Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

„Schön war’s!“ Bilder aus dem Skischullandheim<

Mehr über Sport am SG und das Skischullandheim

Müllgeschichte: Das SG macht eine Putzede!

Mehr über BNE und den Grünen Aal am SG

„30 Years Good Vibes“ in der vollen Stadthalle!

15.03.2019: Beim Jubiläum in der vollbesetzten Stadthalle reißt die SG Big Band ihre Fans vom ersten Ton an mit — und spielt zusammen mit der SWR Big Band ein legendäres Konzert.

Mit dem selbstgeschriebenen Ohrwurm „SG Big Band, 30 Years Good Vibes“ gelang Band Leader Magnus Barthle gleich zu Anfang der ultimative Showstopper! Solist David Henze brauchte nicht einmal einen Ton, um die Menge in Schwingung zu bringen. Und bald stand die ganze große SG Musikerfamilie auf und vor der Bühne mit immer neuen Instrumenten und Parts: aktuelle und ehemalige Mitglieder, Schüler und Lehrer, große und kleine Jazzer, sogar ein kräftiger Chor.

Schulleiterin Christiane Dittmann war begeistert. Sie gratulierte Gudrun Möhrle, die vor 30 Jahren die Big Band gegründet hatte. Damals, so erfuhr das Publikum, hatte der Schulleiter sie lapidar aufgefordert: „Wir haben ein Jubiläum vor uns. Machen Sie mal was!“ Schon nach drei Monaten rockte die Big Band beim 75. Abiturjubiläum die Stadthalle, und so begann im Jahr 1989 die kontinuierliche Band-Arbeit. Magnus Barthle übernahm das erfolgreiche Ensemble 2010 und knüpfte den Kontakt zur SWR Big Band, die 2011 begonnen hatte, Schulbands zu coachen. Die SG Big Band wurde so zur wohl besten schulischen Big Band des Landes. Der SWR lud die jugendlichen Musiker zu Ton- und Video-Aufnahmen ins Studio, sponserte professionelle Workshops am SG und ermöglichte den Auftritt der SWR-Big Band in der Stadthalle zum 30jährigen Jubiläum. Im Mai vertritt die SG Big Band als einziges Ensemble aus Baden-Württemberg das Land bei der Bundesbegegnung der Schulmusik im Saarland. „Gut angelegte Gebührengelder!“ meinte später der Manager des SWR, Hans-Peter Zachary, schmunzelnd.

Die folgenden Sets des SG sprühten vor Spielfreude. Barthle und seine Musiker wechselten zwischen vollem Ensemble-Groove und virtuosen Solisten. So brillierten David Henze (Barisax), Niklas Metzler (Altsax), Aeneas Ellenrieder (Trompete) und Sängerin Julia Brooks — mit ihrem herrlich jazzig selbstbewusst gesungenen „Mr. Zoot Suit“. Moderiert wurde die Show von der ehemaligen Abiturientin Linda Herrera. Die jugendlichen Musiker bekamen immer wieder Szenenapplaus und glänzten mit bester Choreographie (und bestem Englisch). Wie gut die Atmosphäre bei den SWR-Workshops war, konnte das Publikum spüren, als sich zum Abschluss Saxophon-Altmeister Klaus Graf vom SWR selbst ans Pult stellte.

Nach der Pause dann war es Zeit für alle 16 Altmeister des SWR. Die Vollblut-Jazzer rockten die Stadthalle mit beeindruckenden Arrangements, atemberaubenden Soli und einem elektrisierenden Sound — jede Nummer ein neuer Groove und überraschende, unglaublich bunte Klänge. Mit „Bernie’s Tune“ (und einem überragenden Pierre Paquette an der Klarinette), mit Fusion-Jazz (und dem „Song for Barry“), mit Latin („Jive Samba“), mit einem Hauch von Broadway („Favorite Things“) und mit funkigen Nummern erzählte das Ensemble die facettenreiche Geschichte des Jazz — und verabschiedete sich schließlich mit einem elektrisierenden „It don’t mean a sing (sic!) if if it ain’t got sat swing“ und „The chicken“ als Zugabe (allerdings ohne ein gemeinsames Finale mit der SG Big Band). Ein fantastisches Konzert zu einem fantastischen Jubiläum! | SAB

Mehr über die Big Band und Musik am SG.

Afghanistan – was geht uns das an?
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26.02.2019: „Nichts ist gut in Afghanistan“ Ein Vortrag von Dr. Erös.

26.02.2019: Zu einem Vortrag des ehemaligen Militärarztes Dr. med. Reinhard Erös versammelte sich die gesamte Klassenstufe 10 im Februar diesen Jahres. Dr Erös versorgte die afghanische Bevölkerung in den 80ern während des Krieges gegen die Sowjetunion mit ärztlicher Hilfe. Zudem gründete nach dem Sturz der Taliban 2001 seine Hilfsorganisation „Kinderhilfe Afghanistan“. Mit dieser baut er Schulen, Kliniken, Unis und Waisenhäuser und präsentierte uns die Ergebnisse seiner Arbeit.

Zu Beginn des Vortrags stellte er das Land Afghanistan und seine Geschichte vor und sprach über die Flüchtlingssituation der letzten Jahre in Europa. Er referierte von den unglaublichen topographischen Unterschieden, die im Land zu finden sind und wie schwer dies seine und die Arbeit des Militärs machte. Nicht nur ein Höhenunterschied zwischen 40 und 7600 Metern, sondern auch eine Temperaturdifferenz von 65°C bis -45°C verdeutlichen die Schwierigkeiten, mit denen dort gekämpft werden muss.

Dr. Erös berichtete über den Nationalsport der Afghanen Buzkashi – zu Deutsch „Ziege ziehen“. Hier werden mit Steinen gefüllte tote Ziegen von Reitern über ein Spielfeld getrieben und mit teils körperlicher Gewalt zwischen den Teams immer wieder zurück erobert. Anhand dieses gefährlichen Spiels zeigte er den Unterschied zwischen Deutschen und Afghanen auf: „Auch unter teils Lebensgefahr verteidigen Afghanen ihr „Objekt“, Deutsche wären hierfür viel zu verweichlicht. Das zeigte sich auch an seinem nächsten, historisch belegten, Argument: das Land am Hindukusch wurde bis dato immer erfolgreich verteidigt und noch nie kolonialisiert.

Danach erfuhren wir, dass seit über 1000 Jahren alle Afghanen Muslime sind, jedoch nicht Dschihadisten wie die Taliban, die in den 90ern an die Macht kamen. Im vorhergegangenen Krieg der Sowjetunion gegen Afghanistan gründete Dr Erös, nachdem er den Militärdienst quittiert hatte, seine eigene Hilfsorganisation. Bis heute wird er ausschließlich nur von privaten Spendengeldern und ohne jegliche Hilfe des Deutschen Staates finanziert. Er gründete in Afghanistan eine Arztschule, da der Krieg 1,6 Millionen Tote und 1,8 Millionen Verstümmelte geschaffen hatte, die versorgt werden mussten. Nach diesem Krieg entstand ein Machtvakuum, sodass es 1995 die Taliban an die Macht schafften. Erös gibt dem Westen daran und auch allen folgenden Taten der Taliban die Schuld. Durch eine sinnvolle Intervention der westlichen Mächte hätte der Krieg nach seiner Sichtweise möglicherweise verhindert werden können. Überzeugende Belege hierfür konnte er aber nicht nennen. Abschließend erklärt er noch, was er mit seiner neuen Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ heute tut und wie auch wir hier zum Beispiel mit Spenden und politischem Engagement helfen können.

Dr. Erös erzählte fast 90 Minuten über das interessante Land Afghanistan, von seiner Geschichte und den Menschen. Doch offenbar möchte er mehr als nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen — mit brutalen Bildern von toten Kindern und verkohlten Leichen schockiert er das Publikum. Möglicherweise hätten auch die von ihm genannten Zahlen gereicht. Seine emotionale Darstellung spiegelte die sicher erlebte Traumatisierung deutlich wieder. | Paul Gnauert

Politikern auf den Zahn gefühlt: Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp besucht den Neigungskurs Politik
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11.03.2019: Margit Stumpp, MdB, diskutiert mit dem Neigungskurs Politik und Lehrerin Renate Esber-Trost

Am 25.02.2019 war der große Tag gekommen. Die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Gemeinschaftskunde durften der Bundestagsabgeordneten der Grünen des Wahlkreises Heidenheim Fragen zu ihrer Person, zu politischen Themen und der anstehenden Europawahl stellen. Sie hatten sich viele Fragen überlegt und waren gespannt auf die Antworten. Margit Stumpp selbst war sehr engagiert dabei und wartete schon gespannt vor dem Klassenzimmer, bis der vorrangehende Unterricht vorbei war und sie die Fragerunde eröffnen konnte.

In einer kurzen Vorstellung erzählte sie von ihrem Werdegang, ihrem politischen Interesse und das daraus resultierende Mandat im Bundestag. Nur durch Zufall, wie sie selbst immer wieder betont, und durch die große Anzahl an Ausgleichsmandaten ist es ihr gelungen, im Bundestag zu arbeiten; denn eigentlich hatte sie ein Studium im Bereich der Medien abgeschlossen und war als Lehrerin in Heidenheim tätig, als sie als Abgeordnete in den Bundestag gerufen wurde. Doch dieses Wissen macht sie sich zu Nutze, denn sie ist im Medien-Ausschuss tätig.

Margit Stumpp beantwortete geduldig die verschiedensten Fragen: Wie man sich als Jugendlicher politisch engagiert, Fragen zum Brexit und auch Flüchtlinge waren Thema. Einer Schülerin, die selbst Kopftuch trägt, war es sehr wichtig nachzufragen, warum es immer noch Einschränkungen für sie in der Gesellschaft und in ihrer Berufswahl gibt, obwohl es im Grundgesetz Art. 12 anders geregelt ist. Zuvor wurde im Unterricht über das Thema Gleichberechtigung und vor allem die Frauenquote gesprochen. Diese Hintergrundinformationen nutzten die K1er, um der Abgeordneten gehörig auf den Zahn zu fühlen.

Natürlich blieben typische Fragen zur Politik der Grünen, zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Digitalisierung und zum umstrittenen Artikel 13 nicht aus. Doch den Schülern brannte eine abschließende Frage auf der Zunge: „Wie stehen sie zu der Legalisierung von Cannabis?“ Nachdem auch dies am Ende geklärt werden konnte und alle Fragen geduldig beantwortet worden waren, machte die Politikerin ein Gruppenfoto mit der Klasse und Lehrerin Renate Esber-Trost. Es war es eine sehr spannende und aufschlussreiche Fragerunde, die den Schülerinnen und Schülern verdeutlichte, wie wichtig ihr Engagement und ihr Urnengang wirklich ist. | Lea Drmola

Die SG Voices feiern!
Die 5a geht kreativ in den Fasching!

Ein Projekt mit Kunstlehrerin Anja Kress | mehr SchubART

Jazz-Workshop mit Felice Civitareale (SWR) | mehr von der Big Band
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19.02.2019: Die Big Band arbeitet hart am Sound mit Felice Civitareale, dem Solo-Trompeter der SWR Big Band

Unsere Nachwuchsjazzer vertreten Baden-Württemberg bei der nationalen Begegnung der Schulmusik im Saarland. Was für eine große Ehre! | Mehr zur Bundesbegegnung Schulmusik | mehr zur Musik am SG

„Glamour and shine!“ Der Winterball der SMV

15.02.2019: Auf ein Neues unser Winterball in der Aula statt. Unter dem Motto „Glamour and shine“ glänzte nicht nur unsre Aula in Gold und Glitzer sondern auch die rund 150 Schüler, Schülerinnen und Lehrer, die den glamourösen Abend möglich machten, glänzten in ihren eleganten Outfits.

Nach Sektempfang und Ansprache lieferte die Band „3 hours“ zwei Stunden lang Live-Musik von Feinsten. Nachdem die Band das letzte Lied gespielt hatte, kam der Highlight unseres Abends: Der Lehrerinnenauftritt! Alle waren begeistert vom Strumpfhosentanz der Lehrerinnen.
Danach ging die Party dann erst richtig los: DJ Pascal Krüger und Luka Däffner legten auf! Es wurde viel getanzt, gelacht und gesungen. Unter anderem gab es natürlich auch Bar, Sandwiches und eine Fotowand. Ein glamouröser Abend mit viel Spaß!

Wir, die SMV, bedanken uns bei allen Helfern, die diesen unvergesslichen Abend ermöglicht haben und sagen natürlich auch ein Dankeschön an alle, die gekommen sind, um mit uns zu feiern. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! | Mia-Zoe Schenk | Mehr von der SMV

Zelma gewinnt den Vorlesewettbewerb der Region
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13.02.2019: Zelma ist gewinnt den Vorlesewettbewerb der Region. Valerie kommt mit ihr ins Gespräch.

Valerie: Liest du eigentlich viel?

Zelma: Ja, ich lese oft. Aber ich habe auch andere Hobbys.

Valerie: Wie ist der Tag des letzten Lesewettbewerbs denn so abgelaufen?

Zelma: Wir haben am Anfang Loszettel gezogen. Ich war die Nummer 15, also die Letzte. Als ich dran kam, habe ich zuerst etwas von meinem Buch gelesen und zwar „Müller hoch Drei“ von Burkhard Spinnen. Danach wurde es aufregend. Wir mussten aus einem unbekannten Buch vorlesen. Am Schluss gab es die Siegerehrung, die sehr spannend war. Mit einem knappen Ergebnis bekam ich den ersten Platz.

Valerie: Warst du sehr aufgeregt?

Zelma: Ja, ziemlich, aber meine Mutter hat mich aufgemuntert.

Valerie: Hat es dir denn Spaß gemacht?

Zelma: Auf jeden Fall! Das Zuhören der anderen Kinder war toll; und es war auch super, selber Erfahrungen zu sammeln.

Valerie: Hättest du Lust, noch einmal an einem Lesewettbewerb teilzunehmen?

Zelma: Ja klar! Ich werde erneut auf einen Lesewettbewerb gehen.

Valerie: Warst du sehr überrascht über deinen Sieg?

Zelma: Ja, ich konnte es kaum fassen, aber ich bin sehr stolz.

Valerie: Hast du noch Tipps für andere Kinder, die am Vorlesewettbewerb teilnehmen wollen?

Zelma: Man sollte ein Buch mit vielen lustigen Dialogen nehmen.

Valerie: Nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für diese Informationen! | Valerie Vetter

Tag der Kombinatorik in Böbingen

Der Tag der Kombinatorik ist ein Mathe-Wettbewerb, der dieses Jahr zum sechsten Mal vom Rosenstein-Gymnasium Heubach organisiert wurde. Dieses Jahr war auch wieder ein Team des SG bestehend aus Schülern der Mathe-Vertiefungskurse (K1: Jakob Jarebica; K2: Luca Sturm, Jonas Ehrmann und Kai Krull) vertreten. Betreut wurde die Exkursion von Herrn Brauchle.

Dass der Veranstaltungsort in die Böbinger Turnhalle verlegt werden musste, störte unser Team wenig. Während sich der Rest der Schule die Zeit beim Ski- oder Schlittschuhfahren oder mit der Abiturvorbereitung vertrieb, stiegen wir erst um kurz nach halb zehn in Aalen in den Zug. In Böbingen angekommen musste allerdings zuerst einmal ein kurzer Dauerlauf eingelegt werden: Das längere Ausschlafen hat seinen Preis, und um vom Bahnsteig zur Turnhalle zu kommen blieb uns nicht einmal eine Viertelstunde. Schließlich übertrafen wir die von Google Maps angegebene Zeit jedoch um gute sechs Minuten und kamen pünktlich zum Vortrag an. Dabei waren wir sehr erstaunt durch Herr Brauchle, als er uns mit seiner Sportlichkeit leicht in den Schatten stellte.

Die folgende Vorlesung von Dieter Hahn handelte davon, wie viele Möglichkeiten es gibt, Perlen auf einer Kette anzuordnen (dabei sind die Enden der Kette verbunden). Um dieses scheinbar einfache Problem zu lösen, musste letztendlich selbst unser Verständnis der Grundrechenarten hinterfragt werden, wobei wir viele tiefgreifende Einblicke in die Grundlagen der Mathematik erfahren konnten.

Nach einer kurzen Mittagspause (für Verpflegung war selbstverständlich gesorgt) begann der eigentliche Wettbewerb, in dem 35 Schülerteams mit je drei bis vier Teilnehmern gegeneinander antraten. 90 Minuten später überreichten wir die neun auszufüllenden Antwortbögen nur etwa zur Hälfte gefüllt den Korrektoren und glaubten nicht mehr an eine Platzierung im vorderen Bereich. Doch das ungeduldige Warten auf die Platzierungen zog sich noch etwas in die Länge, schließlich mussten mehr als 300 Bögen mit Antworten korrigiert werden! In der Zwischenzeit hörten wir einen Vortrag über eine Arbeit, die im Rahmen der SIA von Schülern aus Heubach geschrieben wurde. Das Konzept erinnert an den technischen Seminarkurs unserer Schule, setzt jedoch andere Schwerpunkte.

Bei der Preisverleihung wurden wir sehr positiv überrascht, als verkündet wurde, wir haben den vierten Platz errungen – mit nur fünf Punkten hinter dem zweiten und dritten. Der erste Preis ging an ein Team des Landeshochbegabtengymnasiums aus Schwäbisch Gmünd.

So machten wir uns am späten Nachmittag schließlich auf den Rückweg, dieses Mal nicht ganz so sportlich wie noch am Morgen. | Jonas Ehrmann und Kai Krull

„Vorsicht Börsianer!“ Schüler aus dem SG haben das Siegertreppchen gebucht

„Notschi?“… „Knotschis?“ … „Gnocchi!!!“ – Italienisch kochen mit der Klasse 8!

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15.02.2019: „Buon appetito!“ Die Klasse 8 genießt die leckersten Gnocchis mit Italienischlehrerin Benedetta de Bergolis
Zweiter Platz für Luca Stella beim Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“
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05.02.2019: Das Team des SG ist bereit für den Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“

Am 05.02.2019 fand der Regionalwettbewerb von „Jugend debattiert“ an der St. Gertrudis-Schule in Ellwangen statt.

Nachdem Anne Haller und Carla Wilkniß (Klasse 8a) sowie Luca Stella (10b) und Linus Prosinecki (K1) jeweils die ersten beiden Plätze des Schulwettbewerbs in der Aula des Schubart-Gymnasiums ergattert hatten, durften sie nun am Regionalwettbewerb teilnehmen. Alle vier hatten sich intensiv auf die vorgegebenen Themen vorbereitet.

Die Themen der Klassenstufen 8 und 9 waren: „Sollen grundsätzlich auch Nicht-Pädagogen an Schulen unterrichten?“ und „Soll der Busverkehr in unserer Stadt zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf Elektrobetrieb umgestellt werden?“

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 debattierten die Fragen: „Sollen mehr fremdsprachige Filme ohne Synchronisation gezeigt werden?“ und „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“.

Luca Stella belegte den 2. Platz in seiner Altersgruppe und darf somit am 5. April am Wettbewerb in Stuttgart teilnehmen. | Hannah Schnell (8a)

Mehr über Arbeitsgemeinschaften am SG und Jugend debattiert

Das DRK besucht die 6. Klassen mit 20 FSJ’lern


Hier sind die Infos zum Schulsanitätsdienst.

Wintersporttag war Mammut!

Sieben Teams und ein Regionalsieger

Schubart wird Geopark-Schule am 06.02.

Unser Geopark-Blog | Wir sind auch „Grüner Aal“-Schule | BNE und MINT am SG

Die Perspektive des Mammuts: Schubart-Gymnasium wird Geopark-Schule

06.02.2019: Als UNESCO-Geopark-Schule ist das Schubart-Gymnasium jetzt auch offiziell Teil des Geoparks Schwäbische Alb:  Ein Grund für die Schulgemeinschaft, richtig zu feiern. Beim Festakt gratulieren Oberbürgermeister Thilo Rentschler, Landrat Klaus Pavel, Maxie Syren als Vertreterin der deutschen UNESC-Kommission, Siegfried Roth, der Geschäftsführer des Geoparks Schwäbische Alb sowie die Freunde und Partner des Schubart-Gymasiums, der anderen Aalener Schulen sowie der Hochschule, der Banken und der Industrie.

Naturerlebnisse inspirieren und tun Menschen gut! Schulleiterin Christiane Dittmann erinnert mit einer literarischen Passage an die Schönheit und Diversität der Natur, die es zu erleben, zu entdecken und zu bewahren gelte. Das SG ist ein Gymnasium am Waldrand und ist sich seiner Verpflichtung bewusst, ein Gegengewicht zu einer schnelllebigen, oberflächlichen und auf visuelle Reize fixierten Gesellschaft zu schaffen. Mit dem Erhalt des UNESCO-Geopark-Siegels setzt sich die Schulgemeinschaft des Schubart-Gymnasiums für die Ziele der UNESCO ein: die Bewahrung der Umwelt, eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und geowissenschaftliche Bildung. Gleichzeitig vernetzt sich das Schubart-Gymnasium mit vielen internationalen Partnern. So freute sich Christiane Dittmann über die herzlichen Glückwünsche der finnischen Partnerschule, des Muhoksen Lukio Gymnasium in Muhos, das sich mitten im finnischen UNESCO-Geopark befindet.

Oberbürgermeister Thilo Rentschler freute sich, dass sich das SG nach der Rezertifizierung mit dem lokalen Umweltsiegel „Grüner Aal“ auch als Geopark-Schule in der Region wirken möchte. Er bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern, den Eltern Kolleginnen und Kollegen für die Musik und berichtete von seiner Zeit als Pfadfinder: Als Jugendlicher lernte er auf diese Weise die Schwäbische Alb kennen. Er gratulierte dem Schubart-Gymnasium zu den vielen internationalen Verbindungen und zu den Netzwerken für nachhaltige Bildung. Das passe hervorragend in eine Stadt und in eine Region mit großem bürgerschaftlichen Engagement für Nachhaltigkeit. Rentschler freute sich, dass die Angebote der Stadt, der Hochschule, der Museen und von Explorhino so gut bei den Schulen ankommen. Noch einmal wiederholte er das gemeinsame Angebot der Stadt und des Landkreises, Explorhino kostenlos zu nutzen.

Landrat Klaus Pavel ist genauso begeistert vom Engagement der Schulgemeinschaft für die „fantastische Landschaft“ der Schwäbischen Alb. Er betonte den Auftrag des Geoparks Schwäbische Alb, sich um seine nächste Umgebung zu kümmern und die einzigartige Landschaft mit Höhlen, Dolinen, fruchtbaren Böden und mageren Böden kennenzulernen und zu erhalten. Pavel engagiert sich schon jahrzehntelang für die Schwäbische Alb, die auf sein Betreiben hin 2002 zum nationalen Geopark und 2015 schließlich zum einem der sechs deutschen UNESCO-Geoparks ernannt wurde. Dieses Jahr lade Aalen zum Europäischen Geopark-Kongress ein. Augenzwinkernd meinte Pavel, dass Fernreiseziele ziemlich langweilig würden, wohingegen Urlauber hier auf der Schwäbischen Alb jeden Tage etwas Neues finden könnten.

Von Greta Thunberg redete Maxie Syren, die als Vertreterin der deutschen UNESC-Kommission als Nächste an das Rednerpult trat. Mit ihrer Forderung nach radikalem Klimaschutz hatte Greta auf dem Weltwirtschaftforum in Davos Furore gemacht. Wenn wir eine Klimakatastrophe verhindern wollen, so Maxie Syren, müssen wir uns alle beeilen und unser Leben schnell und grundsätzlich ändern. Die UNESCO ermutige zu dieser Änderung: Nicht das Klima muss sich ändern, sondern die Menschen. Die Karstregion der Schwäbischen Alb ist einer der weltweit 147 UNESCO-Geoparks. Maxie Syren ist sich sicher: Wer begreift, wie dieses einzigartige Stück Natur über Jahr Millionen hinweg entstanden ist, setzt sich auch dafür ein, dass diese Region nachhaltig bewahrt wird und macht Höhlen und Steinbrüche zu Klassenzimmern.

Dann dankte der Biologie-Fachberater Thilo Krauß der Stadt und dem Landkreis für die Unterstützung und berichtete, wie die Schule schon seit Jahren den Geopark erlebbar gemacht hat: Er berichtete vom Austausch mit dem Muhoksen Lukio Gymnasium in Muhos, Finnland. Diese Partnerschaft war aus einem gemeinsamen Comenius-Projekt hervorgegangen, das er mit seiner Erdkunde- und Englischkollegin Laura Lichter 2013-2015 durchgeführt hatte und das seitdem jedes Jahr bei den Schülerinnen und Schülern auf reges Interesse stößt. Krauß dankte seinen Kolleginnen und Kollegen für viele kreative Projekte und ermutigt alle Schülerinnen und Schüler: „Gehen wir hinaus, erleben wir die Schwäbische Alb, und merken wir, wie spannend es ist, unsere Heimat nachhaltig zu schützen.“

Siegfried Roth, der Geschäftsführer der Geoparks, leitete dann zum Höhepunkt über und überreichte dem Schubart-Gymnasium die Urkunde. Zusammen mit Ulrich Sauerborn vom Urweltmuseum überreichte er dem Schubart-Gymnasium einen 195 Millionen Jahre alten Riesenammoniten. Sein Kompliment ans SG: „Ihr seid schon lange Geopark-Schule gewesen, bevor Ihr diesen Titel hattet.“

Im Anschluss an den Festakt konnten die Besucher die Geopark-Schule hautnah erleben: Lateinlehrerin Simone Robitschko hatte mit Ihren Lateinklassen ein Erlebnisklassenzimmer zu den kulturellen Wurzeln und der römischen Tradition unseres Geoparks gestaltet. Im Klassenzimmer nebenan luden Stewardessen der Klassen 10 zu einem Flug im historischen Klassenzimmer durch die zerbrechliche Geoparksphäre ein – nachhaltig und CO2-neutral! Die bilingualen Klassen 10 hatten mit Ihrer Lehrerin Bettina Schönherr ein bezauberndes Gesamtkunstwerk um eine schwebende UNESCO 2030 Agenda herum geschaffen. Den Mikrokosmos des Geoparks zu erkunden, ist das Ziel von Esther Mielenz und ihren Schülerinnen und  Schülern. Hier konnten die Besucher die Vielfalt der Flora und Fauna der Schwäbischen Alb erfahren. Im Bili-Raum konnten die Besucher konnten biologische und geologische Phänomene durch die neuen digitalen Mikroskope beobachten, die mit einer Fundraising-Aktion der Schulgemeinschaft in Zusammenarbeit mit der VR-Bank und das Sponsoring der Firma Zeiss finanziert worden waren. Die Plakate hatte Andrea Ariman mit Ihren Klassen gestaltet. In einem weiteren Raum dokumentierte ein Kurzfilm von Laura Lichter die Freude der Schülerinnen und Schüler beim finnischen Schüleraustausch.

Zur Stärkung hatten die Lehrkräfte, Frau Özsu und Frau Uludag ein leckeres regionales und saisonales Büffet zusammengestellt. Die SG Voices, der Eltern- und der Lehrerchor des SG umrahmten den Festakt mit einem unter die Haut gehenden „Mother Earth Song“ und anderen Songs. Beim Gang durch die Schule sorgte die Big Band unter der jugendlichen Leitung von Niklas Metzger für den richtigen Ton. Und zum Abschluss steckten besonders Mutige ihren Kopf durch das SG-Mammut, das Eva Gold mit ihrem Kunstklassen liebevoll gestaltet hatte: Manni, das Mammut aus der Eiszeit, wird dem SG eine charmante und bleibende Mahnung sein, das UNESCO-Siegel immer wieder mit neuem Leben zu füllen. | SR, MS

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Ein 6-wöchiger Brigitte-Sausay-Jugendaustausch

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Letztes Schuljahr vor den Sommerferien war Nour, eine Französin, für 6 Wochen bei mir in Aalen. So kannten wir uns schon, als ich im Oktober und November zu ihr nach Frankreich ging. Nour wohnt mit ihren Eltern, ihrem jüngeren Bruder und 2 Hunden in einem kleinen Ort in der Nähe von Nîmes. Als ich ankam, waren in Frankreich gerade Herbstferien, sodass ich zunächst mal das Leben in Saint Quentin la Poterie kennenlernte: mit den Freunden von Nour waren wir oft im Ort unterwegs; Fußball spielen, Eisessen… Außerdem verbrachten wir vier Tage in Lyon, der zweitgrößten Stadt Frankreichs – sehr interessant.

Dann begann die Schulzeit. Die Schule liegt ca. 7 km entfernt in Uzès. Meistens sind wir mit dem Bus hingefahren. Schulbeginn ist um 8 Uhr und die Schule endet jeden Tag, außer mittwochs, um halb vier, einmal in der Woche sogar um halb fünf. Die Fächer sind zum Teil anders als bei uns, z.B. sind Erdkunde und Biologie in einem Fach zusammengefasst (sciences de la vie et de la terre, kurz SVT). Und in Mathe waren sie mit dem Stoff noch nicht so weit wie wir. Mittagessen gibt es in der Kantine während der eineinhalbstündigen Mittagspause.

Die Mitschüler von Nour waren sehr nett und haben sich gleich bemüht, mich zu integrieren. Die Lehrer waren auch sehr freundlich und banden mich in den Unterricht ein. Je länger ich dort war, umso mehr habe ich verstanden – am Schluss schon so gut wie alles.

An den Wochenenden haben wir die Sehenswürdigkeiten der Umgebung abgeklappert (z.B. die berühmte Pond du Gard!), waren wandern und wurden vom Regen überrascht, waren in Nîmes, der alten Römerstadt und im Kino.

Die Probleme mit dem Reden hatte ich schnell überwunden und habe dann einfach drauf los geredet. Wenn’s falsch war, war’s auch nicht schlimm. Und als ich dann nach 6 Wochen leider schon zurück nach Hause musste, war es erst mal wieder komisch, dass alle Leute um mich herum Deutsch sprechen. Nour und ich verstanden uns super und sie und ihre Familie haben mich eingeladen, jederzeit wieder zu kommen. | Siri Lange

Klasse Schwimmer! Jugend trainiert für Olympia Schwimmen
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03.12.2018: Die Schwimmer freuen sich über den Regionalsieg bei Jugend trainiert

Einen tollen 2. Platz beim Kreisfinale Schwimmen in Schwäbisch Gmünd erreichten im Dezember sowohl die Jungen- als auch die Mädchen-Schwimmteams des SG. Damit ist die Qualifizierung für das RP – Finale am 11.2.2019 in Heidenheim geschafft!

Das sind unsere Schwimmerinnen und Schwimmer: Evelyn Beder, Annika Bork, Sanja Bork, Zelma Majorovits, Konstantina Papadopoulou, Elena Perez-Kelke, Jasmin Schebesta, Darija Schiele, Melanie Schings, Danil Bachtinov, Florian Bopp, Emil Glasenapp, Maik Laukert, Quirin Pecher, Leander Pecher, Benedikt Uhl, Christoph Vetter

Fit für die Bewerbung

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Die VR-Bank Ostalb ist ein langjähriger Bildungspartner der Schule und unterstützt unsere Schüler jedes Jahr aufs Neue mit der Veranstaltung „Einführung Bewerbertraining“ in der Kursstufe 1, während in der 9. Klasse Tipps für das Bewerberschreibung und die Gestaltung eines Lebenslaufes im Mittelpunkt stehen.

Diesen Januar durften die Deutschkurse der Kursstufe 1 an einem Bewerbertraining der VR-Bank Ostalb teilnehmen.Die Ausbildungsleiterin Frau Beate Brenner, selbst einmal Schülerin am SG, erzählte den Schülern, unterstützt von der Studentin Frau Stefani, wie man sich bestmöglich in einem Bewerbungsverfahren präsentiert.

Während des gesamten Trainings wurden die Schüler gesiezt und mit dem Nachnamen angesprochen. Das war für viele anfangs fremd, jedoch wie Frau Brenner betonte, sei dies bei einem Bewerbungsverfahren ebenso gang und gebe. Wie bei einem echten assessment center begann auch das Training mit einer Vorstellungsrunde der Schüler. Hierbei war es besonders wichtig, auf die Haltung und Gestik zu achten, da diese beiden Komponenten in Stresssituationen oft vernachlässigt werden, aber wesentlich den Gesamteindruck prägen.

Danach folgte ein kleiner Test. Hierbei stellte Frau Brenner den Schülern vor, wie Unternehmen mithilfe dieser Tests das Verhalten der Bewerber in Stresssituationen beobachten und bewerten. Gegen Ende der Doppelstunde gab Frau Brenner den Schülern noch Tipps für das „richtige“ Telefonieren und wie die Schüler sich bestmöglich auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten können.

Wir Schüler der Kursstufe 1 danken der VR-Bank Ostalb und im Besonderen Frau Brenner sehr für dieses informative und wirklich hilfreiche Bewerbertrainung! | Leonie Widmann, K1 | mehr zur Berufsorientierung

„Kann man über Geschichte stolpern?“

Wir, die Klasse 9c des Schubart-Gymnasiums, beteiligen uns an dem Projekt „Verlegung Stolpersteine 2019“ der Stolpersteininitiative Aalen.

Stolpersteine sind 10 cm mal 10 cm große Messingsteine, die in den Boden eingelassen werden. Sie sollen an die Opfer des Holocausts erinnern und die Menschen zum Denken anregen. Außerdem sollen sie den Opfern wieder Leben einhauchen und ihrem Tod einen Sinn geben. Dabei ist das Wort „stolpern“ im übertragenen Sinn gemeint. Die Menschen sollen nicht mit den Füßen stolpern, sondern mit dem Verstand.
Für das Projekt haben uns die Verantwortlichen der Aalener Stolpersteininitiative im Geschichtsunterricht am SG besucht. Unter anderem war auch Bruno Steimle, ein ehemaliger Lehrer des SG, dabei, der den Kontakt zu unserer Lehrerin Susanne Weber geknüpft hat. So bekamen wir einen sehr interessanten und informativen ersten Einblick in die Aktion.
Auch am SG wird am 3. Juli ein Stolperstein verlegt. Mehr Informationen über unsere Beteiligung findet ihr auf unserem Blog, auf der Schulhomepage oder auch in der nächsten Ausgabe von „Schon gehört“. |  Mirjam Hehr, Marie Karweg, Anna Hack, Antonia Häcker, Johanna Brenner

Mehr Geschichte am SG

Ein herzliches Willkommen
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31.01.2019: Unsere neuen Referendare freuen sich über einen guten Start am SG (v.l.n.r.): Silvia Prokoph (Französisch, Italienisch, Latein), Sebastian Müller-Runte (Biologie, Englisch) und Simone Kiesel (Französisch, Musik)
Auf der Suche nach Diamanten im Schwabenstein
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25.01.2019: Hans-Ulrich Weidmann von Zeiss Mikroskopie, Biologie-Fachberater Thilo Krauß und Netzwerkbetreuer Pascal Krüger testen das erste der neuen Stereomikroskope, die ZEISS sponsert und für die sich die Schulgemeinschaft im vergangenen Jahr bei einer Fundraising-Aktion engagiert hat.

Jetzt ist es soweit: Hans-Ulrich Weidmann von Zeiss Mikroskopie, Biologie-Fachberater Thilo Krauß und Netzwerkbetreuer Pascal Krüger testen das erste der neuen Stereomikroskope, die die Firma ZEISS sponsert und für die sich die Schulgemeinschaft im vergangenen Jahr im Rahmen einer Fundraising-Aktion engagiert hat. Mit den neuen Mikroskopen können feinste Strukturen für die ganze Klasse sichtbar gemacht und bearbeitet werden, so dass Schülerinnen Schüler vielleicht auch die kleinen Diamanten im Schwabenstein („Suevit“) entdecken können. | Mehr über MINT am SG und den neuen Fachbau

Debattierwettbewerb am SG
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15.01.2019: Das Team des SG beim Debattieren in der Aula

Am Dienstag, den 15. Januar fand in der Aula der Debattierwettbewerb des SGs statt. Etwas 35 bis 40 Zuschauer versammelten sich in der Aula, um zwei spannende Debatten zu verfolgen.

In der ersten Runde traten Linus und Paul aus der Sekundarstufe 2 als „Pro 1“ und „Pro 2“ auf, während Luca und Nico die Opposition übernahmen. Sie diskutierten über die Frage: „Soll privates Silvesterfeuerwerk verboten werden?“ Die Hauptargumente  umfassten die folgenden Themen: Umwelt, Luft, Tiere, Sicherheit, Wirtschaft, Kultur und Tradition. Nachdem die Teilnehmer Feedback von der Jury bekommen hatten, wurden die Sieger verkündet. Paul belegte den ersten Platz, Luca den zweiten, Nico den dritten und Linus den vierten.

„Soll es ein Tempolimit auf Autobahnen in Deutschland geben?“ Um diese Frage ging es in der zweiten Debatte der Sekundarstufe 1, in der Laura und Carla „Pro 1 und 2“ vertraten, während Isabella und Anne als „Contra 1 und 2“ die Gegenargumente lieferten. Debattiert wurde über Konzentration, Zeit, eingeschränkte Freiheit, Sicherheit, Umwelt und Staus auf den Autobahnen. Nach dem Feedback der Jury standen auch hier die Gewinner fest. Anne und Carla belegten den ersten und zweiten Platz, Laura und Isabella den dritten und vierten. Die Sieger beider Runden dürfen das SG auf dem Regionalwettbewerb vertreten. Hierfür drücken wir die Daumen. | Anja Borgmeier

Exkursion der beiden Neigungskurse Wirtschaft der K2 nach Sindelfingen zu einer Werksbesichtigung bei Mercedes
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04.12.2018: Die Neigungskurse Wirtschaft (K2) lassen sich vom Stern überschatten

Am 04.12.2018 fuhren die beiden Neigungskurse Wirtschaft der Kursstufe 2 zu einer Werksbesichtigung nach Sindelfingen zu Mercedes. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Ausstellungsmodelle und die Vermarktung der Marke im Shop des Kundencenters in Augenschein genommen hatten, wurde Ihnen ein kleiner Image-Film über die Marke und den Produktionsstandort Sindelfingen gezeigt. Anschließend bestiegen sie, ausgestattet mit Warnwesten für Werksbesucher in knalligem orange, wieder unseren Bus, der sie über das ca. 3,3 Hektar große Werksgelände zu unserer ersten Station fuhr: Dem Presswerk. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie unzählige Roboter der Marke Kuka Karosserieteile für verschiedene Modelle von Mercedes in Form brachten. Nicht nur die enorme Lautstärke und die durch die Stöße verursachten Vibrationen des Bodens waren dabei beeindruckend, sondern auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Maschinen arbeiten, und der hohe Automatisierungsgrad, der in diesem Teil des Werkes 90% beträgt. Anschließend ging es mit dem Bus zur zweiten Station unserer Werksführung – dem Innenausbau der S-Klasse und der Maybach-Modelle. In diesem Teil der Produktion beträgt der Automatisierungsgrad nur 10%, sodass man hier zahlreichen Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen konnte, vom Einbau der Hutablage, über die Befestigung des Kraftstofftanks, wofür die Fahrzeuge gedreht werden, damit die Arbeiter ihre Tätigkeit ergonomischer verrichten können, bis hin zu der Stelle, an der die fertigen Fahrzeuge aus der Produktionshalle gefahren werden. Ein besonderes Highlight war dabei die „Hochzeit“, bei der die Karosserie mit dem passenden Motor und Fahrwerk verbunden wird. Nach circa zwei Stunden war die Führung beendet, die uns interessante Einblicke in die Wirtschafts- und Arbeitswelt jenseits der Schule gewährt hat. Vielen Dank an dieser Stelle an den Förderverein des Schubart-Gymnasiums für den Zuschuss für unsere Exkursion.

Und was, bitte, ist „Prokrastination“?

„Pro“ heißt „vor“ und „cras“ heißt „Morgen“; und wer schiebt die Dinge nicht gerne auf Morgen? — Seit November 2018 findet jetzt eine Studie zum Thema „Prokrastination in der Schule“ am SG statt. Diese wird von Arzu Bahar Kortmann, einer Master-Studentin der PH Schwäbisch Gmünd in Zusammenarbeit mit der Universität Münster durchgeführt.

Während des elfwöchigen Kurses wird gelernt, was das Aufschieben von Arbeiten ist, was es fördert und wie es behoben werden kann. Da es sich hier um eine Verhaltensänderung handelt, wird den Teilnehmern einiges an Disziplin abverlangt. Die Schüler lernen sich selbst zu reflektieren und in sich hinein zu hören. So dürfen sie z.B. ab der siebten Kurswoche nur noch zu festgelegten Zeiten lernen und ihre Hausaufgaben erledigen. Hierzu werden Wochenpläne erstellt, die eingehalten werden sollen. Dies erhöht die Sensibilität für das unterschiedliche Gefühl der echten Arbeitszeit und der echten Freizeit. Freizeit ist nur echt, wenn die Arbeit erledigt ist und nicht mehr im Hinterkopf herumspukt.

25 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis K1 verbringen einen zusätzlichen Nachmittag in der Schule. Bei dem häufigen Nachmittagsunterricht und der Auslastung der Schüler ist die Teilnahme nicht selbstverständlich. Deshalb von dieser Stelle ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer. Auch an diejenigen, die sich bereit erklärt haben, die Fragebögen auszufüllen, jedoch nicht am Kurs teilnehmen. Sie sind ebenso wichtig, da durch sie als Vergleichsgruppe herausgefunden werden kann, wie erfolgreich die Kursinhalte sind. | Arzu Bahar Kortmann

Unsere Handschrift — eine Kulturtechnik

Heute, am 23. Januar, ist der Nationaltag der Handschrift. An diesem Tag soll an eine verlorene Kunst erinnert werden. Jede Handschrift ist einzigartig und sagt etwas über die Persönlichkeit eines Menschen aus.
Und darum feiern wir, die Klasse 5b, diesen besonderen Tag, indem wir im Rahmen unseres Deutschunterrichts Texte verfassen und dabei unserer einzigartigen Handschrift besondere Aufmerksamkeit schenken. Mit Füller in der Hand werden Gedichte, Texte über Hobbys, Lieblingsbücher und Geschichten kreativ verschriftlicht.

Das erste Null-Energie-Schulhaus im Ostalbkreis

14.12.2018: Thilo Rentschler fühlt sich bei seinem Besuch auf der Baustelle spontan wohl im neuen naturwissenschaftlichen Fachbau des Schubart-Gymnasiums. Architekt Liebel hat das neue Gebäude städtebaulich perfekt eingepasst ins Ensemble mit dem Bonatz-Bau (erbaut 1912). Sein Büro hat zudem ein einzigartiges Energiekonzept umgesetzt; denn unterm Strich wird der Neubau keine Energie verbrauchen sondern noch Strom ins Netz einspeisen.

Schulleiterin Christiane Dittmann teilt Rentschlers Begeisterung: „Der Raum ist der dritte Pädagoge.“ Neurowissenschaftler betonten immer wieder, dass die Räume, in denen Schülerinnen und Schüler lernten, grundlegend seien für den Lernerfolg. Dittmann freut sich, dass mit dem Fachbau der Wunsch nach gelebter Ökologie im Alltag Wirklichkeit wird.

Thilo Rentschler pflichtet ihr bei und lobt die Schulgemeinschaft für den Einsatz für eine ökologische Schule. Die Schulgemeinschaft habe die lokale Agenda der UNESCO vorbildlich umgesetzt und sei dafür bereits im November mit dem Umweltsiegel des „Grünen Aals“ rezertifiziert worden.

Rentschler erinnert daran, dass das Schubart in unmittelbarer Nachbarschaft des Science Centers der Hochschule stehe. Er setze sich dafür ein, dass die Stadt jetzt den Eintritt von Schulklassen bei „Explorhino“ ganz übernimmt: „Schul-Campus trifft Hochschul-Campus!“

Anschließend beschreibt Architekt Liebel das Konzept des innovativen, gut gedämmten Gebäudes. Im Vordergrund steht eine klare Materialität aus Beton (für das Fundament und Untergeschoss) und Holz (fürs Obergeschoss) — ein Baustoff, der CO2 nachhaltig bindet. Mit diesen Grundbaustoffen entsteht in Zusammenarbeit mit vielen zuverlässigen regionalen Firmen ein Gebäude, das sich selbst „passiv“, also auf natürliche Art und Weise, temperiert — so dass es im Sommer kühl bleibt und im Winter angenehm warm ist: „Wärmeausgleich durch das Gebäude statt Hitzefrei!“ verspricht Liebel.

Für eine natürliche Belichtung in allen Unterrichtsräumen hat sein Büro eine „Shed-Dach“-Form entwickelt, die durch süd- und nordorientierte Fenster im Winter viel Licht und im Sommer wenig Hitze ins Gebäude bringt. Gleichzeitig bietet die Dachform die Möglichkeit, Photovoltaik-Elemente anzubringen, die Alt- und Neubau mit einem Großteil der Energie versorgen.

Die Lüftung des ersten Null-Energie-Schulhauses im Ostalbkreis wurde speziell vom „Büro für Klima-Engineering“ entwickelt, um reichlich Sauerstoff ins Gebäude zu bringen — für eine gesunde Lernatmosphäre und Konzentrationsfähigkeit. Damit der Verkehrslärm der Rombacherstraße beim Lernen nicht stört und damit die Zuluft im Winter gewärmt und im Sommer gekühlt wird, entstand ein 45 m langer Erdkanal mit 2,2 m2 Querschnitt. Den verbleibenden Wärmebedarf in der kalten Jahreszeit deckt das Blockheizkraftwerk des Altbaus. Den Wasserverbrauch reduziert eine Zisterne im Erdreich, die für die Klospülung genutzt wird.

Der Leiter des Grünflächenamts, Rudolf Kaufmann, schloss die Besichtigung mit einer Überraschung. In Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe des Schubart-Gymnasiums werden nach Abschluss der Bauarbeiten die Außenanlagen in Bauabschnitten neu gestaltet und Bereiche für Erlebnis, Aktivität und Ruhe geschaffen. Die Kosten der Umgestaltung belaufen sich auf voraussichtlich 730.000 EUR.

Abschließend dankte Schulleiterin Dittmann noch einmal der Stadt für den gelungenen Bau und die Einbeziehung der Schulgemeinschaft in die Planung. Mehr über MINT am SG. | Martin Schaub

Spitzenrechner beim Landeswettbewerb Mathematik
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18.12.2018: Florian Bopp (1. Landessieg) und Daniel Meiborg (2. Landessieg) freuen sich über ihre Erfolge in der Einzelwertung im Landeswettbewerb Mathematik (BW).

Mehr über MINT am SG.

St. Johann: Hier beginnt Kirche in Aalen

13.12.18 Die Reli-Kurse von Herr Schaub (ev.) und Frau Steffel (kath.) trafen sich heute an der Johanneskirche mit Thomas Haller, dem bekannten Organisten der Stadt Aalen, um von ihm Neues über die älteste Kirche Aalens (die heutige Kirche wurde vermutlich um 900 erbaut) zu erfahren. Vielen von uns war vermutlich gar nicht klar, was diese Kirche für ein historisches Denkmal darstellt. Sie ist nämlich nicht nur Aalens ältestes Gebäude, sondern auch eine der ältesten Kirchen Württembergs.

Jede Zeit hinterließ deshalb auch ihr eigenes Merkmal in der Kirche. So finden sich neben Wandmalereien, die wohl um 1200 entstanden sind, auch Epitaphe — das sind Grabdenkmäler an den Kirchenwänden — aus ganz verschiedenen Zeiten. Zudem wurde die Kirche selbst mehrmals erweitert und umgebaut. So kommt die heutige Kirche zu ihrer außergewöhnlichen Ausrichtung, nämlich dort, wo am Johannistag (dem 24. Juni) die Sonne überm Härtsfeld aufgeht. Auch die Orgel ist eine Besonderheit, auf der Thomas Haller, wie er uns erzählt, besonders gerne spielt. Sie ist die einzige historische Orgel aus reichsstädtischer Zeit des Ev. Kirchenbezirks. Trotz winterlicher Temperaturen begann Herr Haller seine Führung draußen auf dem zugehörigen Friedhof. Weil wir nun alle genug gefroren hatten, freuten wir uns, als wir erfuhren, dass in der Kirche extra für uns die Fußbodenheizung (übrigens kein Relikt des Mittelalters) angemacht wurde.

Die zwei Stunden waren dank Herr Haller nicht nur sehr informativ, sondern auch unterhaltsam. Zur besonderen Freude des musikbegeisterten ev. Reli-Kurses sangen wir am Ende — manche kräftiger, andere etwas zurückhaltender — noch gemeinsam zwei Adventslieder mit professioneller Orgelbegleitung (leider kein „One Way“, aber ich denke wir kommen drüber hinweg). Da das Balgwerk der Orgel manuell betätigt werden muss, opferte sich Jonathan für diese sportliche Meisterleistung auf. Insgesamt war es eine schöne Exkursion, insbesondere, weil wir nicht nur etwas über die Kirche an sich, sondern auch viel über deren Bedeutung für die Forschung und inwiefern ein historisches Gebäude als geschichtliche Quelle dienen kann, gelernt haben. | Smila Schepp, K2 | mehr über Musik am SG und die Kirche St. Johann

Nussknacker und Pfefferminzbonbons

19.12.2018: Die Schulgemeinschaft erlebte eine wunderschöne Weihnachtsmusik mit dem Chor des Neigungsfachs Musik, Solisten, dem Orchester und vielen weiteren wunderschön verkleideten Mitwirkenden.

Der lyrische Auftakt gelang Martin Eisner mit der Orchestersuite „In the Bleak Midwinter“. Dann rockte der Chor die festlich beleuchtete und geschmückte Aula mit Nummern wie „Oh happy day“, „Jingle Bell Rock“, Cohens „Halleluja“ und Klassikern wie „White Christmas“ und „All I Want for Christmas“, mit souveränen Solo-Einlagen von Sara Dayan und Linus Weller.

Zwischen den Ensemblestücken präsentierten die Musiker der Kursstufe Kammermusik: Christine Ohan spielte das „Ave Maria“ von Gunod als wunderschön lyrisches Violinsolo. Die Saxophonisten Marie Enssle, Niklas Metzler und Leon Zapf musizierten die Bachsche Air herrlich einfühlsam und zum groovigen Kontrabass von Jonathan Hehr. Als dritte ließ Meriel Pecher ihre Violine klingen mit den Thais-Meditation von Jules Massenet — meisterhaft und mit großem farbigen Ton.

Der Highlight des Abends war die mitreißend inszenierte Nussknacker-Suite, eingeleitet durch Unterstufenschüler mit einem Lesetext. Bald darauf bevölkerten Soldaten, russische Pfefferminzbonbons, chinesischer Tee, arabischer Kaffee, Rohrflöte und Blumen mitsamt den himmlischen Heerscharen der Weihnacht die Bühne und umrahmten mit ihren fantastischen Kostümen die Szene. Dazu spielte das Orchester mit großem Esprit und Charme Auszüge aus der Ballett-Musik von Tschaikowski — kongenial dirigiert von Martin Eisner.

Kostümdesignerin Conny Kloker hatte die Kostüme farbenfroh und mit viel Fantasie, Esprit und Liebe zum Detail gestaltet, und Musiklehrerin Gudrun Möhrle dirigierte und begleitete den Chor und die Solisten einfühlsam und virtuos am Flügel.

Zum Abschluss überreichte Schulleiterin Christiane Dittmann den Organisatoren Blumen und dankte allen Mitwirkenden für eine inspirierende Vorstellung voller Farbe und Musik — und die zauberhaften inneren Bilder, die alle Zuschauer in der überfüllten Aula mit nach Hause nehmen durften. | Mehr zur Musik am SG | Lust auf Weihnachtsoratorium

Échange avec Saint-Lô

In der Vorweihnachtszeit vom 9.-17. Dezember waren insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrer aus Saint- Lô bei den Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse am Schubart-Gymnasium.

Ein Projekt im Limesmuseum, das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsglände  und der Christkindelmarkt in Nürnberg, das Mercedes-Museum und die Innenstadt von Stuttgart, sowie ein spannendes Sportturnier und eine ausgelassene Party im Haus der Jugend standen mit auf dem Programm. Die französischen Gastschüler waren begeistert von der vorweihnachtlichen Stimmung in Aalen und Umgebung und haben typisch deutsche weihnachtliche Traditionen kennengelernt.

Jetzt freuen sich alle deutschen Schülerinnen und Schüler auf den Rücktausch, der vom 20.-29. Mai stattfinden wird. Wir werden die Normandie im Frühling erleben. Die  Besichtigung der Abtei Mont-Saint- Michel, eine Wattwanderung, die Entdeckung ehemaliger Zöllnerpfade an der Steilküste vom Cap La Hague, die Landungsküsten und ihre Bedeutung für die Befreiung Frankreichs im zweiten Weltkrieg und viele weitere Programmpunkte erwarten uns vor Ort. Vive l’échange!

Bionik: Lernen von der Natur

13.12.2018: Die NWT-Gruppe der Klasse 9a besuchte die Bionik-Ausstellung „PatenteNatur NaturPatente“ im Um-Welthaus Aalen.

Wir bekamen eine Führung und haben viel Neues über die Bionik gelernt. Die Bionik setzt sich aus den Begriffen „Biologie“ und „Technik“ zusammen. An den verschiedenen Stationen lernten wir zum Beispiel einen Fisch (Kofferfisch) kennen, der Modell für ein Auto stand und eine Blume (Strelitzie), nach der ein neues System der Fassadenverschattung entwickelt wurde. | Pia Vetter und Siri Lange | Mehr über MINT am SG

Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? SG und SWR Big Band spielen gemeinsam!

Mehr zur SG Big Band und zur Musik am SG.

SG Voices treffen die Aalener Kantorei und singen Bachs Weihnachtsoratorium

Gemeinsam mit der Aalener Kantorei, Instrumentalisten und Solisten wirken die SG Voices mit bei einer eindrücklichen Aufführung des „Wo“ unter der Leitung von KMD Thomas Haller. | Mehr zu den SG Voices und zur Musik am SG

Ausgetauscht und in Südfrankreich!
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09.12.2018: Freunde finden mit dem Individualaustauschprogramm „Brigitte Sauzay“ (mehr Infos bei den Französischlehrkräften am SG)

„Im Zeitraum vom 09.09 2018 bis zum 29.10. 2018 war ich im Rahmen eines Individualaustausches in Südfrankreich, in Uzès. In dieser Zeit konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln und habe viel Neues gelernt, vor allem konnte ich mein Französisch sehr verbessern. Das französische Schulsystem ist ganz anders und ich habe einige Zeit gebraucht, um mich daran zu gewöhnen, aber nach einiger Zeit war es kein Problem mehr. In Frankreich gibt es einige Fächer, die es bei uns nicht gibt und eine Schulstunde dauert 60 Minuten. Morgens beginnt die Schule um 8:00 oder 9:00 Uhr und endet nachmittags um 15:30 Uhr. In der Umgebung gibt es viel zu sehen und ich habe viele schöne  Ausflüge gemacht. Der schönste Ausflug für mich war das Disneyland in Paris. Dort haben wir zwei Tage und eine Nacht verbracht. Außerdem waren wir unter anderem in Nîmes, Avignon und in einem Wolfs-und Bisonpark. Mit meiner Gastfamilie habe ich mich sehr gut verstanden und ich hoffe, dass ich sie bald wiedersehe.“ | Larissa Sorg

„Kann man über Geschichte stolpern?“

Am SG schon! Auch in Aalen gab es Bürger, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgt und zum Teil ermordet wurden oder an den Folgen ihrer Verfolgung starben. Diese Menschen möchte man durch einen Stolperstein würdigen und vor dem Vergessen entreißen.

So auch die Aalener Stolpersteininitiative!  Die Stolpersteine sind heute das größte, dezentrale Mahnmal der Welt. Es wächst „von unten“ durch das bürgerschaftliche Wirken der Initiativen vor Ort und kann Menschen „stolpern“ lassen, nicht mit den Füßen, sondern mit dem Verstand und dem Gefühl.

Die Klasse 9c wird im Rahmen des Geschichtsunterrichts gemeinsam mit den Verantwortlichen der Aalener Stolpersteininitiative die Verlegung im Juli 2019 gestalten, sie bei Recherchen unterstützen und somit einen Beitrag leisten, das Mahnmal weiter wachsen zu lassen.

Im Blog von Lara, Lotta und Aileen können sich alle Interessierten in den kommenden Monaten über die Fortschritte des Projekts auf dem Laufenden halten. | mehr Geschichte?

Pausenkonzert im Advent

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60 Jahre vorlesen #ICHLESEVOR
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06.12.2018: Die vier Klassensieger beim Vorlesewettbewerb Zelma Majorovitis (6a), Elena Cudic (6a), Helen Ötztürk (6b) und Elena Perez Kelke (6a) mit ihren Deutschlehrerinnen Birgit Ladel und Romy Schwenk

Unterhaltsam und spannend war der Vorentscheid für den diesjährigen Vorlesewettbewerb bei uns am Schubart Gymnasium am Nikolaustag! Vier Schülerinnen unserer sechsten Klassen stellten sich der Herausforderung „Schulsieger“ vor Publikum in der Aula. Eine privilegierte Angelegenheit, denn immerhin haben seit 1959 über 20 Millionen Schülerinnen und Schüler am Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels teilgenommen und um die Wette gelesen!

Wie jedes Jahr findet der Vorlesewettbewerb unter der Schirmherrschaft unseres Bundespräsidenten statt und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben in Deutschland.

Unsere vier Klassensieger Zelma Majorovitis (6a), Elena Cudic (6a), Helen Ötztürk (6b) und Elena Perez Kelke (6a) führten ihre Zuhörer in die Welten von Tanya Stewners, Laura Woods und Sabine Ludwigs Büchern ein, passend zum diesjährigen Motto „Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten“. Einen Schulsieger durften wir am Ende natürlich auch krönen. Gewonnen hat Zelma Majorovitis mit ihrem fesselnd vorgelesenen Ausschnitt aus Sandra Ludwigs „Die fabelhafte Miss Braitwhislel“. Zelma darf das SG im neuen Jahr auf Kreisebene vertreten. Wir drücken die Daumen!

Gewonnen haben aber alle vier Klassensieger. Die Deutschlehrerinnen Birgit Ladel und Romy Schwenk  überreichten neben der offiziellen Urkunde noch einen Büchergutschein, damit mit neuem Lesestoff wieder fremde Welten bereist werden können.

Ausgezeichnet in Französisch mit DELF
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27.11.2018: Freuen sich über das bestandene DELF-Diplom: Marianna Bopp (B1), Carla Bärreiter (B2), Franziska Henke (B1), David Christian Henze (B2), Maria Luise Henze (B1), Maike Huber (B2), Sarah Kurz (B2), Marie Lotte Liebel (B2), Jule Thullner (B1)

Mehr Infos zu den Sprachzertifikaten am SG.

Der „Grüne Aal“: Jetzt ist das SG wieder umweltzertifiziert!

20.11.2018: Oberbürgermeister Thilo Rentschler freute sich persönlich über das Umweltengagement der Schulgemeinschaft und überreichte das Umweltzertifikat „Grüner Aal“ zusammen mit Prof. Ulrich Holzbaur und Grünflächenamtsleiter Rudolf Kaufmann.

Der Festakt stellte allen vor Augen, wie wichtig nachhaltiges Handeln ist. In seinem Vortrag stellte Prof. Holzbaur den „Grünen Aal“ vor —  ein anspruchsvolles Umweltzertifikat, bei dem ein Auditoren-Team aus Stadt, Hochschule und anderen Schulen dem SG auf den Zahn fühlte und nachhaltiges lokales und internationales Engagement dokumentierte. Holzbaur erinnerte an den aufwändigen Prozess der Agenda 21, mit dem die Vereinten Nationen weltweites nachhaltiges Handeln anstoßen wollen — und ermutigte die anwesenden Schülerinnen und Schüler dran zu bleiben.

Schulleiterin Christiane Dittmann berichtete, was die Schulgemeinschaft bisher geleistet hat: die Gestaltung des Schulgartens und des Teichs, die Dokumentation der Umweltbilanz des Gebäudes, die Aktionen zur Einsparung von Energie in den Klassenzimmern, das Umweltcurriculum der Schule, den Umwelttag und das internationale Engagement (etwa im Rahmen des europäischen Engagements des SGs und der Aktion „Going Green“ der amerikanischen Botschaft). Dabei ermutigte sie die Schülerinnen und Schüler global zu denken aber lokal zu handeln, beispielsweise auf Lebensmittel mit viel Plastikverpackung zu verzichten, Vermüllung zu vermeiden und beim Schulweg auf Rad und Bus umzusteigen und auf das Taxi Papa/Mama zu verzichten.

Gleichzeitig bedankte sie sich bei den engagierten Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen – und bei der Stadt Aalen, besonders bei Herrn Kaufmann und sein Team vom Umweltamt. Sie freute sich über die bevorstehende Eröffnung des naturwissenschaftlichen Neubaus in Nullenergie-Bauweise und auf die gemeinsame Planung des neuen Schulhofs: „Sie, Herr Kaufmann, zeigen den Schülerinnen und Schülern, dass es sich lohnt, sich zu engagieren.“

Die Umweltmentorinnen Julia Zeller und Emilie Jander und die Schülersprecherinnen Mia-Zoe Schenk und Carla Bärreiter stimmten bei und berichteten von ihren Aktionen: z.B. dem Stadtradeln, dem Klimafrühstück und dem gesunden Mittagessen.

Zuletzt gratulierte Ulrike Richter, die Vorsitzende des Elternbeirats, den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Engagement und machte klar, dass Umweltschutz auch in der öffentlichen Verwaltung eine hohe Priorität haben müsse, damit die mühsam gesammelten Gelben Säcke nicht in der Müllverbrennungsanlage Ulm landeten (wie beim Umwelttag gesehen) und damit Energie nicht zum Fenster hinausgeheizt werde wie am SG. Hier mahnten die Eltern seit 1978 (!) eine energetische Sanierung der 106 Jahre alten Fenster an.

Umrahmt wurde die Veranstaltung vom Chor der 5. Klassen unter der Leitung von Astrid Borgmeier und Gudrun Möhrle, die mit Herbst- und Naturliedern die Veranstaltung mit perfekt auswendig vorgetragenen und choreographierten Liedern umrahmten. | Martin Schaub — mehr über BNE am SG

SG-Erasmus+-Gruppe in Paris

Das Schubart-Gymnasium ist seit diesem Jahr eine Erasmus+-Schule und wird in den nächsten zwei Jahren in Kooperation mit einer Schule in Nîmes, Frankreich, und einer in Prešov, Slowakei, das gemeinsame Industrie- und Kulturerbe Europas erkunden.

Am Morgen des 12. November machten sich elf SchülerInnen der Klassen 9- K1 gemeinsam mit den beiden Leiterinnen des Erasmus+-Projektes, Frau Glimschi und Frau Esber-Trost und einem professionellen Fotografen mit dem TGV auf den Weg nach Paris. Gut angekommen im Jugendhotel folgte auch schon das erste Treffen mit unseren französischen und slowakischen PartnerInnen. Nachdem die ersten Wörter noch etwas schüchtern gewechselt wurden und die Zimmer zugeteilt worden waren, ging es für uns auch schon los mit unserem Pariser Guide zu unserer ersten Sehenswürdigkeit: Die Erkundung der Ile-de-France, dem ältesten Teil von Paris und einer Besichtigung der Notre Dame. Es folgte ein gemeinsames französisches Abendessen. In den folgenden Tagen lernten wir noch mehr über das Industrie- und Kulturerbe des 19. Jahrhunderts von Paris kennen. Zum Beispiel Besichtigungen der Opéra Garnier, der Cité de Cinéma(ein ehemaliges Wärmekraftwerk), das Musee d`Orsay, dem Eiffelturm, Les Halles und eine Führung über das ehemalige Werksgelände von Renault.

Am Donnerstag ging es dann los mit der Arbeit, denn unser nächster Schritt war es, in Gruppenarbeit die zuvor genannten Sehenswürdigkeiten auf ihre Bedeutung für Europa zu prüfen. Nach der harten Arbeit schauten wir uns noch das Theaterstück „Le Médécin malgré lui“ von Moliere an. An unserem letzten gemeinsamen Tag, Freitag, durften wir noch in Kleingruppen Mont-martre erkunden bis es am Mittag zu einem bedrückenden Abschied von unseren neuen Freunden kam. Nun schauen wir schon mit Vorfreude auf den Besuch der Slowaken und Franzosen im Mai 2019 in Aalen. Am Nachmittag ging es schließlich auch für uns zurück nach Deutschland.

Schon jetzt können wir sagen: Erasmus dient nicht nur der kulturellen Weiterbildung, sondern hat uns auch geholfen viele neue, internationale Freundschaften zu schließen. Wir freuen uns schon sehr auf den Besuch im Mai 2019 in Aalen. | Zoë Piemontese

Mehr über das SG als Partnerschule für Europa!

Feuer!
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19.10.2018: Die Klassen 8 bei der Feuerbekämpfung

Am 19.10.2018 waren wir, die Klasse 8b, zusammen mit unserer Lehrerin Frau De Bergolis im Rahmen einer Exkursion im Fach Chemie zu Besuch bei der freiwilligen Feuerwehr Aalen.

Nachdem wir im Chemie Unterricht schon einiges über das Thema „Sicherheit“ gelernt hatten, wollten wir uns auch einmal die Arbeit der Feuerwehr anschauen. Die Mitarbeiterin der freiwilligen Feuerwehr informierte uns über den Beruf des Feuerwehrmanns/-frau, über den Verein sowie über die einzelnen Bereiche und allgemeine Tätigkeiten der Feuerwehr. Mit großem Interesse und vielen Fragen verfolgten wir die Ausführungen. Uns wurden auch die Ausrüstung gezeigt (Anzüge, Helme, Schläuche usw.). Anschließend durften wir alle das Löschen mit dem Feuerlöscher selbst ausprobieren! | Imre Pekka 8b

Finnlandaustausch

Vom 29.10. bis 8.11 sind elf unserer Schüler zu Gast in Muhos, Finnland. Neben dem täglichen Schulalltag im Muhoksen Lukio Gymnasium, bekamen die Schüler bereits die Gelegenheit, zum nördlichen Polarkreis zu fahren und einen Abstecher nach Schweden zu machen. Wir freuen uns darauf, was sie uns noch alles berichten werden, wenn sie wieder da sind. | Mehr über Austausche am SG

Die Französischkurse in Paris

Neue Musik — zu schräg für unsere Ohren?

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08.10.2018: Die Kursstufe erlebt Neue Musik mit dem Aalener Komponisten Edgar Mann

Neue Musik, und hier ist nicht der Rock/Pop-Mainstream gemeint sondern zeitgenössische Klassik, zählt zur schwierigsten Unterrichtsliteratur, denn die Werke lassen sich nicht in herkömmlichen pädagogischen Formen vermitteln. Zu kompliziert, zu dissonant, zu fern von unseren Hörgewohnheiten. Fast jeder kennt den »Hurz«-Sketch von Hape Kerkeling, der sich über den tiefen Graben zwischen Musikern und einem Publikum lustig macht, das offenbar jeden Nonsens als Kunst akzeptiert.

Nicht so sehr die Musikstücke als Objekte sondern eher die Spielpraktiken sind jetzt das Wesentliche. Diese lassen sich nur experimentell erwerben, in einer adäquaten Pädagogik, im besten Fall vom Komponisten selbst.

Unsere musikalische Oberstufe hat Glück: Edgar Mann, freischaffender Aalener Komponist, führt am vergangenen Montag Nachmittag in die Wandlungen des musikalischen Denkens ein, zeigt die Realisation und das Agieren des Klanges als selbständiges Element in seinen Werken.

Inspiriert von Lyrik, hier Walt Whitmans „Aus dem wogenden Meer“ komponiert er ein Stück für Sprecherin, zwei Klaviere und Klangspur, in der Partitur nur Textanweisungen, keine Noten. Wir hören es zunächst über CD, dann erleben wir den Klavierpart live: Glissandi nicht wie herkömmlich auf den Tasten sondern im Innenleben des Flügels auf den Saiten, präpariert mit Händen und Zusatzmaterialien um besondere Effekte wie Flageoletts zu erzeugen. Hier sind wir ganz nah dabei! Im Hintergrund erklingt aus der Lautsprecherbox ein über sieben Oktaven gespannter Klangraum und die rezitierende Sprechstimme. Montage und Collage! Was für ein neues Klanggefühl!

Neu auch die „Aria celeste“ für Klavier, ein rhythmisch sehr komplexes Werk, hier in klassischer Notation, auch mit traditionellen Stilmerkmalen wie Motiv, Sequenz und Variation, dennoch visuell und auditiv ungwohnt. Edgar Mann erklärt seine Vorstellung eines Oxymorons: Eisige Kälte in einer Hochgebirgslandschaft bei klarstem wärmenden Sonnenschein.

Musikalische Superlative am Schluss: Wir hören das Ende der symphonischen Kantate „Merket auf, alle, die in dieser Zeit leben“ mit Chören, großem Orchester und Kirchenglocken, komponiert anlässlich des Doppeljubiläums 500 Jahre Reformation und 250 Jahre Stadtkirche Aalen. Alles klingt feierlich und majestätisch, aber auch modern: Wir erfahren von Edgar Manns Suche nach einer neuen, nicht dur-moll-tonalen Harmonik. Er spricht über seine Vorstellungen und die Entstehung seiner Werke in Synästhesie mit Kunst, Literatur und Naturereignissen. Seine freundliche Art und das faszinierende Live-Erlebnis helfen uns die musikalische Botschaft zu verstehen. Wir bedanken uns mit Blumen und einer erneuten Einladung. | Gudrun Möhrle

10b bastelt Stofftiere für Malawi

„Hallo zusammen! Mein Name ist Lara Dittmann, ich bin ehemalige Schülerin des Schubart Gymnasiums Aalen und mittlerweile Medizinstudentin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen. Im Rahmen dieses Studiums absolviert man insgesamt vier Monate Praktikum als Famulant in verschiedenen Abteilungen im Krankenhaus und auch beim Hausarzt. Ich selbst beschloss für mich, einen dieser Monate in Zomba in Malawi zu verbringen.

Für alle, die noch nie von diesem Land gehört haben: Malawi ist ein Land in Südostafrika, welches an Tansania, Sambia und Mosambik grenzt. Es gehört zu den 20 ärmsten Ländern der Welt, in dem die Säuglingssterblichkeit bei ca. 66 pro 1000 Geburten liegt und 11,9% der Bevölkerung an AIDS erkrankt ist.

Aber zu den schöneren Dingen: Malawi wird auch „The warm heart of Africa“ genannt, da seine Bewohner für ihre Freundlichkeit und Warmherzigkeit bekannt sind. Um selbst Freundlichkeit und Warmherzigkeit mitzubringen, organisierte ich mit dem Verein Zomba Hospital Projekt e.V. und den Schülern der 10b des Schubart Gymnasiums eine Kuscheltier-Bastel-Aktion für die Kinder, die während meiner Famulatur leider im Krankenhaus sein müssen.

Am 19.09.2018 bastelte die 10b fleißig Hasen, Eulen, Bären und Mäuse aus Socken und stickte ihnen auch süße Gesichter. Es kamen wirklich großartige Kuscheltiere bei dieser Aktion heraus, über die sich die Kinder in Zomba sicherlich freuen werden. Vielen Dank an die Schüler und Schülerinnen, die sich so viel Mühe bei dem Basteln gaben!“ | Eure Lara Dittmann

Geschafft! Vielen herzlichen Dank an die ganze Schulgemeinschaft!

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Liebe Schulgemeinschaft, es ist wirklich super! Wir haben es geschafft und unser Spendenziel mit Ihrer außerordentlich großzügigen Unterstützung erreicht. Das ist klasse für die Jugendlichen, die nächstes Jahr im neuen Fachtrakt mit dem Unterricht beginnen. Und es motiviert uns als Kollegium sehr. Vielen herzlichen Dank Ihnen allen.

P.S.: Natürlich werden auch weitere Spenden bis zum 31.10. von der VR-Bank verdoppelt. Dadurch geben Sie uns noch weitere Spielräume zur Ausstattung der Fachräume. Hier geht’s zur Spendenplattform.

Erster Gig der Big Band im neuen Schuljahr beim Forum Bildungspartnerschaften
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25.09.2018: Cool und voller Spielfreude! — Die Big Band rockt das „Forum Bildungspartnerschaft“ der IHK

Nur drei Proben hatte unsere neu formierte Big Band bis zum ersten Gig. Beim „Forum Bildungspartnerschaften“ für Ausbildung und Berufsorientierung trafen sich die Verantwortlichen vieler Firmen und Schulen, des Schulamtes, der Industrie- und Handelskammern sowie der Agentur für Arbeit aus Ostwürttemberg im neuen Bildungszentrum der IHK. Zur Eröffnung spielte die Big Band und verlieh den Vorträgen und der Podiumsdiskussion zur Dualen Ausbildung den entscheidenden Schwung. Immer wieder gingen Redner und Moderatoren auf die SG Big Band ein, schließlich ging es ja auch um die Arbeitskräfte von Morgen – unsere Schülerinnen und Schüler. Im Anschluss an die Veranstaltung waren die Verantwortlichen von IHK und Staatlichem Schulamt voll des Lobes für unsere Musiker. Auch einige Schulleiter aus der Region ließen es sich nicht nehmen der Band persönlich großen Respekt zuzusprechen. Sie waren überrascht von der Qualität und der Abgeklärtheit, die das Ensemble bereits in der 3. Schulwoche erreicht hat. — Der musikalische Einstieg ins Jubiläumsschuljahr „30 Jahre SG Big Band“ ist gelungen!

Gesundes Frühstück von Anfang an
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18.09.2018: Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 freuen sich über ein nachhaltiges Pausenbrot und die SG-Vesperboxen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 freuen sich über frisches Obst und Gemüse am SG. Damit der Genuss auch nachhaltig ist, gibt’s die ökologischen SG-Versperdosen mit dazu. | Mehr über Nachhaltigkeit am SG

Spielzeug für aktive Pausen
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19.09.2018: Die Klassen 5 – 7 freuen sich über Spielzeug für aktive Pausen, überreicht von Mirjam Straub vom Verein der Freunde und Förderer

Mirjam Straub ermutigt Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 zu einer aktiven Pausengestaltung mit Spielzeug, das der Verein der Freunde und Förderer des SG gestiftet hat. „Nichts wie los aufs Spielfeld!“ | mehr über den Verein der Freunde und Förderer

„Willkommen, 5abc!“


11.09.2018: Die Schulgemeinschaft heißt die neuen fünften Klassen herzlich willkommen und wünscht einen motivierenden Start am Schubart.

Zweiter Schultag
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11.09.2018: „Zweiter Schultag!“ — Iris Krauter (Biologie, NWT) und Stefan Giera (Biologie, Chemie) freuen sich über einen motivierenden Start am SG

Iris Krauter unterrichtet seit diesem Schuljahr NWT und Biologie am SG: „Ich komme aus Korb im Remstal und habe Wurzeln auf der Ostalb. Nach meinem Studium in Stuttgart und meinem Referendariat in Pforzheim freue ich mich auf meine erste Stelle und die Schulgemeinschaft am SG.“

Stefan Giera kommt aus Aalen und war die letzten zehn Jahre zu 100% an das Landeshochschulnetz BelWü in Stuttgart abgeordnet, zur Erledigung von netzwerktechnischen Aufgaben: „Vorher war ich mit meinen Fächern Biologie, Chemie und NWT am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen tätig. Seit diesem Schuljahr darf ich einige Unterrichtsstunden Chemie am Schubart-Gymnasium unterrichten und freue mich schon auf diese neue Aufgabe.“

Schlüsselübergabe
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04.09.2018: Gemeinsam mit Schulleiterin Christiane Dittmann überreicht Richard Erhardt, der langjährige stellvertretende Schulleiter des SG, die Schlüssel zum Tresor der Schule an seinen Nachfolger Martin Schaub

Herzlich, liebenswürdig und hochkompetent prägte Richard Erhardt das Schubart-Gymnasium über viele Jahrzehnte hinweg.

In Wasseralfingen geboren, machte Richard Erhardt sein Abitur am Schubart-Gymasium, studierte in Ulm und kam 1985 dann als Lehrer ans SG. Im Schulleitungsteam arbeitete er seit 1990 als Abteilungsleiter und seit 2002 als stellvertretender Schulleiter. Als leidenschaftlicher Mathematiker und Physiker begeisterte der seine Schülerinnen und Schüler — und Studenten an der Hochschule — mit der Geduld und Genialität eines indischen Weisheitslehrers. Viele verdanken ihm, dass sie die mathematische Erleuchtung noch vor dem Abitur erreicht haben. Als stellvertretender Schulleiter hatte er für alle ein offenes Ohr, und die ganze Schulgemeinschaft schätzte sein ausgewogenes pädagogisches Urteil, die perfekte Organisation der Abläufe am SG und ausgefeilte Stundenpläne.

Wer mit ihm ins Gespräch kommt, staunt, wie genau er Aalen kennt und wie genau er weiß, wie die Stadt tickt. Kein Wunder, denn Richard Erhardt engagierte sich lange Zeit als Vorstand und Geschäftsführer in DJK-Vereinen und DJK-Verbänden. Es ist wie bei „Faltenrock“, der Lehrerband: Am SG lieferte Richard Erhard jahrzehntelang die bass line!

Schulleiterin Christiane Dittmann freut sich, dass Martin Schaub (49) die Nachfolge übernimmt: „In den letzten fünf Jahren habe ich die Arbeit von Herrn Schaub als Abteilungsleiter schätzen gelernt. Wir haben wieder einen enthusiastischen und kreativen Stellvertreter gefunden.“ Nach seinem high school diploma in den USA und dem Abitur in Ulm studierte Schaub Englisch und Evangelische Theologie in Tübingen und Ann Arbor, Michigan. Nach seinem Referendariat in Tübingen unterrichtete er am Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen und am Buigen-Gymnasium Herbrechtingen. Er arbeitete am Landesinstitut für Schulentwicklung am Bildungsplan und wechselte 2013 als Abteilungsleiter ans Schubart-Gymnasium. Dort engagiert er sich für Öffentlichkeitsarbeit, Medienentwicklung, Pädagogik und die modernen Fremdsprachen.

Als stellvertretender Schulleiter liegt ihm eine kinder- und jugendfreundliche Schulentwicklung am Herzen: „Von Anfang an habe ich das SG als herzliche und kreative Schulgemeinschaft erlebt, die viel bewegt und uns alle motiviert.“ Martin Schaub ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Oberkochen. In seiner Freizeit radelt er gerne, singt in der Aalener Kantorei und engagiert sich in der evangelischen Kirchengemeinde. „Tolle Gemeinschaft, spannende Traditionen, viel Power und Ideen — ich freue mich, das SG mitgestalten zu können!“ | mehr über’s SG

Mikroskope für unseren Neubau

Helfen Sie mit, dass unser neuer Fachtrakt am Schubart-Gymnasium mit neuen lichtstarken Mikroskopen ausgestattet wird — darunter auch digitale Geräte, deren Bilder auf unseren neuen interaktiven Whiteboards live dargestellt und digital bearbeitet werden können.

Dazu hat uns die Firma ZEISS ihre Unterstützung zugesagt, wenn wir selbst etwas beitragen. Bei diesem Crowdfunding Projekt der VR-Bank werden Ihre Spenden bis zu einer Höhe von 25 Euro sogar verdoppelt. Ihre Unterstützung ist steuerlich abzugsfähig: Tolle Sache! Helfen Sie uns, das Spendenziel zu erreichen! — Zur Crowdfunding-Plattform der VR-Bank Ostalb
Herzlichen Dank an die Fa. Zeiss, die VR-Bank Ostalb und den Verein der Freunde und Förderer für die Unterstützung. | SAB 

Unser Schulfest am 24.07.

Projekttage | mehr

Besuch aus unserer türkischen Partnerschule

Trierfahrt der Lateingruppe der Klassen 10abc


16.07.2018: 20 Schülerinnen und Schüler der Lateinklasse 10abc mit ihren Begleitlehrerinnen Frau Hoffmann und Frau Robitschko, fuhren mit der Bahn von Aalen nach Trier. Nach unserer Ankunft brachten wir unser Gepäck zu unserer Unterkunft, der Europäischen Sportakademie. Dann ging es in die Innenstadt, wo wir uns mit ersten Schülerreferaten über die Stadt informierten. Der Abend war zur freien Verfügung.

17.07.2018: Mit dem ÖPNV fuhren wir zunächst zur Römervilla nach Mehring, wo wir uns über das Leben der Römer in den Provinzen informieren ließen. Anschließend ging es weiter nach Neumagen-Dhron. Dort hatten wir das römische Weinschiff gechartert und durften uns kräftig in die Ruder legen. Beim anschließenden Rundgang durch Neumagen entdeckten wir die berühmte Darstellung des Weinschiffs in Nachbildung. Nach einem Pizzaessen bei der Pizzeria Fornelli ließen wir den Abend ausklingen. Wie üblich gab es um 23.00 Uhr die Anwesenheits- und Zimmerkontrolle.

18.07.2018: Wir erwanderten uns den Römerweg von Butzweiler aus. Bei den Pützlöchern erfuhren wir von unserem Guide, wie mühsam der Abbau von Kupfer dort gewesen war. In den 20 Jahren der Nutzung des Bergwerkes wurden nur 22,5 kg reines Kupfer dort gewonnen. Die Sklaven mussten senkrecht in Löcher, die sie erst einmal schlagen mussten, hinabsteigen. In diesen Löchern, die einen Durchmesser von 1,15 m bis 1,25 m hatten, mussten sie ohne oder nur bei primitivstem Licht mit dürftigen Werkzeugen arbeiten. Die Lebenserwartung eines Bergwerksklaven lag – vom Zeitpunkt seines Einsatzes im Kupferbergwerk an – bei wenigen Monaten bis wenigen Jahren. Anschließend ging es vorbei an einer römischen Langmauer, der Genoveva- und der Klausnerhöhle, die als Schutzhöhlen genutzt wurden. An Burg Ramstein vorbei führte uns unser Weg schließlich auf einer landschaftlich schönen Strecke zurück an vielen Wasserfällen zum Ausgangspunkt. Zurück in Trier gab es etwas Freizeit, bevor wir dann um 18.00 Uhr im Amphitheater an unserer Erlebnisführung zum Leben des Gladiators Valerius teilnahmen. Unglaublich packend zeigte uns der Schauspieler, der den Valerius verkörperte, das brutale und unmenschliche Leben in der Arena und eine unbarmherzige Zuschauermaschinerie. Eine römische Cena im Restaurant Domstein rundete den Tag ab.

19.07.2018: Um 9.00 Uhr waren wir zur Stadtführung verabredet. Wir bekamen das Innere der Porta Nigra gezeigt und erläutert, erfuhren viel über das Leben und die Bedeutung der Römerstadt Trier und wurden in die unterirdischen Gewölbe der Kaiserthermen entführt. Zu allem wusste unsere Stadtführerin eine passende und anschauliche Geschichte. Im Anschluss war das Rheinische Landesmuseum mit seinen prächtigen Mosaiken, seinen imposanten Gräberdarstellungen und seinem beindruckenden Goldschatz an der Reihe. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es wieder zurück nach Aalen, das wir per Bahn – wie vorgesehen – um 22.25 Uhr erreichten. | Simone Robitschko

Altkleidersammeln fürs Schullandheim
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05.07.2018: Scheckübergabe an die Klasse 6b auf dem Schulhof

Nach zwei erfolgreichen Aktionen konnte die Klasse 6b einen Scheck über 800,- € für Ihr Skischullandheim in Empfang nehmen. Die erste Sammlung erfolgte noch vor den Weihnachtsferien und war auf den engeren Familienkreis gerichtet. Bei der zweiten Aktion nach den Osterferien warb die Klasse mit Flyern, auf Facebook und mit Zeitungsartikeln. Auf diese Weise sammelten die Schülerinnen und Schüler insgesamt über vier Tonnen Altkleider und Schuhe. 

Besuch im neuen Fachbau am 13.07.
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13.07.2018: Die Architekten Bernd Liebel und Steffen Kainzbauer von Liebel/Architekten Aalen erklären den Lehrkräften den neuen Fachtrakt, der das erste Null-Energie-Schulhaus im Ostalbkreis ist.
MiniBand und Big Band grooven im Wuli

In Ermangelung von Solo-Sängern wurde gleich zu Beginn des Wuli-Gigs des SG das große und interessierte Publikum zum Chor umfunktioniert und sang begeistert zu den Rockklassikern der Miniband („Narcotic“, „Knocking on Heaven’s Door“, „Boulevard of Broken Dreams“). Die jungen Nachwuchskünstler improvisierten erstmals in der Öffentlichkeit über den Blues „Low Rider“.

Begeisterter Applaus leitete dann über zum Headliner des Abends. Die SG Big Band mit 32 Musikerinnen und Musikern aus den Klassen 6-12 spielte mitreißende Tanzmusik aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei packten viele Solisten ihre Improvisationskünste aus, und auch das Publikum war mittendrin statt nur dabei. Viele Eltern, Schüler, auch einige Ehemalige, Frau Esber-Trost, Frau Hoffmann, und die Wuli-Stammgäste sangen die Posaunenline bei „Oye Como Va“, mal leise und mal laut, und fühlten sich wie der Fuchs im Hühnerstall bei „The Chicken“. Ohne Zugabe gab’s kein Ende, und so wurde es sehr spät, denn auch die After-Show-Party wollte nach dem Abbau des Equipments noch gefeiert sein. | mehr über Musik am SG

Wir gratulieren unseren Abiturienten

Der Abiturjahrgang 2018 des Schubart-Gymnasiums Aalen: Nico Afentoulidis (P), Deniz Aldic, Emre Aldic, Laura Anthoni (P), Berin Aybaci, Hannes Bäcker, Phil Bäuerle, Katharina Bopp (P), Eva-Sofia Braun (P), Luna Braunger, Moritz Brunner, Enis Cakar, Fatih Calik, Anna Maria Czajkowska (P), Laura Däffner, Elisa Dayan, Saskia Diehl, Lea Diemann, Hannes Discher, Mai Phuong Doan, Lukas Dreistein, Julia Eberhard, Peter Eckstein, Stefan Enderlein (P), Valentina Epp (P), German Feygin, Robert Förster, Thaddäus Forcht (B), Lorena Frankenreiter (P), Michelle Freiheit, Martin Fröhlich-Wentland, Tobias Frömelt, Yannic Funk, Adrian Gottwald, Melanie Graf (B), Julia Granzer (P), Ida Grüner (P), Janina Haas, Lukas Haas (P), Simon Hagel, Sophia Hake, Despina Hatzopoulou (B), Johannes Herre, Hanna Höffner (B), Leonard Höll, Magnus Höll, Melissa Hofrath, Tamara Holstein (B), Bernhard Hübner (P), Chantal Jürga (P), Melanie Kaiser (B), Vera Kammerer, Fabius Kaschek (P), David Kinzl (P), Muriel König (P), Stefan König, Maximilian Kopp, Antonio Krajinovic, Tobias Kurz (P), Anna-Lea Lauster (P), Sebastian Lenz (B), Anna Miso Lessle (B), Kira Linden (B), Ansgar Lohmann, Dylan Lygo, Laura Maag (P), Maximilian Maas, Paula Mayer, Carina Metzger, Nick Mollin, Paul Morawitz, Christos Müller, Mailin Müller (P), Julia Munz, Pelin Muratoglu, Huy Phong Nguyen, Lea Okupniak, Alexander Oppold, Mareike Reiser (P), Ina Rintelmann (P), Linda Roth (P), Tessa Ruoff, Lisa Sauter, Hannah Schlipf, Franziska Schmid, Christina Schriever (P), Johanna Schriever (P), Selina Schulz, Leonard Seeling, Jennifer Seibold, Laura Seidling (P), Pablo Sogas (B), Annika Thaluß, Jenny Tran, Kathrin Ulmer(P), Tobias Vogel (P), Jasmin Walter, Nourian Wasella (B), Maximilian Weidner, Leonie Weiland (P), Claudia Widera, Johannes Wilhelm, Vasiliki Zapounidou, Natalia Zelasko (B), Franziska Zeller, Patrick Zemann, Jana Zirpins, André Zuppa — Sonderpreise: Scheffel-Preis (Deutsch): David Kinzl | Schubart-Abiturpreis: Tobias Kurz | Englisch-Preis: Ida Grüner, David Kinzl | Ferry-Porsche-Preis (Physik): Tobias Kurz | Deutsche Physikalische Gesellschaft (Physik): Katharina Bopp | GDCH-Preis (Chemie): Laura Seidling | Italienisch-Preis des ital. Kulturinstituts: Eva-Sofia Braun | Schulpreis Gemeinschaftskunde: Tobias Kurz | Musik-Fachpreis: Stefan Enderlein, Lorena Frankenreiter | Französisch-Fachpreis: Muriel König | Biologie Fachpreis Ida Grüner | Wirtschafts Fachpreis: Valentina Epp | Schulpreis Ökonomie: Tobias Vogel | Sport Fachpreis: Muriel König, Paula Mayer | Ethik-Preis des Soroptimist International Club Aalen/Ostwürttemberg: Eva-Sofia Braun, Ina Rintelmann | Deutsche Mathematikvereinigung (Mathe): Katharina Bopp, David Kinzl, Tobias Kurz | Dr. Lachenmann Physikpreis: Mareike Reiser | SMV-Preis: Moritz Brunner, Melanie Graf, Johannes Wilhelm | Preis in evang. Religionslehre: Valentina Epp, Mareike Reiser, Johanna Schriever

Am Schubart-Gymnasium Aalen fand am 29.06.2018 die Abiturprüfung mit den mündlichen Prüfungen ihren Abschluss. 108 Abiturientinnen und Abiturienten erlangten die Hochschulreife bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,3. Es wurden 29 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Preis und 12 mit einer Belobigung ausgezeichnet. Tobias Kurz, David Kinzl, Ida Grüner und Eva-Sofia Braun erreichten alle vier die Traumnote 1,0. Den Vorsitz hatte Herr StD Holger Nagel vom Hellenstein-Gymnasium Heidenheim. | Hochauflösendes Bild

Engagierte Frauen
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27.06.2018: Die Vorsitzende der Soroptimisten Aalen Claudia Köditz-Habermann, Kuratorin Natascha Euteneier und Schulleiterin Christiane Dittmann gratulieren Eva-Sofia Braun und Ina Rintelmann zum Abiturpreis des Soroptimist International Club Aalen für die besten Leistungen im Fach Ethik
Dreimal ein Auslandsjahr und ein dreimonatiger Austausch
Version 4
25.06.2018: Susanna Walter (PPP-Stipendiatin), Matthew Cohen (North Penn High), und Miguel Cabrero Escobar (Deutsche Schule in Kolumbien) mit ihrer Betreuerin Andrea Ariman (2. v.l.)

25.06.2018: Matthew Cohen von unserer amerikanischen Partnerschule North Penn High School, Susanna Walter, die über das PPP bei uns ist, und Miguel Cabrero Escobar von der Deutschen Schule in Kolumbien genießen das Ende ihres Aufenthaltes am Schubart-Gymnasium. Andrea Ariman (die Betreuungslehrerin für Langzeit-Austauschschülerinnen und -schüler am SG) nutzte den Zeitpunkt und fragte die drei nach ihren persönlichen Eindrücken.

Gibt es ein Vorurteil, das Ihr vor Eurem Austausch über Deutschland bzw. die USA gehört habt, und welches sich bewahrheitet hat?

Miguel: Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich mich mit den Austauschschülerinnen und -schülern vom Vorjahr getroffen. Daher wusste ich schon: Die kolumbianische Kultur ist nicht so streng. Es gibt bei uns natürlich auch Regeln, aber wir können leichter darüber reden und Kompromisse finden, wenn wir zum Beispiel am Geburtstag unseres Vaters nicht in die Schule gehen möchten.

Matt und Susanna: Nein.

Kanntet bzw. hattet Ihr Vorurteile über Deutschland bzw. die USA, die sich während Eures Austauschjahres als unwahr herausgestellt haben?

Susanna: Ja, die deutsche Pünktlichkeit. Also, meine Gastgroßeltern kommen meistens eine halbe Stunde zu spät zum Abendessen bei meinen Gasteltern. Und auch wenn meine Gastfamilie heute sagt, wir fahren morgen um 9 Uhr los, dann stehen sie in Wirklichkeit erst um 9 Uhr auf. Außerdem sind deutsche Busse und Bahnen immer verspätet.

Matt: Naja, das Vorurteil, das ich im Kopf hatte war: Ganz Deutschland ist wie Bayern, und alle tragen Lederhosen.

Miguel: Alles ist genau so, wie ich es vorher erwartet hatte. Ich komme ja von einer Deutschen Auslandsschule, und dort lernen wir von Anfang an viel über die deutsche Kultur.

Mit welchen Hoffnungen und Erwartungen seid Ihr ins Ausland gegangen?

Matt: Mein Ziel war, mindestens einmal jedes Bundesland zu besuchen. Im Nachhinein habe ich mehr vom Süden gesehen. Aber das ist auch in Ordnung.

Susanna: Ich wollte viel sehen und das hat geklappt. Ich war in Dublin, Hamburg, Hannover, Berlin, Nürnberg, München, Stuttgart, Basel, Straßburg, Mailand, Wien, Innsbruck, Köln und Salzburg.

Miguel: Ich wollte Sport machen: Fußball, Leichtathletik, ins Fitnessstudio gehen, Klettern, Wasserski. Das alles mache ich auch in Kolumbien und habe es auch hier gemacht.

Kamt Ihr mit dem Schwäbischen bzw. dem regionalen Dialekt von vorne herein zurecht bzw. was habt Ihr gemacht, wenn Ihr Menschen nicht auf Anhieb verstanden habt?

Miguel: Ich habe nicht alles verstanden. In der Gastfamilie oder in der Schule frage ich nach, bei Sportfreunden eher nicht. Sie wissen, dass ich Ausländer bin, und ich erwarte, dass sie mit mir deutlich sprechen, damit ich sie verstehen kann.

Susanna: Den schwäbischen Dialekt kann ich jetzt besser verstehen. Am Anfang hatte ich Probleme mit „net“ (nicht) und „zwo“ (zwei). Aber jetzt kenne ich diese Wörter und verstehe sie.

Matt: Grace [die amerikanische Austauschschülerin von NPHS vom Vorjahr, Anm. Frau Ariman] hat mir das schwäbische Wörterbuch geschenkt. Ich kann jetzt einige Sätze auf Schwäbisch sagen.

Welche Zukunftspläne habt Ihr, bei denen Euch die Erfahrung als Austauschschüler/in helfen wird?

Susanna: Jetzt kann ich gut Deutsch. Ich möchte „International Business“ studieren.

Matt: Ich habe über ein Viertel meines Lebens Deutsch gelernt. Ich möchte es weiter verbessern und Ingenieurwesen oder Wirtschaft studieren.

Miguel: Ich möchte Anwalt werden und wir waren heute auf dem Amtsgericht. Vielleicht kann ich später in Deutschland Jura studieren.

Würdet Ihr Schüler/innen, die unsicher sind, ob sie einen Austausch machen sollen, dazu raten oder davon abraten und warum?

Susanna: So ein Auslandsjahr ist schwierig, aber man lernt ganz viel. Es ist eine gute Erfahrung fürs Leben und man kann diese Erfahrung nicht aus Büchern lernen, sondern wirklich nur, wenn man sie persönlich macht.

Miguel: Es wäre gut, nach Kolumbien zu kommen. Aber natürlich braucht man viel Geld und Zeit, weil es so weit weg ist. Ich finde, es macht mehr Sinn für Menschen, die Spanisch lernen – oder mindestens Italienisch, dann kann man auch etwas Spanisch verstehen. Mein Gastbruder möchte mich gerne in Kolumbien besuchen. Also, klar, wer nette Leute kennen lernen möchte, der sollte nach Kolumbien kommen.

Matt: Ich empfehle es, und man weiß nicht, ob man später noch einmal die Chance bekommt. Es ist schwer, aber die Erfahrung ist es wert.

Was aus Deiner Heimat hast Du während Deines Auslandsjahres vermisst?

Miguel: Das Essen: „Ajiaco“ (Suppe mit Kartoffeln, Mais, Hühnchen, Eiern, Reis und Avocado) und „Arepa e huevo“ (aus Maismehl und mit Ei).

Susanna: „Peanut butter“. In Deutschland schmeckt Erdnussbutter nicht so gut wie bei uns. Aber auch das Essen allgemein.

Matt: Nix.

Letzte Frage: Wen oder was aus dem Ausland werdet Ihr vermutlich vermissen, wenn Ihr wieder in Eurem Heimatland seid?

Miguel: Meinen Gastbruder, mehr Freiheiten im Alltag, die öffentlichen Verkehrsmittel und dass man kein Auto braucht.

Susanna: Meine Gastfamilie und meine Freunde.

Matt: Meine Gastfamilie, meine Freunde und Freizeit, denn nächstes Jahr muss ich in den USA Universitäten kennen lernen und Bewerbungen fürs Studium schreiben. Und, wie Miguel sagt, die öffentlichen Verkehrsmittel. Dass es einfach ist, ohne Auto etwas zu unternehmen.

Ich danke Euch dafür, dass Ihr ans Schubart-Gymnasium gekommen seid, und auch dafür, dass Ihr Euch die Zeit für dieses Interview genommen habt. Ich denke, Eure Antworten werden jüngere Schüler/innen dazu inspirieren, auch einmal an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Für Eure Zukunft wünsche ich Euch alles Gute und viele weitere positive interkulturelle Erfahrungen. — Andrea Ariman

Wir gratulieren!
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20.06.2018: Das Kollegium gratuliert Gudrun Möhrle und Richard Haupt zum 40-jährigen Dienstjubiläum und Sonja Kohlmann-Münz und Thomas Brauchle zur Beförderung zur Oberstudienrätin und zum Oberstudienrat
Gerechnet und gewonnen!
Version 2
15.06.2018: Marianna und Katharina Bopp gewinnen den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik

Marianna (10a) und Abiturientin Katharina Bopp haben lange gerechnet und gewonnen. Sie nahmen Teil an der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik. Dabei erreichten beide im Team den ersten Preis, und Marianna erzielte das beste Ergebnis ihrer Jahrgangsstufe in Baden-Württemberg.

„Wir mussten viele Knobelaufgaben lösen. Im Endeffekt brauchten wir mehrere entscheidende Ideen. Danach konnten wir’s runterrechnen. Klingt einfach, aber du darfst natürlich nichts vergessen und brauchst immer wieder Ideen,“ meinten die beiden. Und was motiviert die beiden an Mathematik? — „Wenn man einmal eine Aufgabe oder auch nur einen Teil herausbekommen hat, dann motiviert es einen weiterzumachen. Und nachdem wir einmal etwas erreicht hatte, dachten wir: Wir probieren’s einfach wieder.“

„Näkemiin!“ heißt auf finnisch „Auf Wiedersehen!“
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13.06.2018: die finnische Austauschgruppe freut sich über den Besuch am SG

Neun finnische Austauschschüler vom Muhoksen Lukio Gymnasium in Oulu, Finnland waren vom 5.6 bis 14.6 bei uns zu Gast am SG. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen unserer jetzigen 9. und 10. Klassen dann nach Oulu reisen.

„Droneballs“ auf der CEBIT in Hannover

Tore schießen war gestern, Tore fliegen ist heute. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft ein interessantes Thema. Tore fliegen ist das Motto einer neuen Trendsportart, die aus Korea kommt, durch die Firma Graupner aus Baden Württemberg auf der CEBIT in Hannover präsentiert wurde und sich „Droneball“ nennt.

Das Sportgerät ist ein Quadrocopter in einer ballförmigen Schutzhülle der von Spieler mittels einer Fernsteuerung geflogen wird. In der Endphase der Produktentwicklung wurden die Schüler der FPV-Race AG am Schubart-Gymnaisum in den Produkttest mit einbezogen. In den Osterferien wurden die neue Gattung der Copter in der Sporthalle umfangreichen Tests unterzogen, deren Ergebnisse mit in das Finalerzeugnis eingearbeitet wurden. Was lag näher, als die Testmannschaft auch für die Präsentation einzuladen. Nicolas Maiwald, Julian Wankmiller und Jonathan Litzelmann präsentierten in der Halle 26 der CBIT einer interessierten Öffentlichkeit die fliegenden Bälle und steuerten sie sicher durch die aufgestellten Tore. Die Bälle haben dabei die Größe eines Fußballs, die Tore sind allerdings wesentlich kleiner und es bedarf schon eines gewissen fliegerischen Geschicks, den Ball am Gegner vorbei in ein das Tor zu fliegen. Im Spätherbst wird ein erstes Deutschlandweites Turnier stattfinden und mit Sicherheut wird ein Team des Schubart-Gymnasiums daran teilnehmen.

Mehr aus dem SG finden Sie in unserer Schulzeitung „Schon gehört?“