Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

Wer hat den eigentlich den Jogginghosentag gewonnen? Die Klasse 10b mit: „Schwarze Jane Bond in Casino gesichtet!“

Am Montag, dem 21. Januar 2019, wurde in dem örtlichen Casino James Bond gesichtet. Aber: In weiblicher Ausführung und mit schwarzer Hautfarbe! Und nicht nur das; auch alle restlichen Besucher erschienen zum täglichen Pokern in Jogginghosen und Abendkleidung. Daraufhin fragt man sich, wie viel sich eine berühmte Person wie Jane Bond in der Öffentlichkeit erlauben darf, beziehungsweise, wie weit die Verrohung der Sitten noch gehen soll.

Den zweiten Platz belegte die Klasse 7 mit ihrem Schlümpfe-Bild, und den dritten Platz belegten die Klassen 5 und 8 mit ihrer Instagram-Parodie und Fußball-Jubel. | Mehr von der SMV

Time to say goodbye

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20.07.2019: Elf Monate in Aalen — „Wie war’s, Ethan?“

20.07.2019: Ein Interview mit ‚unserem‘ Amerikaner Ethan Baker von unserer Partnerschule North Penn High School

SG: Wie würdest Du die elf Monate, die Du gerade in Aalen verbracht hast, in einem Satz oder mit drei Worten zusammenfassen?

ETHAN: Lustig, schwierig, bildend.

SG: Welche Deiner Erwartungen bzw. Hoffnungen haben sich erfüllt, welche nicht

ETHAN: Gute Freunde finden, das war eine Hoffnung, die sich erfüllt hat. Beide meine Gastfamilien waren toll. Ich glaube, ich habe erwartet, dass die Schule schwieriger wäre.

SG: Welche Schwierigkeiten waren für Dich die größten während Deines Auslandsaufenthaltes, und wie hast Du sie gemeistert?

ETHAN: Die Sprache, am Anfang vor allem, war sehr schwierig. Aber ich hab’s durchgemacht.

SG: Und, was alle dich fragen, WIE hast Du das gemeistert?

ETHAN: Ich weiß es echt nicht. Irgendwie ist es passiert. Ich habe die schwierigen Sachen immer geübt. Verschiedene kleine grammatikalische Dinge. Viele machen das nicht.

SG: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Lernfortschritt sowie Deinen heutigen Deutschkenntnissen?

ETHAN: Ich habe eine Eins im Deutschmodul. Ich bin stolz auf mich.

SG: Was meinst Du, in welchem Zusammenhang Du in Zukunft Deine Deutschkenntnisse nutzen wirst?

ETHAN: Eventuell will ich später nach Deutschland ziehen. Es wäre schön. Nächstes Jahr habe ich jeden Tag Deutsch. Ich werde AP Deutsch machen. Das ist das höchste Niveau von Fächern an der high school. Das zählt schon als Universitäts-„Credit“, wird also als Studienleistungen angerechnet.

SG: Was würdest Du zu einem Jugendlichen sagen, der oder die gerne ins Ausland möchte, aber nicht sicher ist, ob ein Austauschjahr für ihn oder sie die richtige Entscheidung ist?

ETHAN: Ich glaube, es ist nicht die richtige Entscheidung für alle, aber wenn man etwas Anderes im Leben will, dann würde ich es auf jeden Fall empfehlen.

SG: Welche Tipps hast Du für zukünftige Austauschschülerinnen und Austauschschüler?

ETHAN: Kein Englisch sprechen — oder so wenig wie möglich.

SG: Hast Du Verbesserungsvorschläge für das SG? Wie hätten wir Dir besser helfen können bzw. wie könnten wir zukünftige Gäste noch besser unterstützen?

ETHAN: Ich habe meine ersten Klassenarbeiten mit einem zweisprachigen Wörterbuch (Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch) geschrieben und das war hilfreich. Die bilingualen Fächer waren am Anfang gut, aber später wollte ich kein Englisch mehr sprechen. Der bilinguale Zug hat für mich als Austauschschüler Vor- und Nachteile. Dass ich einen Buddy hatte, war auch sehr gut. Das hat am Anfang viel geholfen.

SG: Vielen Dank für das Interview, Ethan. Ich möchte Dir im Namen des Schubart-Gymnasiums für Deinen fast einjährigen Besuch in Aalen danken. Wir sind sehr von Deiner Persönlichkeit und Deinem Fleiß beeindruckt und werden Dich in guter Erinnerung behalten.

Das Interview führte die Betreuungslehrerin für Langzeitaustauschschüler/innen, Frau Ariman. Diese bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem von Ethan genannten Buddy Sara Teichmann für ihre tatkräftige Unterstützung beim Eingweöhnrn in den Schulalltag sowie bei den beiden Gastfamilien Seubert-Pecher und Scholz. Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft. Ohne so nette Familien wie Sie wäre unsere Partnerschaft mit der North Penn High School undenkbar.

Schulausflug
Stolpersteinverlegung in Aalen

Die Stolpersteinverlegung liegt nun hinter uns – ein einmaliges Erlebnis für jeden Einzelnen. In den letzten Tagen vor der Verlegung haben wir nochmals die Reden überarbeitet, die Abläufe besprochen (wer legt Kerzen und Blumen nieder) und noch vieles andere geklärt! Und ganz spontan hat sich der SWR für einen kurzen Videodreh gemeldet.

Gemeinsam mit der Aalener Stolpersteininitiative haben wir uns für ein Interview im Aalener Stadtarchiv getroffen und eine Sequenz für das Fernsehen gedreht:

Am 3. Juli 2019 fand hier in Aalen die Stolpersteinverlegung für acht ehemalige Aalener, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind, statt. Unsere kurze Reise in die Vergangenheit begann am Schubart-Gymnasium in Aalen. Viele Menschen kamen, um an Norbert Tugendhat zu gedenken, und ihm zu Ehren wurdeee ein Stein auf der Treppe zur Bushaltestelle gewidmet. Die Verlegung organisiert und recherchiert über das Leben von Norbert hat dies die Stolpersteininitiative Aalen und wir, die Klasse 9c des Schubart-Gymnasiums.

Während Gunther Demning, der Initiator der Stolpersteine, den Stein verlegte, spielten Schüler des Leistungskurses sowie Lehrer des Gymnasiums Musikstücke, die eine gewisse Verbindung zu den Holocaust-Opfern hatten. Anschließend wurde der Lebenslauf von Norbert Tugendhat von Schülern vorgetragen. Den anwesenden Familienmitgliedern und Gästen, die extra aus Adelmannsfelden, der Schweiz und sogar aus Israel zur Verlegung angereist waren, wurde für ihr Kommen gedankt. Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler war anwesend und hielt eine Rede.

Ein für die Stolpersteinverlegung organisierter Bus brachte dann alle zum nächsten Verlegungsort in die Hofherrnstraße in Aalen. Vor seinem ehemaligen Wohnhaus wurde hier ein Stein für Karl Schiele verlegt. Auch hier wurde das Leben des Verstorbenen von den Schülern der Klasse 9c vorgetragen, begleitet von einer berührenden Interpretation des Liedes vom Moorsoldaten.

Mit dem Bus ging es anschließend nach Fachsenfeld. Auch dort wurde ein Stolperstein für Karolina Fürst vor dem ehemaligen Wohnhaus verlegt. Am Rathaus in Fachsenfeld wurde eine kurze Trinkpause eingelegt – es war richtig warm an diesem Tag, bevor es wieder Richtung Aalen und in die Innenstadt ging. Dort wurden vor dem heutigen Snipes vier weitere Stolpersteine für die Familie Pappenheimer verlegt, welche vier Familienmitglieder verlor. Während Gunter Demning die Steine verlegte, spielten ein letztes Mal die Musiker des Schubart-Gymnasiums. Die Angehörigen, die extra aus Israel angereist waren, waren sehr ergriffen und dankten uns später in einem Brief persönlich für die würdigenden Worte.

Ein paar Meter weiter wurde dann der letzte Stolperstein für Johannes Schneider verlegt. Nach ein paar Dankesreden ging anschließend unsere kurze Erinnerungsreise in die Vergangenheit zu Ende. Angehörige der Familien konnten mit den grausamen Verlusten ihrer Familienmitglieder vielleicht abschließen, einen Ort des Gedenkens erschaffen. Durch die Musik und den vorgetragenen Lebensläufe der Personen wurden die verstorbenen Holocaustopfer in Erinnerung lebendig.

Am Ende möchten wir, die Klasse 9c, uns bei der Aalener Stolpersteininitiative bedanken, die uns immer wieder im Unterricht besucht hat, bei der Recherche unterstützt hat und uns vor allem mit Rat zur Seite gestanden hat! Vielen Dank aber auch an alle, die im Hintergrund mitgewirkt haben!

„Littering!“

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Schüler der Klasse 7a haben sich im Rahmen des Umweltcurriculums im Fach „bilinguale Geographie“ mit dem Problem „Littering“ auseinandergesetzt und Kurzgedichte verfasst:

Litter Poem No. 1

If you throw litter on the floor,
the soil will be soon poor.
So pick it up and just stop!!!
Litter Poem No.2

Someday I walked along the way,
and I asked myself: why do people throw it all away?
Papers, rags, bottles and glitter…
So stop now and do not litter!!!

Litter Poem No. 3

Littering means turning our world into a ball of trash,
and to make it clean again we must pay so much cash.
The world is our home!
So please, do not let me fight against littering alone!

Litter Poem No. 4

Paper, plastic and toxic stuff, everywhere in our world.
Many people only laugh, but today litter is in every fish or bird.
Take care of the nature, take care of yourself!
Do something now and not later to help save the world!

Litter Poem No. 5

Litter, litter everywhere,
so do not only stop and stare!
Animals are dying and we‘re not even crying,
So you should know that throwing stuff away, makes everybody pay!

Litter Poem No. 6

A plastic bottle went down a river and into the open sea,
a fish came by and swallowed it and became really sick.
Next day a man caught the fish and cut it open with a knife and was shocked when he saw that his bottle was still alive.

LIL

Mehr über bilinguale Fächer am SG

„Und wir waren alle ein bisschen Römer!“
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15.07.2019: Die Klassen 6ab besuchen das Limes-Museum

15.07.2019: Die Klassen 6a und 6b besuchten die neugestalteten Räume des Limes-Museum in Aalen. Nach einer interessanten Führung durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten, bei denen die Schülerinnen und Schüler das Leben der Römer und Germanen am Limes „zum Anfassen“ erleben konnten, durften die Klassen das Museumsgelände auch noch auf eigene Faust erkunden. Vor allem der Außenbereich mit seinen Ruinen des ehemaligen Reiterkastells sowie den rekonstruierten Reiterbaracken war für die Schülerinnen und Schüler besonders faszinierend. So konnten die Klassenstufe 6 unter anderem erleben, dass Geschichte nicht nur an fernen, fremden Orten stattfindet, sondern genau vor unserer Haustür erleb- und nachvollziehbar ist und somit auch eine Relevanz für ihr heutiges Leben vor Ort hat. | AKM/KEL

Die große Erzählung – Homers Geschichte am Bahnhof

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Dass auch die Geschichte eines antiken Helden, nämlich die des Odysseus, ein nicht veraltetes und verstaubtes Stück ist, das hat das Theater der Stadt Aalen mit seiner Aufführung bei uns am Schubart-Gymnasium eindrucksvoll bewiesen.

80 interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, die ehrwürdige Aula unserer Schule, ein Schauspieler (Rico, gespielt von Manuel Flach) und wenige Requisiten – genau das sind die „Zutaten“, die man benötigt, um in den Genuss einer tollen Inszenierung zu kommen. Und am Montag (22. Juli 2019) war es dann so weit.

Um was geht es? Rico, ein wissbegierigerer Junge, der auf dem Weg zu seiner Mutter ist, belauscht am Bahnhof einen alten Mann, der eine eindrucksvolle Geschichte erzählt – die Odyssee. Rico ist so begeistert und fasziniert davon, dass er diese zu seinem eigenen Abenteuer macht.

Mit Mütze, Hosenträger, Zeitung in der Jackentasche und Apfel ist Rico unterwegs auf seiner Irrfahrt durch unsere Aula, auch gruselige Details der bekannten Sage lässt Rico nicht unter den Tisch fallen. Am Ende aber kommt Rico, nachdem er viele aufregende Dinge erlebt hat, zu Hause an – bei seiner Mutter! Kurz gesagt – oder wie Rico es sagt, geht es in der „Odysee“ um „Krieger und Helden und Schwerter und Pferde und Frauen“. Es ist eine Abenteuergeschichte, die schon über 2000 Jahre alt ist!

Alle waren begeistert von der Aufführung, denn es war keine typische Nacherzählung der bekannten Sage, sondern eine Inszenierung, die uns darauf aufmerksam gemacht hat, dass eine antike Geschichte auch heute noch aktuell sein kann! | Susanne Weber

Krokodilstränen zum Abschied!

zur Ehemaligen-Seite

„Meine Stadt, mein Zuhause“

Bereits zum vierten Mal hat die engagierte Projektleiterin Lamia Fetzter vom Haus der Jugend zum Internationalen Fest ein Kunstprojekt auf die Beine gestellt und für ihre Aktion Schülerinnen und Schüler aus Aalen, Ellwangen, Fachsenfeld und Wasseralfingen begeistern können. Das Projekt „Meine Stadt, mein Zuhause“ stellte das „Miteinander“ in den Mittelpunkt.

Auch das Schubart-Gymnasium war vertreten und hat beim Workshop Hand in Hand mit Schüler/innen aus allen Klassenstufen und Schularten sowie mit Künstler/innen aus der Kunstszene in Aalen zusammen gearbeitet. Gemeinsam gestalteten sie 30 Porträts von Mitbürger/innen, welche das „Füreinander da sein“ symbolisieren und eindrücklich illustrieren . Die Bilder zeigen Menschen, die miteinander tanzen, an den Händen halten, Musik machen und vieles mehr – alles Symbole für ein gutes Miteinander. Bei der Vernissage am 11. Juli im Rathaus wurden die Werke der Öffentlichkeit vorgestellt und konnten für einen guten Zweck erworben werden. Mit dem Erlös unterstützt der „Freundeskreis Aindefla “ in Tunesien die dortige Grundschule. | EG | mehr SchubART

Die Geschichte des Stuhls

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Im Rahmen einer unkonventionellen Kunstaktion haben Schüler des SG den Stuhl aus unserer „Nimm Platz-Fühl dich Wohl“-Inszenierung entfernt und diesen am vergangenen Mittwoch um ca. 15 Uhr durch die Aalener Innenstadt getragen. Dabei wurden sie von einer uns bekannten Person gesehen. Geschwätzige Zungen behaupten, dass dieser Stuhl auf dem Cannstatter Wasen zumindest einer Person von ihnen einen sicheren Sitzplatz gewährte. Für diese ungewöhnliche Kunstaktion brauchen wir natürlich Beweise, die das dokumentieren und die wir dann aussagekräftig zu der bereits bestehenden Kunstinstallation ausstellen wollen. Also – THE BEST PICTURE EVER wird gesucht ! Abzugeben ist dieses bei Frau Gold | mehr SchubART

Generalkonsulin Patricia Lacina: „You’re the future!“

Mit diesen Worten empfing amerikanische Generalkonsulin aus Frankfurt die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe am Schubart-Gymnasium und ermutigte sie: „Was auch immer geschieht, Klimawandel etc., ihr seid mittendrin und werdet diese Zukunft gestalten.“

„You are the future.“ Dies sind so ziemlich die allerersten Worte, mit denen Patricia Lacina, US Konsulin aus Franfurt am Main, dem größten amerikanischen Konsulat der Welt, die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe 1 des Schubart-Gymnasiums in dessen Aula begrüßt. Von einer Schülerin darum gebeten, etwas über ihr Leben zu erzählen, beginnt sie zu erläutern, dass sie während ihres Studiums als Austauschstudentin in San Compostela in Spanien gewesen sei: „It has changed my life!“ Lacina appellierte an alle Anwesenden, diese die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA aufrecht zu erhalten, zu unterstützen und weiter wachsen zu lassen.

Nach einer interaktiven Methode, bei der sich die Jugendlichen auf unterschiedlichen Seiten der Aula zu positionieren hatten, je nachdem, ob sie jeweils einer Aussage zustimmten („agree“) oder dieser widersprachen („disagree“), durften die in der Aula Versammelten ihre eigenen Fragen stellen. Die Antworten waren so abwechslungsreich und eindrücklich wie die gestellten Fragen selbst. So lernten die aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer, dass Diplomaten in der Öffentlichkeit niemals ihre persönliche Meinung über die Politik ihres Landes preisgeben dürfen, der Regierung ihres Landes jedoch Verbesserungsvorschläge unterbreiten können. Was der Konsulin an Deutschland am besten gefalle? Mit den Deutschen ins Gespräch zu kommen, also der persönliche Meinungs- und Informationsaustausch. Der Bitte einen typischen Arbeitstag einer Konsulin zu beschreiben nachzukommen, fiel dem Gast sichtlich schwer — denn: „Every day is different!“ Patricia Lacina spricht Englisch, Spanisch, Deutsch, Russisch und Französisch.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Vormittags war das partnerschaftliche Miteinander: „We need to be partners!“ Partner müssen wir, also Deutschland und die USA sein, denn für die Wirtschaft und bei der Terrorprävention müssten wir zusammen arbeiten, meinte die Konsulin. Gefragt nach den Vorteilen des Aufwachsens in Deutschland versus in den USA meinte Patricia Lancia: Das Schulsystem sei in Deutschland besser, besonders die Duale Ausbildung bzw. Duale Studiengänge halte sie in Deutschland für genial. Nichtsdestotrotz habe aber auch ihr Heimatland großartige Universitäten. Nach ihrem eigenen Heimat- bzw. Zugehörigkeitsgefühl befragt, antwortete der Gast, dass sie wohl wisse, wo sie herkäme und hingehöre, dass ihre eigene Tochter jedoch ein „global kid“ sei, da sie aufgrund der internationalen Berufstätigkeit ihrer Eltern erstmals mit 14 Jahren in den USA lebte. Die schwierigste Situation in ihrer beruflichen Karriere sei der Arabische Frühling gewesen. Damals arbeitete die Konsulin in Kairo und habe von jetzt auf nachher plötzlich 4.000 Individuen evakuieren müssen.

Gegen Ende der Gesprächsrunde ermutigte Konsulin Lancia die Anwesenden dazu, an transatlantischen (Austausch-)Programmen teilzunehmen. Sie lobte das Schubart-Gymnasium mit den Worten „What your school does is amazing“ und empfahl jedem, der noch nie in den USA war, ihre Heimat zu besuchen und kennen zu lernen. Auch ein Praktikum in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit im Frankfurter Konsulat zu absolvieren wurde den Anwesenden nahegelegt.

Anschließend lud die Diplomatin die Schüler der bilingualen Klassen 10 ein auf einen Spaziergang rund um den Hochschul-Campus — mit Personenschutz vom Landeskriminalamt. Sie, ihr Kulturattaché und ihre persönliche Referentin nahmen sich viel Zeit für persönliche Gespräche. Mit dabei war Prof. Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen.

Zum Schluss beschenkte der hohe Besuch die aufmerksame Schülerschaft mit einem Film und einem Buch über die amerikanische Luftbrücke, einem symbolischen Fallschirm sowie mit CARE Paketen, die mit Hershey Schokoladentafeln gefüllt waren sowie einem Buch über die amerikanischen Nationalparks.

Schulleiterin Christiane Dittmann und Stellvertreter Martin Schaub dankten Patricia Lacina für den herzlichen Besuch und freuten sich über die vielen Türen, die Schülerinnen und Schüler durch den Kontakt mit dem Generalkonsulat und der amerikanischen Botschaft offenstehen: Austausche, Seminare, Praktika, Wettbewerbe wie „Going Green“ und transatlantische Begegnungen.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, aus der die Anwesenden neues Wissen, die Erfahrung und Gefahr von Gruppenzwang sowie eine freundlich-konstruktive Kommunikation mitnehmen konnten. Wir bedanken uns besonders bei Bettina Schönherr, der Organisatorin des gesamten Vormittages, ohne die diese Art der Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Andrea Ariman | mehr über das SG als „Partnerschule für Europa

Studienfahrt nach Prag
Vier erlebnisreiche Wochen in Südfrankreich mit dem Individualaustausch Frankreich „Brigitte Sauzay“
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Pia Vetter mit ihrer französischen Gastfamilie an den Kaskaden von Sautadet

Im Zeitraum vom 22.03.19 bis zum 22.04.19 durfte ich am Individualaustausch „Brigitte Sauzay“ teilnehmen und so für vier Wochen nach Südfrankreich in die kleine Stadt Uzès reisen.

An der Partnerschule, dem Collège Jean-Louis Trintignant, durfte ich den Schulalltag, die Schulfreunde und Lehrer meiner Austauschpartnerin Clarisse kennenlernen und feststellen, dass es einige Unterschiede zu Deutschland gibt. Ein Beispiel dafür ist, dass die Schule eingezäunt ist, und die Schüler sie in der Mittagspause nicht verlassen dürfen. Auch die Länge der Unterrichtsstunden ist anders, in Frankreich dauern die Stunden jeweils 10 Minuten länger.

Meine Gastfamilie hat mich sofort in die Familie aufgenommen und ich habe mich super mit den Verwandten verstanden. Neben dem Schulalltag besichtigten wir an den Wochenenden gemeinsam französische Städte, wie Nîmes oder Sehenswürdigkeiten der Umgebung, wie den Pont du Gard. Zusätzlich konnte ich an zahlreichen Familienfesten teilnehmen und wurde mit französischen Spezialitäten verwöhnt. So erlernte ich Quiche, Crêpes und weitere Spezialitäten selbst zuzubereiten.

Da Clarisse in Aalen so begeistert von Käsespätzle war, war der Höhepunkt das gemeinsame Kochen der schwäbischen Spezialität mit meiner französischen Gastfamilie.
Ich kann diese Erfahrung eines Austausches Jedem empfehlen, und würde es jederzeit wieder tun. Mein persönlicher Wunsch ist, dass meine Gastfamilie uns hier in Aalen besuchen kommt. | Pia Vetter (Klasse 9)

Der vierstündige Bio-Kurs zeigt großes Interesse am Vaterschaftstest

23.05.2019: Beim Besuch im Molekularlabor in Oberkochen erlebten die Schüler*innen des vierstündigen Biologiekurses den Alltag eines Biologen. Was macht der so den ganzen Tag? Außer Biologen, die in der Natur herumsitzen, gibt es auch solche, die im Labor arbeiten, z.B. solche in einem molekularbiologischen Labor. Und zu deren Arbeitsalltag gehört es natürlich auch, Vaterschaftstests zu machen.

Wenn unklar ist, ob der vermeintliche Vater auch wirklich der Vater ist, können hierbei kleinste DNA-Mengen von allen „Beteiligten“ im Labor getestet werden: Neben der Probe der Mutter, die selbstverständlich meist klar ist, und der Probe des Kindes, werden zusätzlich die Proben der potentiellen Väter benötigt.

Im molekularbiologischen Labor des Ernst-Abbe-Gymnasiums Oberkochen durften wir diesen Test durchführen. Hierbei stellten wir zuerst ein Agarosegel her, in dessen Einkerbungen später die DNA-Proben gefüllt werden. Dabei durften wir die spannenden Werkzeuge eines Biologen nutzen, wie z.B. Mikropipetten. Damit kann man eine so geringe Menge an Flüssigkeit abmessen, die fast unsichtbar ist.Nachdem wir die Agarosegele dann mit den Proben gefüllt haben, kamen diese in die Elektrophoresekammern. Hierdurch wurde dann Strom geleitet, bis es zu einem Stromausfall kam.Trotz dieses kleinen Zwischenfalls ergab sich am Ende der Elektrophorese ein Abbild der Zusammensetzung des Erbguts: Kommt ein darin enthaltenes DNA-Fragment nicht von der Mutter, muss es vom Vater gekommen sein. Findet man dieses Fragment in einer der Proben, hat man dann den „Übeltäter“ gefunden.Bei unserem Versuch benutzten wir aber leider nur künstliche Proben. Trotzdem war es ein spannender Einblick in den Alltag eines Biologen. | Franziska Haag | Mehr über MINT am SG

Bilder aus dem Golf von Neapel
Abifez: Abschied der Abiturienten von der Schulgemeinschaft
Wir gratulieren zum Abitur!

05.07.2019: Nach Abschluss des mündlichen Abiturs am SG bekamen 82 Abiturient*innen die allgemeine Hochschulreife zuerkannt (Gesamtdurchschnitt von 2,3). Davon erhielten 28  einen Preis und 10 eine Belobigung; Smila Schepp und Kai Krull erreichten den Traumschnitt von 1,0. Schulleiterin Stella Herden vom Peutinger-Gymnasium Ellwangen leitete die mündlichen Prüfungen; und beim anschließenden Empfang gratulierte Schulleiterin Christiane Dittmann und das Kollegium den Schüler*innen herzlich.

Abiturjahrgang 2019: Nina Ammon (B), Luca Auricchio, Demi Bachmann, Lilith Bachmann, Carla Bärreiter (P), Jannic Bannert, Vivien Bergjann (P), Daniel Bieß (P), Tina Birkhold (P), Philipp Böhm (B), Mark Bollongino, Ann-Sophie Brenner (B), Julia Broocks (P), Deniz Davut (B), Lea Drexel, Jonas Ehrmann (P), Tobias Eichele, Marie Enssle, Vanessa Freisleben, Joy Fuhrmann, Karla Geisler, Johannes Gellrich, Anja Giyomar, Daniel Graf (P), Michael Grimminger (P), Lara Härter, Jonathan Hehr (P), David Henze (P), Eva Hoch, Nina Höflacher, Maike Huber (P), Florian Janot, Laura Jersch (P), Seda Kalay, Niklas Kaufmann (P), Elena Keller, Stefanie Kinzl, Clara Kläsges (P), Kai Krull (P), Sophie Kuberek (P), Simon Kunz, Sarah Kurz (P), Tina Li, Marie Liebel (P), Celine Meinecke, Niklas Metzler (B), Sarah Mirbahaeddin, Kilian Mütz, Christine Ohan, Meriel Pecher (P), Lilia Peter, Lara Prinz (P), Maria Reichmuth (P), Emily Rettenmaier (B), Janek Sauermann, Smila Schepp (P), Juliana Schmid (P), Leonie Scholz, Akos Silló (B), Marvin Sorg (B), Tim Steckbauer, Nina Stützel (P), Luca Sturm (B), Joshua Thorwart, Tim Thüring (P), Lara Thullner (P), Alex Tran, Maximilian Ulbert, Philipp Ungar, Yannick Vorholzer, Karolina Weiland (B), Linus Weller, Jan Widz, Isabelle Wimmer, Alissa Winter(P), Michael Wittgrefe, Julian Yigit, Ilker Yildiz, Mert Yönten, Leon Zapf, Anina Zoller (P), Leonie Zürn

Sonderpreise: Scheffel-Preis (Deutsch): Juliana Schmid | Schubart-Abiturpreis Smila Schepp | Englisch-Preis: Michael Grimminger | Ferry-Porsche-Preis (Physik): Kai Krull | Deutsche Physikalische Gesellschaft (Physik): Kai Krull | GDCH-Preis (Chemie): Michael Grimminger | Ital. Kulturinstitut (Italienisch): Smila Schepp | Gemeinschaftskunde-Fachpreis: Sarah Kurz | Musik-Fachpreis: Jonathan Hehr | Französisch-Fachpreis: Maria Reichmuth | Biologie-Fachpreis: Daniel Bieß | Wirtschaft Fachpreis: Carla Bärreiter | Schulpreis Italienisch: Juliana Schmid | Ethik-Preis (Soroptimist International Club Aalen/Ostwürttemberg): Julia Broocks | Deutsche Mathematikvereinigung (Mathe): Kai Krull | Smila Schepp | Dr.-Lachenmann-Physikpreis: Kai Krull | SMV-Preis: Carla Bärreiter | Paul-Schempp-Preis in evang. Religionslehre: Kai Krull, Smila Schepp | Humanismus heute: Smila Schepp, Juliana Schmid

Die SMV macht mit beim Stadtradeln für Umwelt und Klima!
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04.07.2019: Schülersprecherin Mia-Zoe und das SMV-Team haben sich zum Stadtradeln angemeldet. „Mitmachen!“

Am 7.07.2019 fängt wieder das Stadtradeln an. Einfach App runterladen, anmelden, zu Team Schubart-Gymnasium hinzufügen und gemeinsam Kilometer sammeln. Viel Spaß beim Radeln! | Nähere Infos bei Mia Schenk und unter: https://www.stadtradeln.de/darum-geht-es | mehr von der SMV

Zelma Majorovits beim Landesentscheid des Vorlesewetterwerbs 2019

Am Donnerstag, den 16.05.2019 machte sich die 6a mitsamt ihrer Lehrerin Frau Ladel und Frau Majorovits auf den Weg nach Stuttgart, um Zelma beim Landesentscheid zu unterstützen. So eine Teilnahme am Landesfinale ist wirklich etwas Besonderes! Gesponsert wurde die Zugfahrt komplett vom Förderverein des Schubart-Gymnasiums – an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!

Und obwohl Zelma nicht gewonnen hat, war der Tag trotzdem ein tolles Erlebnis für alle. Dank des Rahmenprogramms mitsamt dem Beatbox-Europameister Robeat wurde es auch den Zuhörern nicht langweilig. Valerie führte in Anschluss an den Wettbewerb ein Interview mit Zelma.

Valerie: Wie fühlt es sich an, so weit gekommen zu sein?

Zelma: Es ist ein sehr tolles Gefühl, vor allem weil ich es gar nicht erwartet habe.

Valerie: Warst du sehr aufgeregt?

Zelma: Erstaunlicherweise nicht. Allerdings war ich sehr gespannt auf den Sieger, denn die Konkurrenz war sehr stark.

Valerie: Welches Buch hast du denn dieses Mal vorgestellt?

Zelma: Ich habe aus dem Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ vorgelesen. Im Entscheid davor las ich aus dem Buch „Hilfe, ich will hier raus!“ vor.

Valerie: Wie hast du dich nach der Verkündigung des Siegers gefühlt?

Zelma: Ich fand es schon ein bisschen schade, aber die Jury hat sich für die Richtige entschieden, weil sie es sich wirklich verdient hat.

Valerie: Wie fandest du es, dass dich deine Klasse unterstützt hat?

Zelma: Ich fand es total toll, weil sie mir sogar Plakate gebastelt hatten. Außerdem haben sie mich die ganze Zeit angefeuert und standen immer an meiner Seite. Das eine Plakat ist sogar von meiner Interviewerin.

Valerie: Vielen Dank, dass du mir so tolle Antworten gegeben hast!

Valerie Vetter, Zelma Majorovits, 6a

Vier Jungs erklären Dir Geschichte!

Benedikt, Tom, Matteo, Jonas und Maik (7c) haben einer Erklärvideo zum Thema „Dreißigjähriger Krieg“ erstellt und sogar die Hintergrundmusik selbst komponiert. | Lust auf mehr Geschichte

Große Sprünge in Mathe

03.06.2019: 39 Schülerinnen und Schüler aus dem SG haben am Mathematikwettbewerb Känguru 2019 teilgenommen, den die Berliner Humboldt-Universität ausschreibt, darunter 11 Preisträger:

Katharina Kürz, 5a (1. Preis); Raphael Speiser, 5a (2. Preis); Judith Feldmann, 5b (2. Preis); Marvin Wilfert, 5c (3. Preis); Emma Rau, 6b (2. Preis); Linus Antoni, 6a (2. Preis), Daniel Meiborg, 7a (1. Preis), Max Grill, 7a (2. Preis); Matteo Konrad, 7c (2. Preis), Thomas Hartmann, 7a (3. Preis), Ömer Fehmi Aykan, K1 (1. Preis)

„Tervetuloa!“ am SG!

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Zum dritten Mal begrüßt das Schubart Gymnasium Gastschüler aus Muhos, Finnland. Die 13 finnischen Gäste bleiben bis zum 9.6 und sind bei Schülern der 9. und 10. Klassen untergebracht. Das Muhoksen Lukio Gymnasium ist wie das Schubart Gymnasium Geoparkschule. Folglich gibt es für die Finnen hier im Geopark Schwäbische Alb viel Spannendes zu entdecken. Im Herbst erfolgt dann der Gegenbesuch der deutschen Schüler in Finnland. Wir wünschen den Finnen und ihren Gastgebern einen interessanten und nicht allzu schweißtreibenden Austausch bei uns in Aalen.

Wenn ihr nächstes Jahr in der 9. oder 10. Klasse seid und Interesse habt, an einem Austausch mit Finnland teilzunehmen, dann meldet euch gerne bei Frau Lichter. | Und überhaupt: Tausch Dich aus!

Jubiläumstour der SG Big Band endet auf dem Wasser

02.06.2019: Wassermusik mal anders! Unsere SG Big Band spielte zum Abschluss ihrer 10-tägigen Jubiläumstour — nach vier Konzerten im Saarland und zwei in Aalen — beim Festival „Segeltaxi“ am Bucher Stausee.

Gerne unterstützen unsere jungen Musikerinnen und Musiker das Benefizfestival zugunsten krebskranker Kinder und deren Familien mit Musik zum sonntäglichen Jazzfrühschoppen. Zur Freude des riesigen Segeltaxi-Teams spendete die Band postwendend das Honorar für den guten Zweck. Vom Wetter über die Musiker bis hin zum zahlreich erschienen Publikum liefen alle zu Hochform auf. Die Zugabe erfolgte in Form von Wassermusik auf vier Segelbooten auf denen gemeinsam der Jubiläumssong musiziert wurde: „SG Big Band – 30 Years Good Vibes“ eben. | MB | Mehr über die Big Band und Musik am SG

Nicht alle Teams spielen in der Bundesliga, die SG Big Band schon: Aalener Big Bands gewinnen Battle mit Jazz und fantastischen Shows

29.05.2019: Jede Nummer ein „Show Stopper“! Beim Big Band Battle rocken die Ensembles der Aalener Gymnasien und der Musikschule die voll besetzte Stadthalle. Die Bands schlagen zu mit perfekten Groove, fantastischen Vokalisten, professionellen Solisten und hinreißenden Tänzern — und gewinnen alle vier!

Die 22 Musiker der Big Band des Theodor-Heuss-Gymnasiums eröffneten den „Battle“ ganz klassisch mit „Strike up the Band“ und einem „Star Wars Medley“. Unter der Leitung von Sebastian Hahn brillierten beim „Jailhouse Rock“ die Trompeten. Die Solisten Felix Schellmann und Michael Mauß am Saxophon (mit den charakteristischen sun glasses) meistern ein geschmeidiges „On Broadway“. Ebenso überzeugte Hans-Ulrich Wezstein an der Posaune.

Dann stieg die Big Band des Schubart-Gymnasiums in den Ring. Die 30 Musikerinnen und Musiker waren frisch zurück aus dem Saarland, wo sie Baden-Württemberg bei der Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ vertreten hatten und einen Kompositionswettbewerb gewannen. Vom ersten Stück an („Swingin’ Shepherd Blues“) verbreiteten die Musiker beste Laune unter der Leitung von Magnus Barthle. Julia Brooks besang dann mit viel Swing „Mister Zoot Suit“ im Duett mit der jazzigen Solotrompete von Aeneas Ellenrieder. „Meet the band!“ hieß es bei der nächsten Nummer („Gospel John“), bei der sich jeder Bläser einen Takt lang vorstellte. Zuletzt, sehr cool eingeleitet von David Henze am Bariton-Sax, luden die Musiker die Menge zur Pause ins Foyer mit dem Jubiläums-Showstopper „SG Big Band, 30 years good vibes“.

Großes musikalisches Talent zeigte nach der Pause auch die Big Band des Kopernikus-Gymnasiums unter der Leitung von Hans-Jörg Beiderwellen-Fuchs, der den „Battle“ mit Jens Ellinger vom Hans-Baldung-Gymnasium Gmünd im Auftrag des Schulamts organisiert hatte. Da waren zum einen drei eindrückliche Nummern mit tollen Vokalistinnen: Sara Toprak mit einem herrlich bluesigen „Feeling Good“ (ganz Nina Simone), Hannah Rube mit einem selbstbewussten „Fever“ und Annabel Fuchs mit dem rhythmisch etwas diffizilen „Birdland“. Dazu brillierte am Altsax Jakob Lenke.

Schwer zu toppen! Aber dann trat die Big Band der Musikschule Aalen auf, die zum ersten Mal unter der Leitung von Timo Gneipelt spielte — ein souveränes Debüt! Gneipelt hatte Jazz im Blut, dirigierte kongenial und mit ganz präzisem Groove. Die Musiker, darunter auch Musikschulleiter Chris Wegel am Tenorsax, machten’s ihm leicht mit zahllosen souveränen Solos. Eines der Highlights waren die Tänzerinnen der Musikschule unter der Regie von Elena Wirth. Mit großer Stimme und viel Präsenz interpretierte Leonie Widmann Irene Caras Pop-Hit „Flashdance“ zum Tanz von Annika Murat. Und nach der elektrisierenden Latin-Nummer „Sabor de Cuba“ (Kompliment an die Bläser) brachten die Balletttänzerinnen der Musikschule mit einem sinnlichen und perfekt getanzten „Big Spender“ die Stadthalle vollends zum Kochen.

Abschließend dankte Schulrat Christian Meinzinger aus Göppingen im Namen der Kultusministerin Susanne Eisenmann den über 100 Musikern für das grandiose Konzert: „Ihr habt unglaubliches Talent, und ich glaube, viele von Euch machen Karriere als Profimusiker!“ Dass die Kultusverwaltung dennoch den Schulen seit Jahren die AG-Stunden kürzt und so die Talentförderung erschwert, wurde am Rande des mitreißenden Big Band Battles beklagt. Am Ende galt der langanhaltende Applaus umso mehr dem leidenschaftlichen und unbezahlbaren Einsatz der Band-Leader, Organisatoren und Schulen für musikbegeisterte Kinder und Jugendliche. Meinzinger lobt beeindruckt: „Hier werden jeden Tag unglaubliche Talente gefördert!“ | MS | Mehr von der Big Band

Grüße aus Saint-Lô

„Un grand bonjour au Schubart du Mont-Saint-Michel, de la mairie et des plages du débarquement! — Les classes 8 et 9 et leurs profs.“ | Warum das SG Partnerschule für Europa ist.

Als beste Big Band im Ländle gewinnt die SG Big Band den Kompositionswettbewerb der Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ 2019

Aus der Bekanntgabe: Bereits zum siebten Mal wurde anlässlich einer Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ (20. Bundesbegegnung vom 23.-26. Mai 2019 in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen) ein Kompositionswettbewerb ausgeschrieben […]. Ziel des Wettbewerbs ist, den Mut zum Ausdruck eigener musikalisch-künstlerischer Ideen und zu Innovation bei SchülerInnen zu stärken […]. Die Preise des Kompositionswettbewerbs 2019 gehen an folgende Ensembles:

  • iBand Saar […]: 1.500 €
  • SG Big Band des Schubart-Gymnasiums Aalen (Baden-Württemberg): 1.500 €

Würdigung der Jury: „Die Big Band des Schubart-Gymnasiums Aalen erhält für die Komposition „Blusy Beard Band“ einen Preis in Höhe von 1500 €. Die Musikerinnen und Musiker zeichnen sich durch ihr präzises und mitreißendes Zusammenspiel aus, das eingesendete Werk beeindruckte die Jury vor allem durch den kraftvoll improvisierten Mittelteil. Insgesamt zeugt der eingesendete Beitrag von hoher Professionalität und ausgeprägter Spielfreude“. | Bundesverband Musikunterricht e.V., Bundesgeschäftsstelle

mehr über die Big Band und Musik am SG

Fahrt der Klassen 9 nach Dachau

07.05.2019: Früh morgens ging es los. Die neunten Klassen fuhren gemeinsam nach Dachau, um dort das Konzentrationslager zu besichtigen. Nach der zweistündigen Busfahrt sahen wir schon die ersten Gebäude. Alle waren gespannt zu sehen, wo die Geschichten aus dem Unterricht in Wirklichkeit geschehen waren. Zuerst schauten wir uns eine Tafel mit dem Lageplan des KZ Dachaus an. Unsere freundliche Begleitung erzählte uns über die Zeit vor dem Krieg und zeigte uns Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Auf dem Weg zum Eingangstor bekam man ein mulmiges Gefühl. Die Vorstellung, als Gefangener diesen Weg zu laufen, ohne zu wissen, was einen erwartet, brachte uns alle zum Nachdenken. Dann standen wir vor dem Tor mit der bekannten Inschrift „Arbeit macht frei“ und hörten die Geschichte vom Verschwinden des Tores und wie es zwei Jahre später in Norwegen wieder auftauchte.

Jetzt standen wir auf dem Appellplatz. Alle staunten, wie groß die Anlage tatsächlich ist. Uns wurde erzählt, wie die Zählungen damals abliefen und was dort sonst noch passierte. Als wir zu den Baracken liefen, sahen wir die Zäune, die das Lager eingrenzten. Durch die Kombination aus Stacheldraht und Stromzaun war es fast unmöglich auszubrechen. Von den damals 34 Baracken sind heute nur noch zwei auf dem Platz. Auch hier waren viele Schüler überwältigt von der Enge, die im Laufe der Kriegsjahre in den Baracken entstand.

Nun ging es zum Krematorium. Erst erzählte unsere Begleiterin von den zwei verschiedenen Krematorien und erklärte den Aufbau. Dann schauten wir uns alles an. Unvorstellbar, wie sich dort solch schreckliche Dinge abgespielt haben! Als wir hörten, wie die SS die Gefangenen dazu gebracht hat, in die Gaskammer zu gehen, schüttelten wir unsere Köpfe. Manche stellten sich Fragen: Wie konnte es so weit kommen? Was, wenn das nochmal passiert?

Am Ende der Lagerstraße stehen religiöse Gedenkstätten. Es war schön zu sehen, dass so viele Religionen die Möglichkeit haben, ihren Verlorenen an eigenen Orten zu gedenken. Wir hörten auch von der Kaninchenzucht, für die die Gefangenen sorgen mussten. Keiner von uns rechnete damit, dass es dort sowas gegeben hat. Dann gingen wir in eine der Baracken, um uns die Wohnsituation anzusehen. Wir sahen Bilder, die damals veröffentlicht wurden, um die Bevölkerung zu beruhigen. Auf diesen sah alles ganz entspannt aus, was es leider in Wirklichkeit nicht war. Man erzählte außerdem von den Mahlzeiten der Gefangenen. Unglaublich, dass schwere Arbeit verlangt wurde, wenn man nur ein bisschen Brot oder Suppe zu essen bekam.

Als nächstes gingen wir zum Denkmal „Menschen in Draht“. Da man am Sonntag vorher die Befreiung des KZ Dachaus gefeiert hat, sahen wir über 80 Kränze, die verschiedene Organisationen niedergelegt haben. Hier hörten wir von den Kennzeichen, die die Gefangenen auf ihrer Kleidung tragen mussten. Im Museum zeigte eine Landkarte alle Konzentrationslager. Mit allen Außenlagern waren das mehr, als viele dachten. Danach kamen wir in die „Waschsäle“ und hörten von den Strafen im Lager. Viele warfen sich verängstigte Blicke zu. Zuletzt liefen wir durch den Bunker. Die Enge und die Dunkelheit waren bedrückend.

Nach der Führung hatten wir kurz Zeit, um uns noch weiter im Museum umzuschauen. Hier trafen wir die anderen Gruppen und tauschten unsere Eindrücke aus. Als Abschluss gab es einen 20-minütigen Film, in dem noch einmal alles zusammengefasst wurde, was wir in den letzten drei Stunden gesehen hatten. Betroffen waren wir besonders von den originalen Aufnahmen vom Leben im Lager.

Im Besucherzentrum hatten wir Zeit um Essen und Trinken zu kaufen und uns weiter über die Führungen zu unterhalten. Es war interessant die verschiedenen Meinungen zu hören. Alles in allem kann man sagen, dass es ein sehr informationsreicher Ausflug war, der bei allen Eindruck hinterlassen hat. Wir waren uns einig, dass es wichtig ist über das Thema viel zu lernen, um eine Wiederholung zu verhindern. | Luzia Edelmann

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„1 + 1 = 1!“ Die Eröffnung des naturwissenschaftlichen Fachbaus

Ab jetzt versorgt die Stadt Aalen zwei Schulgebäude mit der Energie von einem. Im Rahmen der Bildungsoffensive der Stadt Aalen eröffnet Oberbürgermeister Thilo Rentschler damit das erste Null-Energie-Schulgebäude der Ostalb, und das Schubart-Gymnasium bekommt einen neuen Fachbau für die Naturwissenschaften. Dazu rockt die Bigband den Saal und der Lehrerchor singt: „Don’t stop thinking about tomorrow!

Aalen bekennt sich hier klar zum Umweltschutz und zur Energiewende, stattet den neuen Fachbau mit modernster Umwelt- und Medientechnik aus und erweitert so in unmittelbarer Nähe zum Limesmuseum, zu „Explorhino“ und zur Hochschule die Stadt den „Science Campus.“

„Es gibt keinen Grund, hier in Aalen nicht zu Schule zu gehen!“ freute sich Rentschler und ermutigte Regierungspräsident Wolfgang Reimer, weiterhin großzügig in die Sanierung von Schulen zu investieren: „Jeder Euro aus Stuttgart, der nach Aalen kommt, ist hervorragend investiertes Geld!“

Reimer, der mit einem wasserstoffbetriebenen PKW aus Stuttgart angereist war, stimmte gerne bei und erinnerte die Schulgemeinschaft an die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).  Räume mit ihrer Ästhetik, ihrem Licht und ihren Gerüchen prägten Kinder.

Und schon beim Thema „Luft“, so Architekt Bernd Liebel, sei das neue Gebäude spitze. Es wird über einen Luftschacht mit 2,2 m2 Querschnitt mit Frischluft versorgt. Sensoren überwachen die CO2-Konzentration in der Luft – Messungen, die bisher die Schüler*innen mit eigenen Messgeräten in den alten Klassenzimmern vornahmen. Liebel hat das Gebäude behutsam neben den über 100 Jahre alten Bonatz-Bau gestellt, eines der zehn Gebäuden, die in Aalen historisch bedeutend sind, ein Orientierungspunkt.  Liebel und sein Team haben den Bau ökologisch geplant und im Obergeschoss viel Holz verbaut: „Ein Kubik Holz bindet eine Tonne CO2!“ Gleichzeitig dankt er den mutigen Entscheidungsträgern der Stadt und den engagierten Planern und Bauhandwerkern, die größtenteils aus der Region kommen. Auch der Hochschule dankt er für die gute Zusammenarbeit, die bald mit Studierenden eine App für das Gebäude entwickeln wird.

Und warum das Ganze? Schulleiterin Christiane Dittmann zeigt ziemlich gruselige Bilder aus den alten naturwissenschaftlichen Fachräumen und zitiert Faust. Anschließend zeigt sie ein Experiment: Was passiert wohl, wenn Abteilungsleiterin Sabine Kroiß mit dem Bunsenbrenner Geld für die Bildung verbrennt? Ganz klar: Es bleibt erhalten, weil sich Investitionen in die Bildung lohnen.

Den Höhepunkt findet vor dem Eingang des Neubaus statt: Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Schulleiterin Christiane Dittmann, Oberbürgermeister Thilo Rentschler, MdL Winfried Mack, Architekt Bernd Liebel und Bürgermeister Wolfgang Steidle durchschneiden das rote Band und eröffnen feierlich den Bau. Vorher segnen Schuldekan Dr. Doktor Harry Jungbauer und Pfarrer Sedelmeier die Menschen — mit Weihwasser und den Worten des Quantenphysikers Max Planck: „Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.“

Die naturwissenschaftlichen Kolleginnen und Kollegen haben in den vergangenen Wochen und auch in den Ferien schon fast alles einsortiert und präsentieren ein tolles Programm: Von der Schweinelunge über Kran-Konstruktionen, über Demonstrationen zur neuen Medienausstattung bis hin zu den Diamanten im dünngeschliffenen Schwabenstein Suevit über die neuen digitalen Zeiss-Mikroskope können die Besucher den neuen Fachbau schon in Aktion erleben. Dazu servieren die Klassen 6 Erfrischungen und Snacks. Ein tolles Fest! Und ab dem 16.05. freuen sich die Klassen über das neue Schulgebäude. | MS

Lesefieber: Die Klasse 5b besucht die Stadtbibliothek

Am Freitag, den 10.05.2019, waren wir, die Klasse 5b, während des Deutschunterrichts zu Besuch in der Stadtbibliothek Aalen. Nach der ersten Stunde brachen wir gemeinsam mit unserer Deutschlehrerin Frau Susanne Weber dorthin auf.

Dort wurden wir von Frau Richter begrüßt und über das Wichtigste informiert, bevor wir uns in zwei Gruppen aufteilten, die mehr über die Bibliothek lernen konnten.

Die Gruppe oben machte unter der Leitung von Frau Weber eine kleine Rallye durch die Bücher der Bibliothek und deren Standorte. Wir hatten zuvor besprochen , nach welcher Ordnung diese sortiert sind. Die Gruppe unten bei Frau Richter lernte am Computer, wie man mit dem speziellen Suchprogramm der Bibliothek namens „Lissy“ umgeht, damit man das richtige Buch findet, auch wenn man sich nicht mehr genau an den Titel erinnert oder nur noch weiß, um was es in dem Buch geht.

Es war interessant und wir haben eine Menge dazu gelernt. Nachdem sich alle kurz mit „Lissy“ vertraut gemacht hatten, bekam jeder einen kleinen Zettel, auf dem dann z.B. der Titel eines Buches stand und über dessen Standort man sich informieren sollte, um es später ausfindig zu machen. Sobald beide Gruppen fertig waren, tauschten wir durch und beide Gruppen machten nun das Programm der anderen.

Als schließlich alle fertig waren, hatten wir noch kurz Zeit, um in den Büchern zu stöbern und gegebenenfalls etwas auszuleihen. Doch leider war es dann auch mal wieder Zeit zu gehen und wir verabschiedeten uns von Frau Richter. Und so waren wir schließlich alle pünktlich zur darauffolgenden Mathestunde wieder in der Schule und hatten tolle Erinnerungen an unseren Ausflug, der jedem Spaß gemacht hat, obwohl viele es schade fanden, dass wir nur so wenig Zeit hatten.

Doch vielleicht haben wir ja einmal wieder die Gelegenheit, noch einmal gemeinsam die Stadtbibliothek zu besuchen und dann noch mehr zu lernen. Wir freuen uns alle schon auf das nächste Mal! | Hanna Meiser, Klasse 5b

Revolution am SG

Die Abiturienten des Gemeinschaftskundekurses von Herrn Krüger sind schockiert: Auf der Belle Étage des Schubart-Gymnasiums attackieren zwei Revanchisten und ein Revolutionär die Kanzlerin und malträtieren die Europaflagge. Aber an der „Partnerschule für Europa“ haben sie keine Chance: Gerade besuchen Schülerinnen und Schüler aus Italien und Frankreich das SG und erleben, wie spannend unser Kontinent ist.

Kultur, Kultur, Kultur

Dreimal Kultur auf höchstem Niveau in Leipzig, Stuttgart und Wien für unsere musikalische Oberstufe!

Januar 2019: Wir sind in Leipzig, der Musikstadt mit großer Tradition, lebendiger Gegenwart und internationalem Ruf. Musiker wie Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg, Gustav Mahler, Clara und Robert Schumann haben hier gewirkt; Hanns Eisler und Richard Wagner wurden hier geboren

Die Oper Leipzig mit ihrer mehr als 300 Jahren städtischer Operntradition präsentiert am Freitag den Zauber des Weihnachtsabends mit Peter Tschaikowskis Ballettklassiker „Der Nußknacker“ — für uns ein besonderes Highlight, haben wir doch selbst am letzten Weihnachtskonzert mit einer szenischen Aufführung unser Publikum im SG erfreut.

Nach einer Stadtführung hören wir am Samstag Bachs Motette „Jesu meine Freude“ (BWV 227) mit dem Thomanerchor, dessen Geschichte bereits im Jahr 1212 beginnt, und dem Gewandhausorchester in der Thomaskirche. Es ist die wohl bekannteste Motette des Thomaskantors und war uns schon Abiturthema in den 2000er Jahren.

Am Abend dann die berühmteste Shakespeare-Komödie im Schauspielhaus, hier mit vertauschten Machtverhältnissen. In „Der Widerspenstigen Zähmung“ ziehen die Männer die Strippen und Frauen müssen gehorchen. In Leipzig wurden die Vorzeichen umgekehrt. Nun sind Männer die Objekte auf dem Heiratsmarkt. Witzig und modern!

Am Sonntagvormittag dann der krönende Abschluß mit dem  Sinfonieorchester des MDR im Leipziger Gewandhaus. Wir hören Suleiman Yudakovs „Choresmischen Festumzug“, Johannes Brahms‘ Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 und Peter Tschaikowskis Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique«. Dirigent Aziz Shokhakimov  debütierte bereits mit 13 Jahren  beim Nationalen Symphonieorchester Usbekistans, der  Schweizer Pianist Francesco Piemontesi wurde ebenfalls mehrfach ausgezeichnet.

März 2019: Wir besuchen die Liederhalle in Stuttgart und hören im Mozartsaal Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion. Sie hat eine besondere Stellung im Gesamtwerk, sein einziges Werk ohne definitive Fassung, eher ein ständiges »work in progress«, an dem er nahezu seine gesamte Leipziger Zeit über (zwischen 1724 und 1749) gearbeitet hat. Der 24 Sänger umfassende Chor der Gächinger Kantorei und das auf Barock-Instrumenten spielende Orchester orientieren sich an einer authentischen Vokalästhetik.

Ende März: Auf unserer traditionellen Wien-Exkursion sind wir wie immer im Wombats-Hostel am Naschmarkt. Und Wien ist nicht nur „Sissi“, Wiener Schnitzel und Sachertorte, auch Wien und Kultur sind untrennbar miteinander verbunden.

Gleich nach unserer Ankunft am  Donnerstag beginnen wir mit einer Backstage-Führung in der Volksoper, anschließend Ralph Benatzkys Operette „ Axel an der Himmelstür“. Die Hollywood-Satire wurde am 1. September 1936  uraufgeführt. Höhepunkt der Produktion war  die neue Diva Zarah Leander, die mit dem Stück ihren Durchbruch hatte und für die Ufa entdeckt wurde. Ein Operetten-Triumph: nur drei Monate nach der Uraufführung fand bereits die 100. Vorstellung statt.

Am Freitag Stadtführung und 2000 Jahre Wiener Geschichte in der spektakulären Time Travel Vienna-Tour, danach das interaktive Haus der Musik-Museum und abends anlässlich des 85. Geburtstags von Krzysztof Penderecki ausgewählte Kammermusikwerke des polnischen Komponisten im gläsernen Saal des Musikvereins. Pendercki gilt als einer der führenden Komponisten der polnischen Avantgarde und wird gelegentlich auch als „spätmoderner Klassiker“ bezeichnet. Er kommt tatsächlich selbst um sich mit den Studenten der Meisterklasse der Musikhochschule Wien auf der Bühne zu zeigen! Seine Lukaspassion war übrigens auch schon Abiturthema bei uns!

Der Samstag beginnt wie jedes Jahr im Schloss Schönbrunn. Wir sehen die Repräsentationsräume und Privatgemächer des Kaiserpaares bei der Imperial-Tour und genießen anschließend bei traumhaftem Wetter die Aussicht auf der Gloriette.

Am Abend sind wir in der Staatsoper im „Rosenkavalier“. Für viele ist sie die schönste aller Strauss-Opern, eine Mischung aus Melancholie, Weisheit und Komödie — von Richard Strauss in eine bewegende Musik und von Hugo von Hofmannsthal in eine wunderbare Sprache gefasst, geniale Künstlerpartnerschaft! In der Wiener Staatsoper mit inzwischen 1.000 Vorstellungen!

Und am Sonntag wie immer unser Matinee-Konzert mit den Wiener Philharmonikern. Heute hören wir Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60 und Symphonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67, unter der Leitung von Andris Nelson. Eindrucksvoller kann ein Wien-Trip nicht enden! | Gudrun Möhrle

Mehr über Musik, Kunst und Kultur am SG

„Wer bist Du? Wo kommst Du her? Wo gehst Du hin?“

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Schauspieler Johannes Scherer besucht unsere LuTh-Kurse der K1. Johannes hat 2014 sein Abitur am SG abgelegt und studiert seit drei Jahren an der Schauspielschule Mainz. Dort steht er kurz vor seinem Abschluss. Das Foto zeigt einen der beiden LuTh Kurse mit Johannes Scherer in der Mitte.

Trotzdem fand er die Zeit für einem Besuch am SG, erzählte von seinem Leben — vor allem von den letzten fünf Jahren — und stellte sich den Fragen der Kursteilnehmer. Dann folgte die praktische Theaterarbeit. In einer Aufwärmsequenz lag der Fokus auf Präsenz, Bewegung und Improvisation; dann konzentrierten sich die Teilnehmer*innen unter Johannes‘ Anleitung auf die „Arbeit an der Situation“ nach dem Theaterreformer Stanislawski. Ein Bewerbungsgespräch lieferte den entsprechenden Rahmen.

Die Quintessenz der Doppelstunden war, dass sich nicht nur im Theater diese Fragen stellen: „Wer bist Du? Wo kommst Du her? Wo gehst Du hin? Überleg Dir das ganz genau. …. Fertig?! … Niemals!“ | mehr über Literatur und Theater

Laudatio auf einen, der durchhält

Alle Jahre wieder ist das SG mit einer nicht zu übersehenden Mannschaft bei Jugend forscht und Schüler experimentieren recht erfolgreich unterwegs. Für jede Schülerin und jeden Schüler ist das immer ein aufregendes und interessantes Erlebnis. Da gibt es die Einmaltäter, die mit einer guten Idee einmal vertreten waren und sich dann anderen Bereichen zugewandt haben, und dann gibt es die Wiederholungstäter, wie zum Beispiel der kleine Fünftklässler Kai Krull, der im Regionalwettbewerb 2012 mit dem „Bus im Privathaushalt“ Regionalsieger und Landessieger bei Schüler experimentieren wurde.

Danach war er beinahe jährlich wieder vertreten, mit eigenen Projekten oder auch  als Coach in Sachen Elektronik bei weitaus älteren Schülern.

Auf der IENA 2014 erarbeitete er für das Mikromakro-Projekt „Rettungshundegeschirr mit Datenrückübertragung“ die Elektronikgrundlagen und gewann zusammen mit zwei Mitstreiterinnen auf der IENA 2014 damit die Goldmedaille.

Im Folgejahr war er bei dieser internationalen Messe gleich zwei Mal an Projekten beteiligt, „Aus vier mach drei – Tricoptersteuerung“ und „Outdoor-Sitzheizung“. Ergebnis: zwei Silbermedaillen.

Nach einer schöpferischen Pause 2017 gab es auf der IENA wieder Silber für seine Mitarbeit am „SMART-Home-System“ und „ARDUINO-App“.

Auf dem Technik-Forum 2018 brillierte Kai mit seinem Vortrag zum Thema „RFID-Sicherheit für Türsicherung“ und heimste mit einer Wettbewerbsarbeit zu diesem Thema auch den Regionalsieg bei Jugend Forscht 2019 ein und erhielt dafür auf dem Landeswettbewerb den Sonderpreis des VDI mit einem Forschungspraktikum. Mit dieser Arbeit, die er außerdem auch auf Englisch verfasst hat, nimmt er am diesjährigen Wettbewerb zum Artur-Fischer-Preis teil, dafür drücken wir ihm beide Daumen.

Ohne Kai wäre unser SG-Technikum nicht das, was  es heute ist: ein Treffpunkt für Technikbegeisterte, Ratsuchende in Sachen Programmierung, Pausenraum für Privilegierte, verrückte Netzwerker, Modellflieger, Elektroniker…. Die Zugangsmöglichkeit über Chipkarte, die alle Technikum-Mitglieder nutzen können, ist sein jüngstes Verdienst.

An dieser Stelle danken wir diesem hoffnungsvollen Abiturienten für sein „schulisches Lebenswerk“ und wünschen ihm beste Erfolge im Abi und dann einen erfolgreichen Start ins Studentenleben in Karlsruhe am KIT. | Angelika Möbius

Mehr über MINT am SG.

Mitten dabei auf der Europäischen Geopark-Tagung
28.03.2019: Das SG stellt macht als Geopark-Schule mit bei der Europäischen Geopark-Tagung
„Gut gedreht!“ Die NWT’ler bei Mapal

26.02.2019: Die NwT-Gruppe Klasse 10 von Frau Möbius behandelt gerade im Unterricht das Thema technisches Zeichnen. Am Dienstag, 26.02.2019, und am Tag darauf ging jeweils eine Gruppe zur Firma MAPAL Dr. Kress KG.

Wie an einem gewöhnlichen Arbeitstag nahm uns Herr Dambacher punkt 7 Uhr vor der Firma MAPAL in Empfang und führte uns in einen Tagungsraum neben der Lehrwerkstatt. Zuerst stellte uns Herr Dambacher die Firma und ihre Geschichte vor. Anschließen unterzogen wir uns einer ausgiebigen Sicherheitsbelehrung, die in einer kleinen Symbolabfrage endete.

Nachdem wir wussten, wie wir uns korrekt verhalten mussten, brannten wir darauf, endlich mit der Fertigung der berühmten Klapsmühlen zu beginnen. Dabei halfen uns die Auszubildenden des ersten Lehrjahres. Jeder Schüler wurde einem Lehrling zugewiesen und wir begannen mit der Fertigung unseres Werkstückes. Nachdem die Lehrlinge uns gezeigt hatten, wie mit den Maschinen umzugehen war, durften wir ran. Wir drehten, schliffen, frästen und bohrten — und bekamen einen Einblick in den Beruf eines Mechanikers.

Nach der Mittagspause vollendeten wir noch unsere Klapsmühlen, die bei allen Schülern hervorragend aussah. Danach führte uns Herr Dambacher durch die Firma. Er zeigte uns viele Maschinen uns verriet uns zum Teil auch die Preise dazu. Nur so viel: Dort standen Maschinen im Wert von Einfamilienhäusern. Wir sahen zum Beispiel modernste Fräsmaschinen oder Lagerhallen von Rohmaterial.

Gegen 14 Uhr war unser erlebnisreicher Besuch bei der Firma Mapal auch schon vorbei. In diesem Zuge möchten wir uns noch bei Herrn Dambacher bedanken, der uns an zwei Tagen für jede Frage verfügbar war. | Heidi Bullinger | Mehr über NWT und MINT am SG!

„Schön war’s!“ Bilder aus dem Skischullandheim

Mehr über Sport am SG und das Skischullandheim

Müllgeschichte: Das SG macht eine Putzede!

Mehr über BNE und den Grünen Aal am SG

„30 Years Good Vibes“ in der vollen Stadthalle!

15.03.2019: Beim Jubiläum in der vollbesetzten Stadthalle reißt die SG Big Band ihre Fans vom ersten Ton an mit — und spielt zusammen mit der SWR Big Band ein legendäres Konzert.

Mit dem selbstgeschriebenen Ohrwurm „SG Big Band, 30 Years Good Vibes“ gelang Band Leader Magnus Barthle gleich zu Anfang der ultimative Showstopper! Solist David Henze brauchte nicht einmal einen Ton, um die Menge in Schwingung zu bringen. Und bald stand die ganze große SG Musikerfamilie auf und vor der Bühne mit immer neuen Instrumenten und Parts: aktuelle und ehemalige Mitglieder, Schüler und Lehrer, große und kleine Jazzer, sogar ein kräftiger Chor.

Schulleiterin Christiane Dittmann war begeistert. Sie gratulierte Gudrun Möhrle, die vor 30 Jahren die Big Band gegründet hatte. Damals, so erfuhr das Publikum, hatte der Schulleiter sie lapidar aufgefordert: „Wir haben ein Jubiläum vor uns. Machen Sie mal was!“ Schon nach drei Monaten rockte die Big Band beim 75. Abiturjubiläum die Stadthalle, und so begann im Jahr 1989 die kontinuierliche Band-Arbeit. Magnus Barthle übernahm das erfolgreiche Ensemble 2010 und knüpfte den Kontakt zur SWR Big Band, die 2011 begonnen hatte, Schulbands zu coachen. Die SG Big Band wurde so zur wohl besten schulischen Big Band des Landes. Der SWR lud die jugendlichen Musiker zu Ton- und Video-Aufnahmen ins Studio, sponserte professionelle Workshops am SG und ermöglichte den Auftritt der SWR-Big Band in der Stadthalle zum 30jährigen Jubiläum. Im Mai vertritt die SG Big Band als einziges Ensemble aus Baden-Württemberg das Land bei der Bundesbegegnung der Schulmusik im Saarland. „Gut angelegte Gebührengelder!“ meinte später der Manager des SWR, Hans-Peter Zachary, schmunzelnd.

Die folgenden Sets des SG sprühten vor Spielfreude. Barthle und seine Musiker wechselten zwischen vollem Ensemble-Groove und virtuosen Solisten. So brillierten David Henze (Barisax), Niklas Metzler (Altsax), Aeneas Ellenrieder (Trompete) und Sängerin Julia Brooks — mit ihrem herrlich jazzig selbstbewusst gesungenen „Mr. Zoot Suit“. Moderiert wurde die Show von der ehemaligen Abiturientin Linda Herrera. Die jugendlichen Musiker bekamen immer wieder Szenenapplaus und glänzten mit bester Choreographie (und bestem Englisch). Wie gut die Atmosphäre bei den SWR-Workshops war, konnte das Publikum spüren, als sich zum Abschluss Saxophon-Altmeister Klaus Graf vom SWR selbst ans Pult stellte.

Nach der Pause dann war es Zeit für alle 16 Altmeister des SWR. Die Vollblut-Jazzer rockten die Stadthalle mit beeindruckenden Arrangements, atemberaubenden Soli und einem elektrisierenden Sound — jede Nummer ein neuer Groove und überraschende, unglaublich bunte Klänge. Mit „Bernie’s Tune“ (und einem überragenden Pierre Paquette an der Klarinette), mit Fusion-Jazz (und dem „Song for Barry“), mit Latin („Jive Samba“), mit einem Hauch von Broadway („Favorite Things“) und mit funkigen Nummern erzählte das Ensemble die facettenreiche Geschichte des Jazz — und verabschiedete sich schließlich mit einem elektrisierenden „It don’t mean a sing (sic!) if if it ain’t got sat swing“ und „The chicken“ als Zugabe (allerdings ohne ein gemeinsames Finale mit der SG Big Band). Ein fantastisches Konzert zu einem fantastischen Jubiläum! | SAB

Mehr über die Big Band und Musik am SG.

Afghanistan – was geht uns das an?
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26.02.2019: „Nichts ist gut in Afghanistan“ Ein Vortrag von Dr. Erös.

26.02.2019: Zu einem Vortrag des ehemaligen Militärarztes Dr. med. Reinhard Erös versammelte sich die gesamte Klassenstufe 10 im Februar diesen Jahres. Dr Erös versorgte die afghanische Bevölkerung in den 80ern während des Krieges gegen die Sowjetunion mit ärztlicher Hilfe. Zudem gründete nach dem Sturz der Taliban 2001 seine Hilfsorganisation „Kinderhilfe Afghanistan“. Mit dieser baut er Schulen, Kliniken, Unis und Waisenhäuser und präsentierte uns die Ergebnisse seiner Arbeit.

Zu Beginn des Vortrags stellte er das Land Afghanistan und seine Geschichte vor und sprach über die Flüchtlingssituation der letzten Jahre in Europa. Er referierte von den unglaublichen topographischen Unterschieden, die im Land zu finden sind und wie schwer dies seine und die Arbeit des Militärs machte. Nicht nur ein Höhenunterschied zwischen 40 und 7600 Metern, sondern auch eine Temperaturdifferenz von 65°C bis -45°C verdeutlichen die Schwierigkeiten, mit denen dort gekämpft werden muss.

Dr. Erös berichtete über den Nationalsport der Afghanen Buzkashi – zu Deutsch „Ziege ziehen“. Hier werden mit Steinen gefüllte tote Ziegen von Reitern über ein Spielfeld getrieben und mit teils körperlicher Gewalt zwischen den Teams immer wieder zurück erobert. Anhand dieses gefährlichen Spiels zeigte er den Unterschied zwischen Deutschen und Afghanen auf: „Auch unter teils Lebensgefahr verteidigen Afghanen ihr „Objekt“, Deutsche wären hierfür viel zu verweichlicht. Das zeigte sich auch an seinem nächsten, historisch belegten, Argument: das Land am Hindukusch wurde bis dato immer erfolgreich verteidigt und noch nie kolonialisiert.

Danach erfuhren wir, dass seit über 1000 Jahren alle Afghanen Muslime sind, jedoch nicht Dschihadisten wie die Taliban, die in den 90ern an die Macht kamen. Im vorhergegangenen Krieg der Sowjetunion gegen Afghanistan gründete Dr Erös, nachdem er den Militärdienst quittiert hatte, seine eigene Hilfsorganisation. Bis heute wird er ausschließlich nur von privaten Spendengeldern und ohne jegliche Hilfe des Deutschen Staates finanziert. Er gründete in Afghanistan eine Arztschule, da der Krieg 1,6 Millionen Tote und 1,8 Millionen Verstümmelte geschaffen hatte, die versorgt werden mussten. Nach diesem Krieg entstand ein Machtvakuum, sodass es 1995 die Taliban an die Macht schafften. Erös gibt dem Westen daran und auch allen folgenden Taten der Taliban die Schuld. Durch eine sinnvolle Intervention der westlichen Mächte hätte der Krieg nach seiner Sichtweise möglicherweise verhindert werden können. Überzeugende Belege hierfür konnte er aber nicht nennen. Abschließend erklärt er noch, was er mit seiner neuen Organisation „Kinderhilfe Afghanistan“ heute tut und wie auch wir hier zum Beispiel mit Spenden und politischem Engagement helfen können.

Dr. Erös erzählte fast 90 Minuten über das interessante Land Afghanistan, von seiner Geschichte und den Menschen. Doch offenbar möchte er mehr als nur einen bleibenden Eindruck hinterlassen — mit brutalen Bildern von toten Kindern und verkohlten Leichen schockiert er das Publikum. Möglicherweise hätten auch die von ihm genannten Zahlen gereicht. Seine emotionale Darstellung spiegelte die sicher erlebte Traumatisierung deutlich wieder. | Paul Gnauert

Politikern auf den Zahn gefühlt: Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp besucht den Neigungskurs Politik
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11.03.2019: Margit Stumpp, MdB, diskutiert mit dem Neigungskurs Politik und Lehrerin Renate Esber-Trost

Am 25.02.2019 war der große Tag gekommen. Die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Gemeinschaftskunde durften der Bundestagsabgeordneten der Grünen des Wahlkreises Heidenheim Fragen zu ihrer Person, zu politischen Themen und der anstehenden Europawahl stellen. Sie hatten sich viele Fragen überlegt und waren gespannt auf die Antworten. Margit Stumpp selbst war sehr engagiert dabei und wartete schon gespannt vor dem Klassenzimmer, bis der vorrangehende Unterricht vorbei war und sie die Fragerunde eröffnen konnte.

In einer kurzen Vorstellung erzählte sie von ihrem Werdegang, ihrem politischen Interesse und das daraus resultierende Mandat im Bundestag. Nur durch Zufall, wie sie selbst immer wieder betont, und durch die große Anzahl an Ausgleichsmandaten ist es ihr gelungen, im Bundestag zu arbeiten; denn eigentlich hatte sie ein Studium im Bereich der Medien abgeschlossen und war als Lehrerin in Heidenheim tätig, als sie als Abgeordnete in den Bundestag gerufen wurde. Doch dieses Wissen macht sie sich zu Nutze, denn sie ist im Medien-Ausschuss tätig.

Margit Stumpp beantwortete geduldig die verschiedensten Fragen: Wie man sich als Jugendlicher politisch engagiert, Fragen zum Brexit und auch Flüchtlinge waren Thema. Einer Schülerin, die selbst Kopftuch trägt, war es sehr wichtig nachzufragen, warum es immer noch Einschränkungen für sie in der Gesellschaft und in ihrer Berufswahl gibt, obwohl es im Grundgesetz Art. 12 anders geregelt ist. Zuvor wurde im Unterricht über das Thema Gleichberechtigung und vor allem die Frauenquote gesprochen. Diese Hintergrundinformationen nutzten die K1er, um der Abgeordneten gehörig auf den Zahn zu fühlen.

Natürlich blieben typische Fragen zur Politik der Grünen, zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Digitalisierung und zum umstrittenen Artikel 13 nicht aus. Doch den Schülern brannte eine abschließende Frage auf der Zunge: „Wie stehen sie zu der Legalisierung von Cannabis?“ Nachdem auch dies am Ende geklärt werden konnte und alle Fragen geduldig beantwortet worden waren, machte die Politikerin ein Gruppenfoto mit der Klasse und Lehrerin Renate Esber-Trost. Es war es eine sehr spannende und aufschlussreiche Fragerunde, die den Schülerinnen und Schülern verdeutlichte, wie wichtig ihr Engagement und ihr Urnengang wirklich ist. | Lea Drmola

Die SG Voices feiern!
Die 5a geht kreativ in den Fasching!

Ein Projekt mit Kunstlehrerin Anja Kress | mehr SchubART

Jazz-Workshop mit Felice Civitareale (SWR) | mehr von der Big Band
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19.02.2019: Die Big Band arbeitet hart am Sound mit Felice Civitareale, dem Solo-Trompeter der SWR Big Band

Unsere Nachwuchsjazzer vertreten Baden-Württemberg bei der nationalen Begegnung der Schulmusik im Saarland. Was für eine große Ehre! | Mehr zur Bundesbegegnung Schulmusik | mehr zur Musik am SG

„Glamour and shine!“ Der Winterball der SMV

15.02.2019: Auf ein Neues unser Winterball in der Aula statt. Unter dem Motto „Glamour and shine“ glänzte nicht nur unsre Aula in Gold und Glitzer sondern auch die rund 150 Schüler, Schülerinnen und Lehrer, die den glamourösen Abend möglich machten, glänzten in ihren eleganten Outfits.

Nach Sektempfang und Ansprache lieferte die Band „3 hours“ zwei Stunden lang Live-Musik von Feinsten. Nachdem die Band das letzte Lied gespielt hatte, kam der Highlight unseres Abends: Der Lehrerinnenauftritt! Alle waren begeistert vom Strumpfhosentanz der Lehrerinnen.
Danach ging die Party dann erst richtig los: DJ Pascal Krüger und Luka Däffner legten auf! Es wurde viel getanzt, gelacht und gesungen. Unter anderem gab es natürlich auch Bar, Sandwiches und eine Fotowand. Ein glamouröser Abend mit viel Spaß!

Wir, die SMV, bedanken uns bei allen Helfern, die diesen unvergesslichen Abend ermöglicht haben und sagen natürlich auch ein Dankeschön an alle, die gekommen sind, um mit uns zu feiern. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen! | Mia-Zoe Schenk | Mehr von der SMV

Zelma gewinnt den Vorlesewettbewerb der Region
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13.02.2019: Zelma ist gewinnt den Vorlesewettbewerb der Region. Valerie kommt mit ihr ins Gespräch.

Valerie: Liest du eigentlich viel?

Zelma: Ja, ich lese oft. Aber ich habe auch andere Hobbys.

Valerie: Wie ist der Tag des letzten Lesewettbewerbs denn so abgelaufen?

Zelma: Wir haben am Anfang Loszettel gezogen. Ich war die Nummer 15, also die Letzte. Als ich dran kam, habe ich zuerst etwas von meinem Buch gelesen und zwar „Müller hoch Drei“ von Burkhard Spinnen. Danach wurde es aufregend. Wir mussten aus einem unbekannten Buch vorlesen. Am Schluss gab es die Siegerehrung, die sehr spannend war. Mit einem knappen Ergebnis bekam ich den ersten Platz.

Valerie: Warst du sehr aufgeregt?

Zelma: Ja, ziemlich, aber meine Mutter hat mich aufgemuntert.

Valerie: Hat es dir denn Spaß gemacht?

Zelma: Auf jeden Fall! Das Zuhören der anderen Kinder war toll; und es war auch super, selber Erfahrungen zu sammeln.

Valerie: Hättest du Lust, noch einmal an einem Lesewettbewerb teilzunehmen?

Zelma: Ja klar! Ich werde erneut auf einen Lesewettbewerb gehen.

Valerie: Warst du sehr überrascht über deinen Sieg?

Zelma: Ja, ich konnte es kaum fassen, aber ich bin sehr stolz.

Valerie: Hast du noch Tipps für andere Kinder, die am Vorlesewettbewerb teilnehmen wollen?

Zelma: Man sollte ein Buch mit vielen lustigen Dialogen nehmen.

Valerie: Nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für diese Informationen! | Valerie Vetter

Tag der Kombinatorik in Böbingen

Der Tag der Kombinatorik ist ein Mathe-Wettbewerb, der dieses Jahr zum sechsten Mal vom Rosenstein-Gymnasium Heubach organisiert wurde. Dieses Jahr war auch wieder ein Team des SG bestehend aus Schülern der Mathe-Vertiefungskurse (K1: Jakob Jarebica; K2: Luca Sturm, Jonas Ehrmann und Kai Krull) vertreten. Betreut wurde die Exkursion von Herrn Brauchle.

Dass der Veranstaltungsort in die Böbinger Turnhalle verlegt werden musste, störte unser Team wenig. Während sich der Rest der Schule die Zeit beim Ski- oder Schlittschuhfahren oder mit der Abiturvorbereitung vertrieb, stiegen wir erst um kurz nach halb zehn in Aalen in den Zug. In Böbingen angekommen musste allerdings zuerst einmal ein kurzer Dauerlauf eingelegt werden: Das längere Ausschlafen hat seinen Preis, und um vom Bahnsteig zur Turnhalle zu kommen blieb uns nicht einmal eine Viertelstunde. Schließlich übertrafen wir die von Google Maps angegebene Zeit jedoch um gute sechs Minuten und kamen pünktlich zum Vortrag an. Dabei waren wir sehr erstaunt durch Herr Brauchle, als er uns mit seiner Sportlichkeit leicht in den Schatten stellte.

Die folgende Vorlesung von Dieter Hahn handelte davon, wie viele Möglichkeiten es gibt, Perlen auf einer Kette anzuordnen (dabei sind die Enden der Kette verbunden). Um dieses scheinbar einfache Problem zu lösen, musste letztendlich selbst unser Verständnis der Grundrechenarten hinterfragt werden, wobei wir viele tiefgreifende Einblicke in die Grundlagen der Mathematik erfahren konnten.

Nach einer kurzen Mittagspause (für Verpflegung war selbstverständlich gesorgt) begann der eigentliche Wettbewerb, in dem 35 Schülerteams mit je drei bis vier Teilnehmern gegeneinander antraten. 90 Minuten später überreichten wir die neun auszufüllenden Antwortbögen nur etwa zur Hälfte gefüllt den Korrektoren und glaubten nicht mehr an eine Platzierung im vorderen Bereich. Doch das ungeduldige Warten auf die Platzierungen zog sich noch etwas in die Länge, schließlich mussten mehr als 300 Bögen mit Antworten korrigiert werden! In der Zwischenzeit hörten wir einen Vortrag über eine Arbeit, die im Rahmen der SIA von Schülern aus Heubach geschrieben wurde. Das Konzept erinnert an den technischen Seminarkurs unserer Schule, setzt jedoch andere Schwerpunkte.

Bei der Preisverleihung wurden wir sehr positiv überrascht, als verkündet wurde, wir haben den vierten Platz errungen – mit nur fünf Punkten hinter dem zweiten und dritten. Der erste Preis ging an ein Team des Landeshochbegabtengymnasiums aus Schwäbisch Gmünd.

So machten wir uns am späten Nachmittag schließlich auf den Rückweg, dieses Mal nicht ganz so sportlich wie noch am Morgen. | Jonas Ehrmann und Kai Krull

„Vorsicht Börsianer!“ Schüler aus dem SG haben das Siegertreppchen gebucht
„Notschi?“… „Knotschis?“ … „Gnocchi!!!“ – Italienisch kochen mit der Klasse 8!
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15.02.2019: „Buon appetito!“ Die Klasse 8 genießt die leckersten Gnocchis mit Italienischlehrerin Benedetta de Bergolis
Das DRK besucht die 6. Klassen mit 20 FSJ’lern
Hier sind die Infos zum Schulsanitätsdienst.
Wintersporttag war Mammut!

Mehr aus dem SG finden Sie in unserer Schulzeitung „Schon gehört?“