exkursion fand, wie ich finde, an diesem Abend statt, nämlich der Besuch der international bekannten Staatsoper mit einer fantastischen Ballettaufführung, musikalisch untermalt von den Wiener Philharmonikern.

Am Sonntag, leider schon unserem letzten Tag, ging es in das Konzert der Wiener Philharmoniker im beeindruckenden Goldenen Saal des Musikvereins.

Neben dem Kulturprogramm, das oft den ganzen Tag einnahm, wurde natürlich auch fleißig Sachertorte und Wiener Schnitzel gegessen und Bekanntschaft mit den beliebtesten Wiener Bars und Clubs gemacht. Abschließend kann man sagen, dass uns die Exkursion äußerst gut gefallen hat und wir die vielen Erlebnisse so schnell nicht vergessen werden. | Mehr über Musik am SG.

Isabelle Wimmer

App runterladen und losradeln! | Stadtradeln fürs SG 2018
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05.05.2018: Emma Bärreiter sitzt schon im Sattel. Ab dem 06.05. radelt das ganze SG und sammelt Kilometer „für ein besseres Klima“.

Ganz Aalen radelt um die Wette und das SG ist mittendrin dabei! Wir haben dieses Jahr den Ehrgeiz, ganz vorne mit dabei zu sein. Dazu solltet Ihr Eure Familien, Freunde, Großfamilien usw. zum Fahrradfahren überreden. Die Kilometer könnt Ihr und Eure Mitradler über die Stadtradeln-App sammeln und gleich hochladen. — So geht’s:

  • Registriert Euch auf www.stadtradeln.de und tretet online dem Team „Schubart-Gymnasium Aalen“ bei.
  • Ladet Euch möglichst die Stadtradeln-App herunter und meldet Euch an.
  • Radelt am besten täglich vom 06. bis 26.05.2018 und sammelt so viele Kilometer wie möglich.
  • Tragt die Kilometer über die App oder die Homepage ein.

Mehr Infos unter www.aalen-schafft-klima.de. | Mehr über BNE am SG.

Zahlensprünge mit dem Känguru

Schüler der Klasse 5b kommen ins Gespräch über den „Känguru-Wettbewerb“ der Mathematik. Mehr Infos gibt’s bei den Mathelehrern und unter http://www.mathe-kaenguru.de. Ansprechpartner am SG ist Herr Dr. Franken.

Luca: Hallo Milena, hallo Emma!

Milena und Emma: Hallo Luca.

Luca: Wisst ihr beiden, was es mit diesem „Känguru-Wettbewerb“ auf sich hat? In meiner Klasse wurden diese Woche Urkunden und kleine Geschenke an die Teilnehmer verteilt.

Milena: Ja, tatsächlich gibt es hier nur Gewinner; denn alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde mit den erreichten Punktzahlen und einen Erinnerungspreis. Für die Besten gibt es Bücher, Spiele, Puzzles und Reisen in ein internationales Mathe-Camp. Für mich war es das zweite Mal. Es hat mir wieder viel Spaß gemacht mit Aufgaben zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen. 

Luca: Bekommt man da auch eine Note, die dann zur Mathematiknote zählt?

Emma: Nein, das Ergebnis des Wettbewerbs beeinflusst nicht die Schulnote. Es geht hier vor allem um Spaß, denn die Aufgaben sind lustig formuliert und gar nicht trocken.

Milena: Genau.  Der internationale „Känguru-Tag“ (jedes Jahr der 3. Donnerstag im März) soll die mathematische Bildung an den Schulen unterstützen, Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und selbstständiges Arbeiten fördern. 

Emma: Es ist ein Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben (Klassenstufen 3 – 6) bzw. 30 Aufgaben (Klassenstufen 7 – 13) zu lösen sind.

Milena: Mach doch einfach nächstes Jahr mit. In Deutschland nahmen 1995 rund 200 Schülerinnen und Schüler teil, 2017 waren es über 906.000.
Luca: Das hört sich ja total spannend an. Da bin ich nächstes Jahr dabei!

(Milena Haker, 5b)

Mehr über Mathe am SG.

Informieren kommt vor Studieren! — Studienmesse am Samstag, 05.05.2018
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19.04.2018: Einladung zur Studienmesse Ostwürttemberg 2018 Ein Gesprächspartner, der Perspektiven eröffnet: Markus Zeller von der Agentur für Arbeit lädt ein zur Studienmesse am Samstag, 05.05.2018, 9.30-13.30 Uhr, im Theodor-Heuss-Gymnasium.

Am SG erfahren unsere Schüler und Schülerinnen, welche Talente in ihnen stecken und wie es nach der Schule weitergeht. Dabei arbeiten wir eng mit Markus Zeller, unserem Berufsberater von der Agentur für Arbeit zusammen. | Mehr über die Studienmesse und Berufsinformation am SG

10b im Herzen Europas!
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18.04.2018: Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle begrüßt die Klasse 10b mit den Klassenlehrerinnen Renate Esber-Trost und Sonja Sachs im Europaparlament in Strasbourg

Am 18.04.2018 ging es für unsere Klasse 10b an einen besonderen Ort. Wir bekamen die Möglichkeit, uns zusammen mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Esber-Trost und Frau Sachs, die schöne Stadt Straßburg und das Europaparlament anzuschauen.

Früh am Morgen ging die Reise los, zuerst mit dem Zug nach Stuttgart und anschließend mit dem TGV nach Straßburg. Auf dem Weg zum Europaparlament konnten wir aus den großen Fenstern der Tram einen ersten Eindruck der Stadt bekommen. Dort angekommen wurden wir sehr freundlich von einer Assistentin empfangen, die uns den Aufbau des Parlaments erklärte. Man erkannte sofort, dass dieses Gebäude aus dem Jahr 1999 mit viel Liebe zum Detail gebaut wurde.

Eines der größten Highlights war der Plenarsaal. Von Außen ähnelte er einem großen hölzernen Ei. Doch bevor es in das Innere des „Eies“ ging, bekamen wir die Möglichkeit, mit der CDU-Europaabgeordneten Dr. Inge Gräßle ins Gespräch zu kommen. Leider hatte sie nicht viel Zeit, da an diesem Tag Abstimmungen stattfanden, bei denen wir ebenfalls zuschauen durften. Sie erklärte uns wichtige Dinge, die notwendig waren, um den ganzen Ablauf im Plenarsaal überhaupt zu verstehen — zum Beispiel, dass die Abgeordneten ihre Entscheidung durch Handzeichen zeigen.

Es kam oft der Fall auf, dass das Ergebnis unklar war und sie deswegen per Knopfdruck abstimmen mussten. Genauso kam es auch zu namentlichen Abstimmungen. Keine fünf Sekunden später war das Ergebnis klar, und der Antrag wurde entweder abgelehnt oder angenommen. Auf einen Bildschirm sah man, wer welche Wahl getroffen hat. Über welche Themen abgestimmt wurde, konnten wir der Tagesordnung entnehmen. Die Kommentare der über 700 Abgeordneten wurden in 24 Sprachen übersetzt, die wir über Kopfhörer hören konnten.

Nach einem anschließenden Gruppenfoto mit Frau Dr. Inge Gräßle, war das nächste Ziel die Innenstadt. Wir bekamen die Möglichkeit, in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Von Sightseeing bis Shoppen war alles dabei. Wie es für eine Touristenstadt typisch ist, konnten wir auch einige live acts auf der Straße anschauen. Nach einem anstrengenden, aber eindrucksvollen Tag ging es mit dem TGV wieder nach Hause. Besondere Eindrücke hat dieser Ausflug auf jeden Fall hinterlassen! (Sofia Rein, 10b)

Warum das Schubart-Gymnasium „Partnerschule für Europa“ ist.

Spitze in Mathe!
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19.04.2018: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b freuen sich mit Schulleiterin Christiane Dittmann über die tollen Ergebnisse im „Pangea“-Mathematik-Wettbewerb.

Erfolg für Mathematiker – drei SGler in der Zwischenrunde des Pangea-Wettbewerbs

Nachdem Daniel Meiborg, Klasse 6b, und Tobias Dellemann sowie Roope Maier, beide Klasse 8ab, sich in der Vorrunde des diesjährigen Pangea-Wettbewerbs toll geschlagen haben, durften sie am 20. April 2018 ihr mathematisches Können in der Zwischenrunde unter Beweis stellen. Gemeinsam mit den besten 500 Schülerinnen und Schülern eines Jahrgangs deutschlandweit schwitzten sie über den kniffligen Matheaufgaben. Waren die drei Super-Hirne auch in der Zwischenrunde erfolgreich, dürfen sie am 16. Juni 2018 ins Finale einziehen. Schauplatz wird dann Ludwigsburg sein. Wir sind gespannt und drücken die Daumen, ob Daniel, Tobias und Roope die Hürde Zwischenrunde geschafft haben. In drei Wochen wissen wir mehr!

1. Preis im Landeswettbewerb Mathematik
Soirée française « Le Grand Oscar » — un théâtre de la classe 6bc
SG trifft OB: Schüler des Schubart-Gymnasiums erkunden die Kommunalpolitik im Rathaus
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09.04.2018: Direkt am Ort des Geschehens erfuhr die Klasse 8a des Schubart-Gymnasiums, was in der Kommunalpolitik möglich ist. Höhepunkt war ein Gespräch mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler über die Ideen der Schülerinnen und Schüler für Aalen (im Bild mit Gemeinschaftskunde-Lehrerin Sonja Kohlmann-Münz).

09.04.2018: „Schule trifft Rathaus“ hieß es beim Aktionstag der Landeszentrale für politische Bildung, den die Klasse mit ihrer Gemeinschaftskunde-Lehrerin Sonja Kohlmann-Münz mitgestaltete. Höhepunkt des Programms war ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister Thilo Rentschler über die Ideen der Schülerinnen und Schüler für die Stadt.

Nach einem Panoramablick von der Dachterrasse des Rathauses wurde der Große Sitzungssaal zum Lernort. Mit Fotocollagen und Spielen erweiterten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des jungen Expertenteams von der Landeszentrale ihr Wissen über die Aufgaben der Kommunen und die politischen Entscheidungsträger. Bei einer Gedankenreise entwickelten sie in Gruppen Ideen für die zukünftige Gestaltung der Stadt. Diese reichten von kostenlosem Nahverkehr bis hin zu Freizeiteinrichtungen wie einem Hochseilgarten, einem größeren Stadtpark oder einer festen Eishalle.

Ob und wie diese Wünsche umsetzbar sind, erörterten die Schülerinnen und Schüler anschließend im Gespräch mit dem Oberbürgermeister. Dabei erlebten sie, wie „Demokratie auf der lokalsten aller politischen Ebenen funktionieren kann“, so Thilo Rentschler. Aufgeschlossen zeigte sich der Stadtchef für einen Klettergarten, den er sich spontan auf dem Gelände um den Tiefen Stollen vorstellen konnte. Auch den Wunsch nach einem Spielfeld für Volleyball und andere Ballspiele versprach er, prüfen zu lassen. Vorschläge wie kostenloses Busfahren oder eine Eishalle wies er dagegen als nicht finanzierbar zurück.

Wie die Ideen der Bürgerinnen und Bürger in praktische Kommunalpolitik münden können, wurde so für die Jugendlichen praktisch erlebbar. So lernten sie Wege kennen, um die Gemeinde mitzugestalten. Ob sie sich in der Atmosphäre des Ratssaales mit dem „Virus der Kommunalpolitik infiziert“ haben, wie sich der der Oberbürgermeister wünschte, wird man sehen, wenn die Stadt wieder zum Jugendhearing einlädt.

Sonja Kohlmann-Münz

„Es ändert sich die Zeit!“ | Maria Reichmuth ist Finalistin beim deutsch-französischen Redewettbewerb

14.04.2018: Maria Reichmuth (K1) hat es geschafft. In hervorragendem Französisch und mit viel Elan und Charme hat sie sich in Stuttgart für das Finale des deutsch-französischen Redewettbewerbs des Lion’s Clubs International qualifiziert —  unterstützt von Französischlehrerin Claudia Schmid.

Das Finale findet am 21.04.2018 in Marbach im Schillermuseum statt. Passend zum Ort lautet das Thema für Maria und ihre Mitbewerber: „L’ordre ancien s’effondre, les temps changent, une vie nouvelle fleurit sur des ruines“. („Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen“; aus: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell). Wir drücken Maria die Daumen.

Top🎻Strings: SG-Orchester rockt die Aalener Streicherwelt

Die Bühne war voller Musiker beim fulminanten Streicher-Fest „Spot on! The Strings“ in der Aalener Stadthalle. Die Orchester der drei Aalener Gymnasien und der Musikschule musizierten auf höchstem Niveau. Die Zuhörer ließen sich begeistern von überwältigend großen Streicheranfangsklassen, exzellenten Ensembles und großen klangvollen Orchestern. Dabei wurden sie vom Team der Stadthalle mit exzellenter Ton- und Lichttechnik unterstützt.

Zu Anfang bot das KGW Kammermusik auf höchstem Niveau — mit Schülerdirigentin Judith Schmerek und den Solisten Amelie Brune, Hannah Rube (beide Cello) und Antonia Carola und Amelie Reinhardt (beide Violine). Die Leitung hatte Alexander Rube. Weitere Höhepunkte waren verschiedene Ensembles der Musikschule (unter der Leitung von Pia Geiger und Vjaceslav Kiselev) und des THG (unter der Leitung von Katja Geisler) und dann das perfekt zusammen musizierende Cello-Ensemble des KGW (unter der gemeinsamen Leitung von Amelie Bruno und Alexander Rube) mit traumhaft beschwingten Celloklängen („The Bare Necessities“, „Moonlight Serenade“ und „Bésame mucho“) — eine echte Cellikatesse!

Das SG-Orchester begann seinen Part mit einem leidenschaftlich und herrlich rhythmisch musizierten Slawischen Tanz Nr. 8 von Dvořák und einem wunderschön elegischen „The River Flows“. In einem zweiten Set boten die spielfreudigen SG-Musiker elektrisierende Latin Nummern, „Santana in Concert“ und „Fiesta Tropicale“. Martin Eisner inspirierte sein Ensemble: man konnte die Spielfreude förmlich spüren.

Durch den Abend führte (sehr unterhaltend) Musikschulleiter Chris Wegel. Sogar Kultusministerin Susanne Eisenmann war begeistert und schickte den Aalener Top🎻Strings über Schulrat Christian Meinzinger ihre Anerkennung und Urkunden.

Das begeisternde Finale des Abends begann mit einem gefühlt fast 1000saitigen „Old MacDonald Had A Farm“ — bei so vielen Streicherkindern fand Chris Wegen kaum mehr Platz auf der Bühne. Und schließlich mündete „Spot on! The Strings“ im satten Sound aller Orchester und der Hymne „Land of Hope and Glory“, einer Auftragskomposition des Engländers Edward Elgar zu Ehren der Streicher der Stadt Aalen, wie man hört… (MS)

Lust auf coole Streiche? | Mehr über Musik am SG.

„Schluss mit Müll!“ | Das SG bei der Frühjahrsputzede
„Alles Photoshop!“ | Kera Rachel Cook macht Jugendlichen Mut
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09.04.2018: „Alles Photoshop!“ — Topmodel-Kandidatin Kera Rachel Cook macht den Siebtklässlern Mut, so zu sein, wie sie sind

09.04.2018: Die beiden siebten Klassen erlebten heute einen interessanten Vortrag über Körperwahrnehmung und Essstörungen. Kera Rachel Cook, die selbst unter einer Form von Bulimie gelitten hatte, erzählte uns ihre Geschichte. Es fing damit an, dass sie immer mehr Sport trieb und weniger aß, um bei einer Model-Agentur angenommen zu werden. Jedoch bekam sie mit der Zeit immer mehr „Fressattacken“ und versuchte dies mit noch mehr Sport wettzumachen. Es wurde jedoch immer schlimmer. Als Frau Cook dann bei „Germany’s Next Topmodel“ als 19. ausschied, versuchte sie noch dünner zu werden. Am Ende erzählte sie uns, wie sie es geschafft hatte, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Danach diskutierten wir mit ihr über verschiedene Bilder von Frauen in der Werbung und wir sahen, wie stark die Bilder der Models mit „Photoshop“ bearbeitet wurden. Wir fanden den Vortrag interessant, lehrreich und definitiv weiterzuempfehlen. Ein großes Dankeschön an Frau Cook! — Max und Leander Kl. 7a

Lesung mit den Schubart-Preisträgern 2018

Die Klasse 9b macht mit beim Abend mit den Schubart-Preisträgern Isabelle Lehn („Binde zwei Vögel zusammen“)  und Sascha Stanisic  („Fallensteller“) am KGW.

Die Schüler der drei Schulen moderierten den Abend und gestalteten ihn mit szenischem Spiel und einem Stop-motion-Film der Klasse 9b. Anschließend gab es eine spannende Gesprächsrunde. — Danke ans KGW für die Idee, die Einladung und den gelungenen Literaturabend!

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21.03.2018: Die Klasse 9b des Schubart-Gymnasiums Aalen bei der Autoren-Lesung mit den Schubart-Preisträgern Isabelle Lehn („Binde zwei Vögel zusammen“) und Sascha Stanisic („Fallensteller“) am KGW.
„Fischfutter!“ | Abiturienten gestalten den Schulgottesdienst am Freitag, 23.03.

Die Schulgemeinschaft freut sich über die großzügige Spende für die Wohnungslosenhilfe Ostalb der Caritas in Höhe von 127,04 EUR.

„Hallo G8!“ | Ein guter Start am Schubart-Gymnasium

Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 im Gespräch über ihr erstes halbes Jahr am Schubart-Gymnasium | Infos zur Anmeldung finden Sie hier.

Der Schulwechsel steht an und selbstverständlich möchten Eltern und Kinder alles richtig machen, damit die nächsten Schuljahre erfolgreich, aber auch schön verlaufen. Schulzeit ist Zeit, um sich zu bilden, vor allem aber Lebenszeit. Das Kind soll sich entfalten können, Zeit haben, seine Persönlichkeit zu entwickeln – und dafür auch Hobbys pflegen können. Alles das nicht möglich mit G8, wie es an den meisten baden-württembergischen Gymnasien gepflegt wird?

Klassenlehrer Martin Schaub vom SG ging der Frage nach und wollte von seinen Fünftklässlern wissen, wie stressig das erste halbe Schuljahr an einem G8-Gymnasium war. Elena, Finja, Karla, Süleyman und Valentin aus der Klasse 5a antworteten auf seine Fragen.

  • Martin Schaub: „Habt ihr trotz G8 noch Zeit für Hobbies?“
  • Elena: „Ich habe richtig viel Zeit. Ich gehe am Montag in die Musikschule zum Geigen. Am Dienstag und Donnerstag gehe ich zum Leichtathletik. Heute gehe ich zum ersten Mal ins Theater an der Aal. Mal sehen, wie es dort ist. Zeit zum Ausruhen habe ich auch noch.“
  • Karla: „Ich auch. In den Mittagspausen kann ich meine Hausaufgaben machen oder draußen herumtollen. Oder ich gehe ins Internet-Café.“
  • Valentin: „Wenn ich montags nach Hause komme, habe ich gleich Tennis und danach Fußball. Gerade schaue ich, ob ich in Heidenheim eventuell Eishockey spielen kann.“
  • Finja: „Am Dienstag nach der Mittagsschule gehe ich ins Theater der Stadt Aalen. Freitags habe ich Judo. Ich habe sehr viele Hobbys. Wir haben nur einmal in der Woche Mittagsschule. Die Hausaufgaben gehen schnell.“
  • Karla: „Früher habe ich Hip Hop gemacht – mit Keraamika. Jetzt habe ich hier in der Schule angefangen, Geige zu spielen. Es gibt viele Sachen, die man hier machen kann.“

Waren die alten G8-Pläne zunächst für die Fünftklässler anstrengend, so geht das achtjährige Gymnasium jetzt noch besser auf deren Bedürfnisse ein. Mittlerweile haben die Fünfer am SG nur einmal Nachmittagsunterricht — auch im bilingualen Zug. An einem weiteren Nachmittag gibt es für die „Bilis“ alle zwei Wochen das Förderangebot für Deutsch. Für das soziale Miteinander und eine gute Klassengemeinschaft steht eine Klassenlehrerstunde zur Verfügung; es gibt gemeinsame Events und ein soziales Kompetenztraining. Immer wieder thematisieren die Klassenlehrer auch effektives Lernen und strukturiertes Arbeiten.

Ob Musik, Sport oder Technik — das SG hat viele attraktive Arbeitsgemeinschaften. Besonders viel Spaß macht den Fünfern der Brief- und Videokontakt mit der australischen Partnerschule, der Carrum Primary School, bei dem auch die iPads des SG begeistert genutzt werden.

Süleyman fasst sein erstes halbes Jahr am SG so zusammen: „Coole Aktivitäten gibt es hier. Ist auch toll, dass das SG zwar eine alte Schule ist, aber eine sehr tolle.“

Das SG freut sich über die Anmeldung der neuen Schülerinnen und Schüler — am 21./22.03.2018 von 7.00-16.00 Uhr im Sekretariat. | Simone Robitschko

Mehr über den Anfang am Schubart-Gymnasium und über unseren Namenspatron Schubart

Wo die Zeitung herkommt: Bernhard Theiss zeigt Schülern und Lehrkräften die Rotationspresse in Crailsheim

20.03.2018: Eine Gruppe aus Schülern und Lehrkräften besuchte mit Schulleiterin Christiane Dittmann das Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb in Crailsheim.

Im DHO werden die „Schwäbische Post“, die „Gmünder Tagespost“, das „Haller Tagblatt“ und viele andere regionale Zeitungen gedruckt. Verleger Bernhard Theiss und Betriebsleiter Felix Leser zeigten uns die komplexen Druckmaschinen zur Herstellung von Zeitungen sowie den Ablauf der Produktion von Zeitungen.

Eine der 22 km langen Papierrollen reicht dem Unternehmen etwa für 22.000 Exemplare, die in einer Zeit von 20 Minuten erstellt werden. Außerdem hörten wir die Entstehungsgeschichte der Aalener Zeitung „Schwäbische Post“ 1948 — in der Zeit der Besatzung. Johannes Binkowski und Konrad Theiss bekamen von den Aliierten die erste Lizenz zum Drucken von Zeitungen im Ostalbkreis. Damit lebt, verlegt durch die Familie Theiss, die Schwäbische Post bis heute! | Johannes Wilhelm

 Tanti saluti dal nostro scambio scolastico con la Liguria, Italia!
SGler schwimmen im afro-kubanischen Groove

Als eine von insgesamt fünf Schul Big Bands aus ganz Baden-Württemberg hat die SG Big Band gestern beim 20. SchülerJazzfestival des Kultusministeriums in Stuttgart teilgenommen.

Prof. Tilmann Jäger von der Musikhochschule entführte die 31 jungen Jazzer in die offenen Geheimnisse des vielschichtigen afro-kubanischen Grooves. Vier Stunden lang ging es ausgehend vom Schlüsselpattern, der Clave über in 2er gegen 3er-Beat und dann noch punktiert und in mehrtaktiger Wiederholung. Es ging an die Grenzen des rhythmischen Zählens, Pulsierens und der Konzentration.

Aber es hat sich gelohnt! Mit viel Respekt vor Afro Blue und viel Nervosität ging es dann auf die Konzertbühne, wo am Abend alle Bands dem gespannten Publikum die Ergebnisse des Workshops präsentierten. Und sie groovten sich ein und die Grooves erlebten einen regelrechten Flow. Alle Nervosität war beiseite und mit Brother Ray aus dem Repertoire der SGler zeigte die Band noch ihre Qualität im Bereich der Bühnenpräsenz und der Improvisation.

Die Landeslehrer-BigBand bestritt den zweiten Konzertteil und alle Dozenten des Tages traten mit ihr als Solisten auf. Zum Schluss spielte noch die Mega Band mit allen Teilnehmern des Festivals. Gegen Mitternacht waren die Musiker dann wieder in der Schule und am nächsten Tag zur ersten Stunde wieder im Regelunterricht. Nicht ganz ausgeschlafen zwar, aber dafür um viele Erfahrungen reicher. | Mehr über Musik am SG

„Weißt du, was Glück ist?“ | die Klassen 6 zu Besuch bei der 14. Aalener Kinderbuchwoche
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02.03.2018: Autorin Maja Nielsen erzählt den Klassen 6 in der Stadtbibliothek von ihrem neuesten Buch „Kolumbus- Seefahrer, Entdecker, Abenteurer“

Alle zwei Jahre veranstaltet die Aalener Stadtbibliothek die Kinderbuchwochen, in diesem Jahr nun schon zum 14. Mal und unter dem Motto „Weißt du, was Glück ist?“ Glück hatten die Schüler der sechsten Klassen des SG in zweierlei Hinsicht. Sie durften gemeinsam mit ihren Deutschlehrern Birgit Ladel, Andrea Arimann und Susanne Weber auf Einladung der Stadtbibliothek zur Lesung der bekannten Sachbuchautorin Maja Nielsen kommen und sich auch ein Thema für diese aussuchen: „Kolumbus – Seefahrer, Entdecker, Abenteurer – Glück gehabt!“

Die Begegnung mit Maja Nielsen war ein Volltreffer! Am 2.3.2018 war die Autorin Maja Nielsen in der Stadtbibliothek, um dort eine Lesung über eines ihrer zahlreichen Bücher zu halten. Nielsen ist eine begeisternde Sachbuchautorin und schreibt gerne über abenteuerlustige Menschen. So befragt sie für ihre Bücher Personen wie Mathias Ginter (Fußballspieler der Nationalmannschaft) und Jane Goodall (Forscherin).

Der Titel ihres von uns gewählten Buches aus der Reihe „Abenteuer!“ lautet „Kolumbus- Seefahrer, Entdecker, Abenteurer“. Kolumbus sei die für sie schwierigste Person gewesen, über die sie je geschrieben habe, da über ihn wenig Informationen bekannt sind. Und wenn überhaupt, dann aus fragwürdigen Quellen, meinte Maja Nielsen.

Während des Vortrages lauschten die Sechstklässler gespannt den Ausführungen: etwa dass Kolumbus ein „schlechter Seefahrer“ sei, dass er nur „ein Wiederentdecker Amerikas“ sei und warum er wohl seine Herkunft verschleiert habe.

Nach dem Vortrag war klar, dass viele von Kolumbus eine zu einfache Vorstellung hatten. Er war nicht der Held, welcher den Seeweg nach „Indien“ allein durch seine Kenntnisse ausgearbeitet hatte. Vielmehr war er ein Mensch, dem es hauptsächlich um das Gold ging und welcher dafür die Ausrottung der Indios in Kauf nahm.

Frau Nielsen fesselte ihr Publikum mit spannendem Ton- und Bildmaterial. Obwohl das Thema manchem Schüler zu Beginn vielleicht uninteressant erschienen sein mag, war gegen Ende von vielen begeisterten Zuhörern zu hören: „Das war ja viel interessanter als ich dachte!“

Weil alle so großes Interesse hatten und Frau Nielsen auch die Zeit vergessen hatte, konnten nicht alle unsere Fragen beantwortet werden. Schade…, aber vielleicht können diese ja die nächsten „Glückskinder“ des SG stellen, wenn wir hoffentlich in zwei Jahren wieder zu Besuch bei den Kinderbuchwochen sein dürfen!

Nachdem wir ihr über eine Stunde gebannt gefolgt waren, blieb uns — neben den faszinierenden Ausführungen von Frau Nielsen — auch ihr großes Lob in Erinnerung: „Ihr habt eure Schule eindrucksvoll repräsentiert. Das SG kann stolz auf euch sein!“ Aus meiner Sicht war es eine sehr gelungene und Interesse weckende Veranstaltung. | Alexander Peschka, Klasse 6a

Ein Alptraum für seine Lehrer: Schubart

Unsere Schule ist nach einem unbequemen Querdenker benannt, Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791). Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a zeigen Szenen aus seinem Leben:

„Mädchen wie die“ — ein Ranking-Spiel bis aufs Blut | mehr über Theater am SG

Die Theater-AG des Schubart-Gymnasiums spielt ein Cybermobbing-Drama.

Schülerinnen und Schüler wie die (Kilian Bochinski, Mariella Bork, Clara Edelmann, Ferhat Hamurcu, Lucie Katzer, Mathias Kinzl, Jenny Pham und Annemarie Rasovan) spielten „Mädchen wie die“ von Evan Placey unter der Leitung von Lehrern wie denen (dem kreativen Kopf Richard Haupt und dem gewieften Textschreiber Günter Hautschek). Das Ergebnis war gleichermaßen beeindruckend wie emotional packend.

Die Geschichte ist außergewöhnlich und ist es auch nicht: Auf der Eliteschule St. Helen’s posten die Eliteschülerinnen ihre Bilder, bis ein Nacktfoto von Scarlett auf den Displays erscheint. Dieser Akt verbreitet sich in Windeseile – und selbstverständlich hat keine das Foto als Erste weitergeschickt. Scarlett ist eine Schlampe, so viel ist sicher. Ihre körperlichen No-Gos werden von Jungs und Mädels gleichermaßen unbarmherzig diskutiert.

Russells Nacktfoto dagegen, kein Problem: „Mann, hat der einen Körper — er ist ja auch ein Junge.“ Das ist der Unterschied, denn „Ein Schlüssel, der eine Menge Schlösser aufkriegt, ist ein guter Schlüssel. Aber ein Schloss, das eine Menge Schlüssel öffnen können, ist ein echt beschissenes Schloss.“

Dann ist Scarlett nicht mehr da — nur virtuell oder echt? Und was ist echt? Am Ende ist Scarlett doch nicht tot. Appelliert sogar an die Anderen: „Ihr seid die Spieler, ihr könnt etwas ändern.“ Die Einsicht der Anderen ist gering, sie halten trotzig an der Hackordnung fest: „Wir glauben an St. Helen’s, wir glauben an das System.“ Es bleibt das Verdrängen – in der Hoffnung, dass es nach vielen Jahren gelingt.

Nichts auf der Bühne lenkt von den Personen ab, die — die Fassade bis ins Groteske gesteigert — ein ums andere Mal ihre böse Fratze zeigen. Nicht direkt, denn man ist ja wohlerzogen, dafür umso zynischer und gemeiner. Den Schülerinnen und Schülern — allesamt aus Klasse 9 und 10 — gelingt diese schizoide Meisterleistung durch bestechende Mimik, ausgefeilte Körpersprache und den Mut, die Stille manchmal bis zum Brechen zu zerdehnen. Expressive Tanzszenen runden ab und mischen auf. Jede ist einmal Scarlett. Keine kann sich entziehen — auch die Zuschauer nicht. Denn auch sie spielen eine Rolle: „Meine Mutter sagt nie etwas. Warum tun die Lehrer nichts?“ Langanhaltender Beifall und Begeisterung für Spiel und Regie allenthalben! | Simone Robitschko

Bilder vom Skischullandheim auf dem Hirschegg, Kleinwalsertal | mehr über Sport am SG
Wer debattiert am besten?

Gut vorbereitet reiste die AG “Jugend debattiert” mit ihren Begleitlehrerinnen und Jurorinnen Frau Esber-Trost und Frau Kohlmann-Münz am 6. Februar wieder zum Regionalwettbewerb der Region Ost-Württemberg an das Ostalb-Gymnasium Bopfingen.

Die Schüler der Sekundarstufe 1 debattierten über die Themen “Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?” und “Soll Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden?” Die Themen für die Sekundarstufe 2 lauteten: “Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?” sowie “Sollen Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich Toiletten ohne Geschlechteraufteilung sein?”
Bester in seiner Altersgruppe wurde ein Schüler des SG: Luca Stella (9 b) belegte den ersten Platz in der Sekundarstufe 1. Er darf sich bei einem dreitägigen Rhetorikseminar auf der Burg Bad Liebenzell mit anderen Erst- und Zweitplatzierten auf die Teilnahme am Landeswettbewerb in Stuttgart vorbereiten. Ebenfalls erfolgreich teilgenommen haben Paul Gnauert (9 b) sowie Linus Prosinecki (10 b). Unterstützung bekamen sie von Maria Henze, Anaise Pecher (beide 9 a), Nico Maier (9b), Berit Haßler und Tobias Kurz (beide K 2), der als Regionalsieger von 2017 die Debattanten bereits mitbewerten durfte. | Mehr über Jugend debattiert

Erfolgreich bei Jugend forscht und Schüler experimentieren

Sieben Teams des SG waren auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich beim Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren am 02.-03.02.2018 in Oberkochen — und das hat langjährige Tradition.

In der Sparte Schüler experimentieren präsentierte Katerina Severin ein Projekt im Fachbereich Chemie. Sie untersuchte die entstehenden Dämpfe bei der Verwendung handelsüblicher Sprühreiniger. Dabei kam sie zu dem Ergebnis, dass die von ihr nachgewiesenen Ethanoldämpfe und Duftstoffe zu gesundheitlichen Problemen führen können und erhielt dafür einen zweiten Preis.

Paul Kroiß, Leander Pecher und Johannes Kürz präsentierten im Fachbereich Technik eine Klingelerweiterung mit LEGO EV3, mit der hörbehinderte Menschen mit visuellen Signalen auf eine Klingel aufmerksam gemacht werden können, und sie bauten auch gleich noch ein Sicherungssystem für Safes. Sie wurden betreut von Simon Glöckler und erhielten einen dritten Preis.

In der Sparte Jugend forscht tummelten sich unsere Oberstufenschüler sehr erfolgreich. Tobias Vogel errang mit seinem Autotrimm-System für Segelboote im Fachbereich Technik den Regionalsieg und wird uns beim Landeswettbewerb vertreten. Yannic Funk und Leonard Seeling stellten ihre autonome Transportdrohne vor und Tobias Frömelt und Phil Bäuerle traten mit einem „Auftragswerk“ auf: Für die Modellfluggruppe Ostalb entwickelten sie ein autarkes kameragestütztes Objektüberwachungssystem. Jakob Jarebica und Florian Janot holten sich mit ihrem Projekt „Open Smarthome – Das System von morgen“ einen dritten Preis ebenso wie auch Kai Krull, der eine Cross-Platform Developement am Beispiel der Arduino-App programmierte. Diese Projekte wurden als MikroMakro-MINT-Projekte mit finanzieller Unterstützung durch die Baden-Württemberg-Stiftung erarbeitet, eine Förderung , die am Erbringen derartig komplexer Leistungen einen erheblichen Anteil hat.

Einen herzlichen Glückwunsch an alle, die sich mit viel Engagement und Fleiß am Wettbewerb beteiligten.

Angelika Möbius

Winterball 2018 | „FIRE & ICE“

02.02.2018: Unter diesem Motto wurde dieses Jahr — nach neun Jahren Pause — wieder ein Winterball ins Leben gerufen. Wir als diesjährige SMV-Spitze haben ihn für alle SGler über 16 Jahren organisiert. Unsere Freude über 200 verkaufte Karten war groß, aber noch viel schöner war der gemeinsame Abend mit allen.

Alle waren super schick angezogen, sodass ein richtiges ,,Ballfeeling“ entstanden ist und dank Frau Möhrle und Frau Kloker hat sich auch die Aula in eine wunderschöne Location verwandelt. Musikalisch wurde von der Band ,,3 hours“ unterhalten und später dann von DJ Pascal Krüger. Eingestimmt wurden wir mit einem klassischen Klavierstück von Pelin, welches sie selbst komponiert hat, und während des Abends gab es noch einen Auftritt der Hip-Hop Gruppe ,,Karma“. Vor dem Ball wurden wir oft gefragt ,,Wie läuft des ab? Was soll man da anziehen? Was tanzt man so? Paartanz oder Disco?“. Ehrlich gesagt hatten wir davor auch keine Ahnung, wie alles ablaufen wird und welcher Tanzstil überwiegen wird, aber wir haben uns sehr gefreut, dass eine Mischung aus beidem entstanden ist und somit neben Gefühl von einer festlichen Veranstaltung auch Partystimmung aufkam. Vielen Dank in diesem Sinne nochmals an alle die als Gäste anwesend waren, wir hoffen ihr hattet alle einen schönen Abend! Außerdem einen großen Dank an alle, die uns geholfen haben! | Carla Bärreiter

Am 2. Februar 2018 fand der erste Winterball für die Oberstufe seit neun Jahren am Schubart- Gymnasium statt. Zum Einlass um 20.30 Uhr waren schon zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitungen zum Sektempfang vor der Aula versammelt. In lockerer Stimmung wurde viel miteinander geredet. Um neun Uhr gab es kurze Willkommensreden von Frau Dittmann und Schülersprecherin Carla Bärreiter, die sich beide für das zahlreiche Kommen bedankten. Das Abendprogramm begann mit Livemusik, zu der die ersten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer schon tanzten. Anschließend gab es einen Auftritt einer Dancegroup von Keraamika’s House of Dance, die mit ihrer Performance sehr beeindruckten. Als Herr Krüger dann als DJ auflegte, ging die Party so richtig los. Sowohl Schüler als auch Lehrer hatten sichtlich Spaß am Winterball. Leider war dieser auch sehr schnell wieder vorbei. Zum Ende bedankte sich das Organisations-Team nochmals bei den Gästen. | Tobias Eichele

Mehr zur SMV

Später noch was vor?

Der Rotary-Club Aalen-Heidenheim hatte am 5. Februar 2018 ins Gutenbergkasino der SchwäPo geladen und unsere K1 leistete dieser Einladung eifrig Folge. Kleine Sitzgruppen waren aufgebaut, wo sich die Schülerinnen und Schüler mit Architekten, Ärzten, Apothekern, Betriebswirten, Volkswirten, Journalisten, Informatikern, Marketingexperten, Lehrern, Juristen, Hoteliers, Physikern, Ingenieuren, der Polizei, Vertretern der Sozialberufe, Musikern, Geisteswissenschaftlern und und und unterhalten konnten. Die Schülerinnen und Schüler machten rege Gebrauch vom Gesprächsangebot, konnten sie sich doch von Leuten, die aus der Praxis kommen, hautnah über ihren angestrebten Beruf informieren lassen. | Mehr zur Berufsorientierung am SG.

Das Orchester spielt beim Neujahrsempfang
Audienz bei der Königin von St. Johann

Am Donnerstag, dem 25. Januar 2018 führte Thomas Haller die Schüler der beiden Evangelischen Religionskurse der Kursstufe 2 durch die Johanneskirche — zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Schlaudraff und Herrn Schaub.

Nach dem gemeinsamen Treffpunkt auf dem St.-Johann-Friedhof zu Beginn der fünften Schulstunde, berichtete der Organist, Kantor und Kirchenmusikdirektor Thomas Haller von der Geschichte der evangelischen Kirche, die nach Johannes dem Täufer benannt wurde. Bereits im 3. Jahrhundert stand an der Stelle der Johanneskirche ein Sakralbau, welcher aus demselben Baumaterial errichtet wurde wie das ehemalige Römerkastell. Die heutige Kirche wurde wohl im 9. Jh. als eine der ältesten Kirchen Württembergs erbaut, und im 13. und 16. Jh. nach jeweiligen Verlegungen der Stadtmauer, Bränden und Kriegen erweitert — und 1802 nochmals umgebaut, um Raum für die Orgel zu schaffen. Auffallend waren die Elemente innerhalb der Kirche, vor allem der Abdruck einer Darstellung des Abendmahls, welcher über die Jahrhunderte zahlreiche Putzschichten durchdrungen hatte. Nach unserer abschließenden Gesangseinlage mit Orgelbegleitung endete dieser Ausflug pünktlich zur Mittagspause. Im Namen aller Beteiligten bedanken wir uns vielmals bei Thomas Haller für seine große Bereitschaft, uns die Johanneskirche näher zu bringen. | Sophia Hake

Mehr über Musik am SG.

Der ehemalige SG-Schüler Reinhard Großmann liest aus Beerstein
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31.01.2018: Der ehemalige Schüler Reinhard Großmann liest vor der Klasse 9c aus seinem Roman Beerstein

Heute besuchte meine Klasse eine Lesung des Autors Reinhard Großmann während des Geschichtsunterrichtes im Kunstsaal. Herr Großmann war bereits anwesend — ein freundlicher Herr mit Brille (geb. 1934) in Pullover und Sakko.

Zu Beginn begrüßte er uns herzlich, scherzte über seine eigene Zeit am Schubart-Gymnasium und über das Fach Kunst, welches ihm eher unlieb war. Dann kam er auf sein Buch Beerstein zu sprechen. Als deutscher Staatsangehöriger und Enkel eines jüdischen Großvaters hatte es seine Familie während der NS-Zeit in Deutschland nicht leicht. Das erfuhr Großmann aber erst nach Beendigung des Krieges 1945. Einige Zeit später besuchte er das ehemalige jüdische Ghetto in Lodz. Dort stellte sich ihm eine Frage, die ihn sein ganzes Leben lang beschäftigen sollte: Wer ist man als jüdischer Deutscher? Deutscher oder Jude? Täter oder Opfer? Genau um diese Frage geht es auch in seinem Buch. Der Protagonist Beerstein versucht eine Antwort auf eben diese Frage zu finden.
Herr Großmann liest eine Passage seines Buches vor: Beerstein wird von seinem Onkel Erich zu einem Familientreffen eingeladen, bei dem auch Verwandte aus Israel anwesend sind. Beerstein fühlt sich zunächst als Außenseiter, da sich alle auf Hebräisch unterhalten, einer Sprache, die Beerstein nicht spricht. Es kommt ein Gespräch zwischen Beerstein und einem jungen Rabbiner aus Israel zustande, der deutsch spricht. Sie unterhalten sich über das Rabbinerstudium, bis Beerstein ganz beiläufig über sich und die jüdische Gemeinschaft als „wir“ spricht. Der Rabbiner fragt ihn überrascht, wieso er von „wir“ spriche, da er doch Deutscher sei. Er erklärt dem verblüfften Beerstein, dass sie zwar offiziell verwandt seien und er immer ihr Gast sein könne. Dennoch wird er nie zu diesem „wir“ gehören, denn er ist Deutscher und gehört damit zum „Tätervolk“, dem Volk, das das Volk des Rabbiners verfolgt und getötet hat. Am Abend sitzt Beerstein in seinem Zimmer und plötzlich kommt Judith, ebenfalls eine Verwandte, in sein Zimmer. Sie glaubt, dass Beerstein nicht Schuld an den Ermordungen sei. Er sei schließlich noch viel zu jung. Nur weil er deutsch sei, heiße das nicht, dass er ein Mörder sei. Wenn man Teil eines Volkes ist, müsse man alle Aspekte dieses Volkes sehen, die guten ebenso wie die schlechten. Es müsse Menschen geben, die „Täter- und Opfervolk“ vereinen, um den Frieden zwischen den Völkern zu gewährleisten — eine Ansicht, die sich auf die heutigen Generationen übertragen lässt. Die Menschen, die jetzt in Deutschland leben, haben die Gräuel nicht verschuldet; sie sind nicht dafür verantwortlich, doch die Geschehnisse dürfen nie vergessen werden, damit solche Taten nie wieder geschehen.
Nach dieser „schweren Kost“ hat Großmann auch eine Geschichte mit happy end parat, diesmal aus dem bereits erwähnten Ghetto in Lodz ab. Dort verrichtet Doktor Friedrich Rexinger seine Arbeit. Eines Tages sollen die Kinder deportiert werden und werden zu Lastwagen gebracht. Doch eines der Kinder flieht und sucht Schutz in Rexingers Zimmer. Als ein Ghettopolizist das Kind holen will, wird er von Rexinger abgewimmelt. Rexinger sagt, dass er als Arzt das Recht hat, das Kind zur Untersuchung bei sich zu behalten. Auch ein hinzugekommener Gestapo- Mann vermag es nicht, Rexinger und das Kind zu trennen. Schließlich geben die beiden auf und verschwinden. Rexinger berichtet der überglücklichen Familie des Jungen von dessen Rettung.
Auch diese Geschichte ist mit Großmann verbunden. Sein Großonkel, der Bruder von Großmanns jüdischem Großvater, lebte während der NS-Zeit mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Lodz. Sie wurden deportiert und fanden den Tod in den Gaskammern eines Konzentrationslagers. Insofern ist diese Geschichte ein Gedankenspiel von Herrn Großmann, wie es hätte aussehen können, wenn die Familie seines Großonkels überlebt hätte. Zum Schluss blieb noch Raum für Fragen. Dann verließen wir den Saal. Die Zeit war erstaunlich schnell vergangen bei dem wirklich außergewöhnlicher Vortrag eines außergewöhnlichen Mannes. (Nico Maier, 9b)

Mehr über Geschichte am SG.

Herzlich willkommen am SG!

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18.01.2018: Die Schulgemeinschaft begrüßt die Referendarinnen Benedetta De Bergolis und Lisa Klingenstein und Referendar Maximilian Keller

„Hallo, mein Name ist Benedetta De Bergolis. Ich komme aus dem schönen Remstal. Studiert habe ich die Fächer Chemie und Italienisch auf Lehramt an der Universität in Stuttgart. Im November letzen Jahres habe ich erfahren, dass ich mein Referendariat am SG in Aalen absolvieren darf und freue mich sehr auf die kommende Zeit!“

„Ich bin Maximilian Keller und unterrichte die Fächer Ev. Religion und Geschichte. Nach meinem Studium im wunderschönen Tübingen, dass ich schweren Herzens zurücklassen musste, bin ich trotzdem sehr froh wieder zurück in meiner Heimat zu sein, da ich ursprünglich von der Ostalb komme. Besonders freut es mich zurück am SG zu sein, da ich hier vor 3 Jahren bereits mein Praxissemester absolvieren durfte.“

„Mein Name ist Lisa Klingenstein und ich unterrichte die Fächer Französisch und Englisch. Meine Studienzeit habe ich im wunderschönen Heidelberg sowie bei Auslandsaufenthalten in Frankreich und den USA absolviert. Für das Referendariat hat es mich zurück in meinen beschaulichen Heimatort Schorndorf gezogen. Ich freue mich deshalb sehr darauf, nun Teil des Schulalltags am SG sein zu dürfen, sowie Aalen und den Ostalbkreis näher kennenlernen zu können.“

Super leckeres und nachhaltiges Mittagessen
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30.01.2018: Die 5.-Klässler sind begeistert: Emma Bärreiter, Julia Zeller und Emilie Jander kochen Kartoffelsuppe und Ofenschlupfer und zeigen wie lecker nachhaltige Ernährung ist
Superteam mit Sonderpreis der Jury

Alle Jahre wieder im August werden die Aufgaben für die First LEGO League veröffentlicht. Dann beginnt ein geschäftiges Treiben: Spielfeld bestellen, Aufgaben lesen und verstehen, Team aktivieren. Am ersten Freitag im neuen Schuljahr fand die erste Zusammenkunft der ROBO-AG statt. Daraus rekrutierte sich das Team für die FLL.

Der Wettbewerb hat vier Teilgebiete: 1. Robot-Game, bei dem auf dem Spielfeld sieben Aufgaben zu lösen sind 2. Roboter-Design, der Roboter soll zweckmäßig konstruiert werden und eine effektive Programmierung vorgestellt werden. 3. Forschungspräsentation zum Thema „Wasserkreisläufe“ (Das diesjährige Thema ist Hydro Dynamics.) 4. Teamwork

Auf die Aufgaben 1 bis 3 können sich die Teams vorbereiten, die Aufgabe 4 erfordert spontanes Handeln im gesamten Team unmittelbar vor der Jury.

Jakob Jarebica, Simon Glöckner und Florian Janot sind alte FLL-Hasen und scharten die Youngster Johannes Kürz, Leander Pecher um sich und tüftelten Design und Programmierung. Zur Forschungspräsentation gab es in NwT Klasse 8 einen Ideenwettbewerb, den Anna Hack und Marie Karweg für sich entschieden, damit waren die beiden auch im Team.

Am Samstag wurde es dann ernst:  Wir hatten uns den Wettbewerb in Schwäbisch-Gmünd rausgesucht, er fand in der EULE-Wissenswerkstatt statt und nach den Anmeldeformalitäten bekamen wir unseren Tisch in der Werkstatt 2 zugewiesen. Von der Eröffnung bis zum Schluss herrschte eine Superstimmung, Jakob war nervös, Simon, Johannes und Leander eher cool, die Mädels aufgeregt und Flori, der Teamchef, entpuppte sich als Motivator ersten Ranges.

Für uns ging es mit Roboter-Design los, die Juroren gaben sich freundlich und entspannt, wir hatten ein gutes Gefühl. Bei der Forschungspräsentation schwor Flori alle mental nochmal ein. Wir hatten uns mit dem Thema „Wasser ist kostbar“ auf Möglichkeiten des Wassersparens im Haushalt eingestellt mit Experten, Moderator und schwäbischer Hausfrau. Es kam ganz gut an. Besonders die Diskussion mit den Juroren war interessant. 

Nach einer schnellen Pizza ging es dann zum Teil  Teamwork. Das Team (7 Mitglieder) sollte auf 6 Beinen und acht Händen stehen. Es gab eine kurze Beratung und das Team stand. Leider kamen wir bei den Robot-Games nicht über die erste Runde hinaus. Wir trugen’s sportlich: Platz 9 von 16.

Bei der Siegerehrung erhielten wir Platz drei beim Teamwork und als große Überraschung den Sonderpreis der Jury für besonders ausgeglichenes und teamorientiertes Auftreten in allen Kategorien. Wir waren alle happy. Jeder bekam noch eine Schokoladen-Eule und der Pokal bekommt einen Ehrenplatz. Von der Eröffnung bis zum Schluss war eine Superstimmung. Den Organisatoren gilt ein herzliches Dankeschön, und wir kommen nächstes Jahr wieder.

Mehr über MINT am SG.

Weihnachtskiste
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22.12.2017: 8 Schülerinnen besuchen das Flüchtlingswohnheim mit den Weihnachtspäckchen aus dem SG

Am 22.12.2017 waren acht Schülerinnen des Schubart Gymnasiums in der Flüchtlingseinrichtung in der Ulmer Straße, um den Kindern ein zwar etwas frühes aber schönes Weihnachtsfest zu bescheren. Sie brachten Weihnachtslieder mit, lasen den Kindern weihnachtliche Geschichten vor, servierten Tee, Punsch und Kekse — und verteilten die Weihnachtskisten, die die Schülerinnen und Schüler des SG in den Wochen zuvor gespendet hatten. Die Kinder waren sehr glücklich über ihre Weihnachtskisten und über die Feier. Gerade um die Weihnachtszeit war es schön, den Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern — und das ist den Schülerinnen auf jeden Fall gelungen. (Mia-Zoë Schenk)| Mehr über die SMV.

Schnee für die Kooperationspartner
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20.12.2017: Die Klasse 6b hat Schneemänner für die Kooperationspartner des SG gebastelt

Die Klasse 6b hat Schneemänner für die Kooperationspartner des SG gebastelt. Pünktlich vor Weihnachten sorgen die kleinen Sockenschneemänner für ein bisschen weiße Weihnachten und bringen unseren Kooperationspartnern ein kleines Dankeschön und hoffentlich ein bisschen Freude. Auch auf diesem Wege ein herzliches Dankeschön an unsere Partner, die uns auch in 2017 wieder so tatkräftig unterstützt haben!

Jonglage in der 5b
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19.12.2017: Die Klasse 5b freut sich über die Kiste mit Jonglage-Spielzeug.

Warum das SG von Anfang an Spaß macht.

SG-Schwimmerinnen und Schwimmer erfolgreich im Kreisfinale in Schwäbisch Gmünd
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04.12.2017: Die Schwimmerinnen des SG freuen sich über den 1. Platz beim Kreisfinale in Gmünd, die Schwimmer über den 2. Platz

Mit zwei starken Mannschaften hat das SG im Dezember erfolgreich bei Jungend trainiert für Olympia Schwimmen teilgenommen. Die Mädchen belegten im Wettkampf II den ersten Platz und die Jungen im Wettkampf III den zweiten Platz.

Die Stimmung am Beckenrand war bombastisch und die einzelnen Schwimmerinnen und Schwimmer wurden lautstark angefeuert und so zu persönlichen Bestzeiten angetrieben. Beide Mannschaften haben gute Chancen ins RP-Finale einzuziehen. Es kommt aber noch auf die Ergebnisse der anderen Kreisfinalisten an.

Für die SG-Teams sind geschwommen (Mädchen): Annika Bork, Marianna Bopp, Anaise Pecher, Elena Perez-Kelle, Zelma Majovic, Ellen Rintelmann ,Darija Schiele, Alicia Schroll | Jungen: Enrico Alemanno, Iven Anton, Daniil Bachtinov, Florian Bopp, Emil Glasenapp, Maik Laukert, Laurin Müller, Leander Pecher, Benedikt Uhl

Mehr über Sport und Schwimmen am SG.

Weihnachtskonzert: Vom Barock zum Rock und wieder zurück

13.12.2017: Die Schulgemeinschaft des SG erlebte eine stimmig zusammengestellte und wunderschön musizierte Weihnachtsfeier mit den Unterstufenchor „SG Voices,“ dem Lehrerchor, dem Elternprojektchor und dem Orchester unter der gemeinsamen Leitung von Astrid Borgmeier, Susanne Thier und Martin Eisner.

Das Orchester führte die Schulgemeinschaft mit einem festlich musizierten Kanon von Pachelbel in die musikalische Weihnachtsfeier ein; klare Bläserkantilenen lagen über den bewegten Streichern — ein Stück mit Gänsehaut-Effekt. Der Reigen der barocken Ohrwürmer setzte sich fort mit „Bist du bei mir“ von Bach, „La Folia“ von Corelli (mit großer Spielfreude und Virtuosität musiziert von Solistin Elodie Kamenov an der Altblockflöte und Susanne Thier am Klavier), dem weihnachtlichen „Abendsegen“ von Humperdinck und „In the Bleak Midwinter“ von Holst.

Ein weiterer Höhepunkt waren die klaren und homogenen Stimmen der SG Voices unter der Leitung von Astrid Borgmeier.  Auswendig und herrlich choreographiert begannen sie mit „Singen wir beim Schein der Kerzen“ und „Leise rieselt der Schnee“ — um dann mit ihren Eltern bei „Santa Claus is Coming to Town“ abzurocken. Es folgten „Ding Dong Merrily on High“ und (zusammen mit den Lehrerchor) John Rutters ergreifendes „Schau auf die Welt“.

Der Lehrerchor hatte „Sure on this Shining Night“ mitgebracht, dazu ein farbig musiziertes „Veni sanctus spiritus“ (mit Martin Eisner am Cello) und ein ganz eindringliches und fließendes „You raise me up“ — alles wieder einfühlsam geleitet und begleitet von Susanne Thier am Klavier.

Immer wieder luden die Ensembles ihre Zuhörer mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen ein, und schließlich fand der Abend seinen Abschluss im Bach’schen „Jesu bleibet meine Freude“, das alle Ensembles miteinander musizierten. Der stellvertretende Schulleiter Richard Erhardt dankte zum Schluss den vielen Ensembles für die begeisternde Musik und das harmonische Zusammenspiel — „eine ideale, gelebte Schulgemeinschaft“. | Lust auf Musik am SG? Erfahren Sie mehr.

Auf nach Göttingen ins XLab

Am Mittwoch, den 13.09.2017, traten wir, eine Gruppe von 6 Schüler, die Reise zum Xlab nach Göttingen an. Nach etlichen Zwischenstopps, der Deutschen Bahn sei Dank, erreichten wir gegen 21.30 Uhr endlich unsere „Herberge“, und wenig später das Bett. Der nächste Tag sollte früh mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen, um dann, gut gestärkt, um 9.00 Uhr im Xlab zu sein.

An diesem Tag war die Begegnung mit Nilhechten geplant. Diese ca. 15-20 cm große Fische können weder sehen, noch hören oder riechen. Ihre Orientierung gewinnen sie durch die Hilfe von elektrischen Feldlinien, die sie durch kontinuierliche Stromstöße erzeugen. Nach einem umfassenden Theorieteil konnte wir dann im Verlauf des Nachmittags diese elektrischen Feldlinien genauer untersuchen und durch Messungen von deren Intensität die Reaktion des Nilhechts auf verschiedene Gegenstände, die in sein Umfeld eingebracht wurden, analysieren.

Der 2. Tag begann ähnlich früh, nur beschäftigten wir uns dieses Mal mit der molekulargenetischen Analyse eines Gendefektes. Die Sichelzellanämie ist eine Krankheit, bei der Betroffene aufgrund eines mutierten Hämoglobingens, oftmals deformierte rote Blutzellen haben. Dadurch werden diese starr und können dann die feinen Kapillaren nicht mehr passieren, wodurch die Versorgung der betroffenen Organe mit Sauerstoff beeinträchtigt sind. Sind beide Chromosomen betroffen, führt dieser Gendefekt schon in jungen Jahren zum Tod. Unsere Aufgabe war es nun, herauszufinden, ob „unser Patient“ Träger dieser Mutation ist oder nicht. Dazu isolierten wir Plasmid-DNA aus einer Bakterienkultur, und schnitten diese mit Hilfe von Restriktionsenzymen. Die entstandenen DNA-Fragmente wurden dann durch die Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Es entstand ein Bandenmuster, welches sich beim gesunden, beim homozygoten und beim heterozygoten Menschen jeweils unterschied.

Die beiden ereignisreiche Tage im Labor waren sehr spannend aber auch deutlich anstrengender als ein normaler Schultag. So waren wir dann froh, als wir am Freitag Abend müde, aber zufrieden, wieder Aalen erreichten. / Mehr über Mint am SG.

Mailin Müller, Esther Mielenz

Nikolaus-Aktion: himmlische Heerscharen rocken das SG

„Lasst uns froh und munter sein … Tralalalala! Bald ist Nikoausabend da!“

Der Nikolaus und Knecht Ruprecht kamen mit ihren Rentieren, Engeln und Anhang ans ferne SG und beschenkten die braven Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte mit Schokolade. Natürlich standen auch wieder einige im Goldenen Buch, die übers Jahr nicht so brav waren. —
Die SMV-Nikolausvertreter wünschen allen einen schönen Advent! | Mehr über die SMV.

Erfolgreich mit DELF

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05.12.2017: Meriel Pecher, Carla Bärreiter, David Henze, Sarah Kurz, Maike Huber (alle K1) und Leander Brune (K1 am THG, nicht im Bild) freuen sich über ihr DELF-Diplôme (B1). Katharina Bopp, K2, hat sogar das Niveau B2 erreicht. Die betreuende Lehrkraft Cornelia Kloker und Schulleiterin Christiane Dittmann gratulieren den Schülerinnen und Schülern und wünschen viel Erfolg und viele herzliche Kontakte mit Frankreich. | Mehr über Sprachzertifikate

Wer liest, gewinnt immer!
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04.12.2017: Die Finalisten des Vorlesewettbewerbs (v.l.n.r.): Alexander Peschka (6a), Niklas Meyer (6c), Jamie Giera (6c), Kora Wittich (6b), Magdalene Krannich (6a) und Gloria Schrimpf (6b)

Am 04.12.2016 trafen die sechs Finalisten des diesjährigen Vorlese-Wettbewerbs aus den Klassen 6a, 6b und 6c in der Aula des Schubart-Gymnasiums aufeinander. „Wer liest, gewinnt immer!“ ist die Botschaft des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der den bundesweiten Vorlesewettbewerb jetzt schon im 59. Jahr ausrichtet. Erich Kästner, der einst den Wettbewerb mitbegründete, hätte seine Freude gehabt.

Gloria Schrimpf, 6b, gewann den ersten Platz mit ihrem Buch von Kathryn Littlewood Die Glücksbäckerei. Das magische Rezeptbuch (2012). Jetzt liest sie in der Aalener Regionalausscheidung. Den zweiten Platz belegte Magdalene Krannich, 6a, mit Kerstin Gier, Rubinrot (2009). Dritte Plätze erreichten Jamie Giera, 6c (Tamsyn Murray, Charly. Meine Chaosfamilie und ich, 2017), Niklas Meyer, 6c (Andreas Steinhöfel, Riko und Oscar und der Tieferschatten, 2008), Alexander Peschka, 6a (Lesléa Newman, Hachiko. Der treuste Hund der Welt, 2004) und Kora Wittich, 6b (C.S. Lewis, Chroniken von Narnia, 1950). Abschließend gratulierten die Deutsch-Lehrerinnen Andrea Ariman, Birgit Ladel und Susanne Weber den Preisträgern und überreichten allen eine Urkunde und einen Büchergutschein.

Vom Fliegen begeistert

04.12.2017: Der 1. Wettbewerb im Quadro-Race „Fliegen auf Sicht“ fand statt im Rahmen des Projekts „Bildungspartnerschaft MINT: Modellflugverein — Schule“ gefördert von der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Seit drei Monaten laufen die Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Partnerschaft Verein-Schule zwischen dem Schubart-Gymnasium Aalen und der Modellfluggruppe Ostalb. Drei Monate, in denen sich die Schüler mit den Multicoptern vertraut machen konnten.

Insgesamt werden in zwei Arbeitsgemeinschaften am MPG Heidenheim und am SG Aalen etwa 30 Schüler betreut. Die Besten 18 nahmen am 2. Dezember am ersten Drohnenwettbewerb teil — unter Ihnen 8 Mädchen, die nicht nur mit dabei waren, sondern es den Jungen richtig schwer machten. „Fliegermädchen“ nennen sie sich. Von einer solchen Frauenquote kann der Flugmodellsport im Allgemeinen nur träumen. Und um es vorweg zu nehmen: Heidi wurde Silbermedaillengewinnerin in der Gesamtwertung.

Der Verein hatte zu diesem Event eingeladen und neben den 18 Teilnehmern waren viele Eltern bis zum Schluss mit dabei. Zunächst gab es ein ausführliches Briefing der Schiedsrichter und der Wettbewerber. Dann ging es in den drei Wettbewerbskategorien los. Zunächst mussten die Teilnehmer in zwei Minuten eine Strecke so oft wie möglich zurücklegen und durch ein Tor fliegen — Grundübungen, ohne die ein sauberes Fliegen nicht möglich ist. Danach war Pause angesagt. Rudi hatte in der Schulküche das Zepter übernommen und servierte Bockwurst.

Danach dann die Königsdisziplin: ein kleiner Kurs, bestehend aus vier Toren, der zwei Mal abgeflogen werden sollte! Hier zeigte sich, wer fleißig trainiert hatte, denn das Zeitspektrum lag bei 50 Sekunden für den ersten und … na reden wir nicht mehr darüber. Schnell verging die Zeit und viele gestandene Modellflieger unseres Vereins mussten anerkennen, dass die Kleinen ja richtig fliegen können.

Vor der Siegerehrung kam dann die Stunde der Eltern. Nach einer kurzen Einführung durften die Väter mal ran. Und dann war es endlich so weit, die Sieger standen fest. Die Stimmung war bis zur letzten Minute toll und die Kameraden vom Verein hatten ein sicheres Gefühl, etwas Gutes für den Nachwuchs getan zu haben — Partnerschaft Verein und Schule eben. Den ersten Aufnahmeantrag für den Modellflugverein gab es noch am gleichen Tag. In Summe eine Aktion, die Zeitgeist schnuppert. Uns hat es jedenfalls Spaß gemacht und den Kindern auch. Vielen Dank an die Vereinsmitglieder, die selbstlos den Samstag geopfert hatten, um als Helfer oder Schiedsrichter zu fungieren. | Mehr über MINT am SG.

Angelika Möbius

Abschied von Lena Rieger
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28.11.2017: Abschied von Lena Rieger

28.11.2017: In der großen Pause verabschiedeten die SchülersprecherInnen, der Personalrat, die Schulsekretärin Gabi Meyer, der stellv. Schulleiter Richard Erhardt und Schulleiterin Christiane Dittmann Frau Lena Rieger. Frau Rieger wechselt ins Amt für Soziales, Jugend und Familie der Stadt Aalen. Schüler, Kollegen und Schulleitung werden ihre herzliche und kompetente Sekretärin sehr vermissen.

Transatlantische Freundschaft: Generalkonsul Jim Herman am SG

08.11.2017: Der amerikanische Generalkonsul James W. Herman zeichnete das Schubart-Gymnasium mit dem Going-Green-Schulpreis für das Engagement für nachhaltige Entwicklung aus. An diesem interkulturellen „Blended Learning“-Projekt der US-Botschaft in Berlin und der Leuphana-Universität Lüneburg nahmen in den USA und in Deutschland bisher mehrere Tausend Schüler teil. Anschließend trug sich der Spitzendiplomat im Beisein von Oberbürgermeister Thilo Rentschler ins Goldene Buch der Stadt Aalen ein.

Vor dem Festakt im Schubart-Gymnasium hatte Prof. Ulrich Holzbaur den Generalkonsul an der Hochschule willkommen geheißen und die vielfältigen Projekte der Hochschule zur nachhaltigen Entwicklung präsentiert. Bettina Schönherr, die den bilingualen Zug am SG koordiniert, und die Schülersprecher geleiteten Herman dann zur Aula des SG. Dort wurde er von der Big Band und Schulleiterin Christiane Dittmann begrüßt.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 6c, 9a und 10a stellten dann ihre preisgekrönten Projekte auf Englisch vor — und freuten sich über 1.000 € Preisgeld für das SG. Anschließend lud Herman Schülerinnen und Schüler der Kursstufe zu einem sehr persönlichen Gespräch ein, bei dem er kein Blatt vor den Mund nahm: Er stehe für eine Politik der Hoffnung und nicht der Angst — und habe bisher jeden einzelnen Tag in Deutschland genossen. Er lasse sich inspirieren von der Innovationskraft, der Demokratie und der hervorragenden Bildungseinrichtungen in Deutschland. In vielen Beiträgen ermutigte er die Schülerinnen und Schüler, selbst die spannenden Perspektiven zu erleben, die eine tiefe transatlantische Freundschaft ermögliche.

Nach dem offiziellen Teil am Schubart-Gymnasium brach Herman ins Besucherbergwerk Tiefer Stollen auf. Mit dabei waren die Leiterin seiner Presse- und Kulturabteilung, Carrie Lee, seine Referentin Miriam Jaster, die den Besuch koordiniert hatte, Bettina Schönherr, Martin Schaub und Simone Robitschko vom SG und ein gepanzerter Chevy mit Chauffeur, drei Body Guards und Polizeischutz. Herman hatte sich die Einfahrt in den Stollen persönlich gewünscht und der Vorstand der VR-Bank, Hans-Peter Weber, sponserte den Programmpunkt. Untertage führte Betriebsleiter Fritz Rosenstock die Delegation durch die Stollen und informierte über den Bergbau und die Industriegeschichte der Region. Das herzliche „Glück auf“ beendete nicht nur den Besuch, sondern stand auch für die Fortsetzung des Kontakts — eine große Bereicherung für die Schulgemeinschaft. | Mehr über die Austauschmöglichkeiten am SG. 

Faszinierend: Technische Studiengänge am KIT

08.11.2017: Diesen Dienstag hatten die NWT Klassen Besuch aus dem KIT. Im Namen des VDI kamen die Studenten Michael Scheuermann, Christine Sonner und Leonard John vom Karlsruher Institut für Technologie ans Schubart-Gymnasium.

Sie sind Mitglieder der Hochschulgruppe „KA-RaceIng“, einem Rennteam, welches jedes Jahr mit eigens entwickelten Rennwägen an der Rennserie Formula Student teilnimmt. In einem spannendem Vortrag zeigten sie, wie ein technisches Studium nach dem Abitur aussehen kann. Anhand von Beispielen aus dem eigenen Verein wurden Arbeitstechniken und Aufgabengebiete eines Ingenieurs dargestellt. So lernten die Schüler wie das zweistufige Planetengetriebe des aktuellen Elektro-Fahrzeuges von ersten Konzeptzeichnungen, über Simulationen an CAD Modellen, bis zur Fertigung entstand. Im Anschluss hatten alle die Möglichkeit den KIT16e, das E-Auto der Saison 2016 zu bestaunen. Dabei hatten sie die Chance Fragen zum Studium, zum KIT, zum VDI und zum Verein zu stellen. | Mehr über MINT am SG.

Post aus Finnland

„The exchange students from Aalen left yesterday. Everything went fine and all were happy. They were very nice and kind students. We went bowling and to a café together with them last Friday evening. It was fun. Last evening there were polar lights at the Muhos sky. It was super :)“ | Mehr über Austausche.

Medaillen auf der Forschermesse IENA 2017

Herbstferien, 2.11. bis 5.11.2017: Es ist schon eine Tradition geworden, dass sich Aalener Schüler auf internationalem Terrain bewegen und ihre technischen Entwicklungen präsentieren. So waren auch in diesem Jahr vier Projektgruppen vom Schubart-Gymnasium in Nürnberg auf der IENA 2017 vertreten, der Fachmesse für „Ideen | Erfindungen | Neuheiten“. In diesem Jahr waren ca. 800 Aussteller aus 31 Ländern dabei, ein Umstand, der 13- bis 17-jährige Gymnasiasten schon ein wenig nervös machen kann.

Bereits vor Messebeginn fand im Rahmen einer Pressekonferenz eine Neuheitenshow statt. Dort präsentierten – von Nervosität keine Spur – Tobias Vogel eine automatische Trimmvorrichtung für das Fahrtensegeln. Leonard Seeling und Yannic Funk zeigten eine modulare Transportdrohne, mit der kleine Lasten autonom transportiert werden können.

Seit Donnerstag tobte dann der Messebetrieb. Vom SG präsentieren Jakob Jarebica, Florian Janot und Kai Krull ein „OpenSmartHome-System“, und Phil Bäuerle und Tobias Frömelt hatten ein autarkes Überwachungs- und Sicherungssystem für abgelegene Objekte entwickelt. Die 8 Schüler hatten auf der IENA die Möglichkeit, in internationalem Rahmen ihre Ideen zu erläutern und ihre Prototypen vorzustellen. Vielleicht ergibt sich aus den so geknüpften Kontakten ja auch die Möglichkeit einer Platzierung ihrer Produkte am Markt. Es versteht sich von selbst, dass manche Präsentationen auf Englisch erfolgen mussten — eine Anforderung, der sich die Schüler problemlos gewachsen zeigten.

Am Samstag freuten sich die Teams über die Auszeichnungen: Die Teams Seeling/Funk mit ihrer Transportdrohne, Bäuerle/Frömelt mit dem autarken Sicherungssystem und Janot/Jarebica/Krull mit dem SmartHomesystem heimsten Silbermedaillen ein. Tobias Vogel mit dem Autotrimmsystem erhielt eine Bronzemedaille. Dafür gebührt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein herzlicher Glückwunsch.

Ermöglicht werden die Projektentwicklungen und die Messeteilnahme von der Baden-Württemberg-Stiftung und dem Programm MikroMakro, die die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stellen. Jede Schule hat die Möglichkeit, solche Projekte zu beantragen und durchzuführen. Die Betreuerin Angelika Möbius (Lehrerin am SG) führt seit Jahren derartige Projekte mit ihren Schülern durch und ist nunmehr das 8. Mal mit Schülergruppen auf der IENA vertreten. An dieser Stelle seien auch junge Lehrerinnen und Lehrer ermutigt, solche Projekte in Angriff zu nehmen. Es ist eine einzigartige Chance, jungen Menschen das Forschen und Tüfteln zu ermöglichen und ihre Ergebnisse in einem großen Rahmen zu präsentieren.

Politische Tage in Bad Urach

25.-27.10.2017: 18 Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Gemeinschaftskunde machten sich mit Renate Esber-Trost und Pascal Krüger auf, um sich drei Tage lang mit Themen der internationalen Politik zu beschäftigen. Im Zentrum stand der Syrien-Konflikt, den die Gruppe detailliert besprach, analysierte und mit anderen internationalen Konflikten verglich.

Mittels eines Planspiels der Landeszentrale für politische Bildung spielten die Schülerinnen und Schüler die verfahrene Situation Syriens im Sicherheitsrat der UNO nach. Das Besondere an den drei Tagen war die Intensität, mit der sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 mit dem Thema beschäftigen konnten und natürlich auch der besondere Lernort auf der Schwäbischen Alb. Wir bedanken uns herzlich bei der Landeszentrale für politische Bildung, die uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

Ashworth macht Mut zu Europa
27.10.2017: Der britische Europa-Abgeordnete Richard Ashworth erklärt im SG, wie kompliziert der Brexit ist, und wirbt für ein faires und nachhaltiges Europa. | Mehr über das SG als Partnerschule für Europa.

Die Europa-Abgeordnete Dr. Inge Gräßle hatte den Besuch am Schubart-Gymnasium, „einer Partnerschule für Europa“, initiiert und Schülerinnen und Schülern die Chance gegeben, mit dem konservativen Spitzenpolitiker Richard Ashworth ins Gespräch zu kommen.

Natürlich war der Brexit ein Thema. Der Abgeordnete bedauerte offensichtlich diese britische Entscheidung und war beeindruckt, dass die Jugendlichen bestens Bescheid wussten über seinem Streit mit Theresa May und seiner Partei, der Conservative Party. Ashworth war aus der konservativen Parlamentariergruppe geflogen, weil er sich als verantwortlicher des Finanzausschusses geweigert hatte, die Verhandlungen über viele strittige Fragen der ersten Phase „erfolgreich“ zu nennen und entsprechend abzustimmen. Dabei ging es etwa um den Status von britischen Arbeitnehmern in Europa (und umgekehrt) oder um die Gestaltung der EU-Außengrenzen in Irland — eine mutige und aufrichtige Entscheidung, wie die Oberstufenschüler fanden.

Ashworth kam mit den Jugendlichen auch auf ihre persönlichen Biographien zu sprechen und die Notwendigkeit, sich mehrmals im Berufsleben neu zu erfinden. Er selbst hatte drei Jahrzehnte lang als Landwirt gearbeitet, hatte dann ein Unternehmen für Milchprodukte gegründet und begann schließlich als Europaabgeordneter eine sehr erfolgreiche politische Karriere.

Am Ende des lebhaften Gesprächs erzählte Ashworth sehr kritisch, dass in England viele Gebäude mit einer „full-repairing lease“ gemietet würden, die Mieter zum sorgfältigen Erhalt verpflichte. Die Generation der heutigen Großeltern könne in diesem Sinne keineswegs stolz sein, wie sie mit den begrenzten Ressourcen des europäischen Kontinents umgegangen war.  Ein geeintes Europa sei daher umso wichtiger, denn die drängenden Probleme wie Klimawandel, Verschmutzung, Migration respektierten keinerlei nationale Grenzen. Ashworth machte den Jugendlichen Mut, für diese Aufgaben die bestmögliche Schulbildung zu erlangen und dann eigene Ideen mutig, verantwortungsvoll und nachhaltig umzusetzen.