Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

Digitalisierung an den Aalener Schulen

13.01.2019: Die Römer, so begrüßte Schulleiterin Christiane Dittmann die etwa 100 Besucher der Diskussionsveranstaltung, hatten die große Idee, ihr Reich mit einem funktionsfähigen Straßennetz zu verbinden. Damit förderten sie den wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Austausch, der heute durch die Digitalisierung unserer Gesellschaft noch einmal neu definiert werde. Wie damals gebe es an den Straßen und Kreuzungen des digitalen Netzes Herausforderungen und hohen Investitionsbedarf. Schulen könnten dabei nicht nur anderen zuschauen, die vorbeifahren. Als Pädagogin erinnert Dittmann daran, dass digitale Medien einen Mehrwert bieten, den Schulen ohne diese Medien nicht haben. Sie erlauben Schüler*innen, ihre Ergebnisse unmittelbar darzustellen und vorzustellen. So unterstützen digitale Werkzeuge die Selbstwirksamkeit, demokratisieren Wissen und erlauben es Lehrkräften, große Anteile des Unterrichts an ihre Schüler*innen abzugeben.

Winfried Mack, MdL, der die Diskussion des Abends leitete, wünschte sich einen Diskurs über die Ziele der Digitalisierung, die sich in atemberaubender Geschwindigkeit vollziehe. Jenseits der Diskussionen über Zuständigkeiten und die Milliarden müsse Digitalisierung vor Ort funktionieren, den Menschen in den Mittelpunkt stellen und einen demokratischen Mehrwert für die Gesellschaft bieten. Schulen spielten eine unverzichtbare Rolle, damit Kinder und Jugendliche nicht unreflektiert mit Medien konfrontiert würden, sondern selbstbewusst die digitale und analoge Welt als Bürger*innen gestalteten.

Hans-Christoph Schaub, stellvertretender Leiter des Referats für Medienpädagogik und digitale Bildung am Kultusministerium, stimmt ihm bei: Es gehe bei der Digitalisierung nicht nur um employability sondern um Bildung. In einer Zeit, in der viele Jugendliche lieber influencer oder youtuber als Zahnarzt werden wollten, müsse die Schule die kritische Auseinandersetzung mit und das Lernen über digitale Medien thematisieren. Es gehe um den effizienten Einsatz digitaler Medien mit möglichst geringen Bereitstellungszeiten und viel time on task. Damit sei die Digitalisierung eine Aufgabe der Schulentwicklung.

Wie digitaler Unterricht die Schüler*innen in den Mittelpunkt stellen kann, zeigte Susanne Weber, Lehrerin für Deutsch und Geschichte und Multiplikatorin am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL). Sie demonstrierte den zielgerichteten Einsatz von Medien und digitalen Apps, zum Beispiel bei der „Stolperstein-Initiative“, bei zahlreichen Erklärvideos zu historischen Themen (vgl. die Homepage des SG) und beim vorgeführten Trickfilm-Video ihrer 5. Klasse.

Ulrich Betzold, Präsidiumsmitglied der IHK-Ostwürttemberg, berichtet, wie wichtig digitale Kompetenzen Jugendlicher für das berufliche Weiterkommen seien. Als Unternehmer erlebt er, wie viele Schüler*innen immer noch ohne solide Kenntnisse bei den Betrieben ankommen und „Excel“ für ein Körperteil hielten: „Wir brauchen digitale Lerninhalte und ein Fach ‚Programmieren‘!“ Betzold wünschte sich Schulen, die früh mit digitaler Bildung beginnen, damit unserer Gesellschaft der Anschluss an die Medienkompetenz anderer Länder und Kontinente gelingt.

Als Netzwerkingenieur arbeitet Stefan Giera für das Landeshochschulnetz Baden-Württembergs „Belwue“ und unterrichtet gleichzeitig am SG. Giera lobte das Engagement der Stadt Aalen für eine deutlich bessere Infrastruktur. Mittelfristig bräuchten Schulen einen kompetenten Netzwerker und schnelles symmetrisches Internet von etwa 10 GBit, um vielen Usern ein effektives Arbeiten im Netz zu ermöglichen. Die Gymnasien in Aalen haben derzeit bestenfalls etwa 100 MBit, die Übertragungsrate eines gut vernetzten Privathaushalts. Hier könnten die Aalener Schulen von der Nähe der Hochschule mit einem direkten Netzzugang profitieren und hohe Bandbreiten abgreifen. Er ermutigt die Verantwortlichen zu beherztem Handeln, um den Aalener Schüler*innen zeitgemäße Technologie zur Verfügung stellen zu können, gemäß dem Motto aus dem Silikon Valley, „Done is better than perfection!“

„Wir möchten den Schulstandort Aalen stärken,“ verspricht Bürgermeister Ehrmann. Der Stadtrat habe über die nächsten fünf Jahre Investitionen von 24,3 Mio EUR beschlossen und werde sowohl die Schulen als auch die Kolleg*innen Zug um Zug mit digitalen Endgeräten ausstatten. „Die Stadt müsse ehrgeizig voranschreiten“, betont der Fraktionsvorsitzende Thomas Wagenblast. Besonders an den weiterführenden Schulen sei der Druck hoch. Dort fehle immer noch eine solide Grundausstattung bestehend aus PCs, Projektoren und Dokumentenkameras.

Auch Schüler meldeten sich zu Wort: Im Rahmen von „Schüler experimentieren“ hatten zwei Sechstklässler für ihre Klasse und mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte einen Tag mit digitalem Unterricht organisiert und berichteten selbstbewusst von den Chancen dieses Tages.

Dass zur digitalen Ausstattung auch umfassende informatorische Bildung gehört, gab Dr. Thomas Albrecht, der Vorsitzender des Elternbeirats, zu bedenken. Ein Fach ITG müsse die Innovationskraft wachhalten, die Deutschland schon immer ausgezeichnet habe. Auch eine Vertreterin der Hochschule betonte, dass Schüler*innen nicht nur Fremdsprachen sondern auch die Maschinensprachen lernen müssten. Abschließend dankte Winfried Mack noch einmal für die rege Beteiligung bei der Veranstaltung.

1. Preis im Landeswettbewerb Mathematik | mehr über MINT am SG
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13.01.2020: Schulleiterin Christiane Dittmann freut sich mit Florian Bopp, der den ersten Landespreis im Wettbewerb Mathematik gewann
Mehr als Kopfsache: POMERIGGIO ITALIANO
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16.12.2019: „Mehr als Kopfsache!“ | Im Italienischunterricht kocht die 10c leckere Spezialitäten.

16.12.2019: Unser Italienischkurs von Frau Facchini versammelte sich in der Schulküche. Wir hatten uns in Gruppen aufgeteilt, und jede*r hatte ein italienisches Rezept mit Zutaten dabei. Das Ziel unseres Treffens: verschieden bekannte italienische Gerichte gemeinsam zubereiten.

Jeder ging die Aufgabe anders an: Die einen hatten schon einen Teig dabei, andere fingen erst an, ihn zuzubereiten, und wiederum andere warteten darauf, dass das Wasser anfangen würde zu kochen. Im Hintergrund liefen italienische Lieder, wie „Se bastasse una canzone“ oder „Il Natale Arriva in Città“.

Nachdem alle ihre Gerichte beendet hatten, konnten wir tolle Sachen, wie Spaghetti mit hausgemachtem Pesto, Minipizzen und Focaccia genießen. Wir lernten die italienische Küche besser kennen und hatten viel Spaß zusammen mit unserer Lehrerin. Ein großes Dankeschön an Frau Facchini, die dieses gemeinsame Kochen ermöglichte und uns dabei half die Rezepte umzusetzen. | Helena Widz, 10c

mehr über Fremdsprachen am SG

Wer am meisten Kochsalz herausbekommt, gewinnt! | Experimentieren im neuen Fachtrakt | mehr MINT
Herzlichen Dank für 26 Kisten!

Der SSD hat sich in Zusammenarbeit mit der SMV an der Aktion „Weihnachtstruck“ der Johanniter beteiligt. Bei dieser Aktion haben die Klassen des SG 26 Kartons großzügig gefüllt, die jetzt gerade mit LKWs nach Osteuropa unterwegs sind. Damit haben sie den Kindern ein schönes Weihnachten ermöglicht, die aufwachsen ohne ausreichende Mahlzeit oder die Möglichkeit, Schulmaterialien zu kaufen. Zoe Piemontese und der ganze SSD bedanken sich herzlich für das Engagement und die Spenden! | Kontakt

Musik, Musik, Musik im Advent | mehr
Spaß an Fremdsprachen: vier Schülerinnen haben ihre DELF-Prüfung bestanden | mehr
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09.12.2019: „Á bientôt en France!“ Anna Rudolphi, Annemarie Rasovan, Emma Pfauth und Vivien Wolf freuen sich mit ihren Lehrerinnen Renate Esber-Trost und Claudia Schmid über das Sprachzertifikat DELF.
Die himmlischen Heerscharen kommen auf das SG herab | mehr von der SMV
„Lesen ist Kino im Kopf“ – Vorlesewettbewerb am SG
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02.12.2019: Hanna Meiser (Mitte) gewinnt den schulinternen Vorlesewettbewerb am SG

Am 2. Dezember war es wieder soweit. Wie jedes Jahr fand der Vorentscheid für den Vorlesewettbewerb bei uns am Schubart Gymnasium statt! Sechs Schüler unserer sechsten Klassen stellten sich der Herausforderung „Schulsieger“ vor Publikum in der Aula. Mit dabei waren Aaron Meyer (6a), Colin Kohler (6a), Hannah Meiser (6b), Otto Ellenrieder (6b), Sophie Möcklin (6c) und Marwin Wilfert (6c).

Der Wettbewerb hat eine lange Tradition in Deutschland. Seit 21 Jahren gibt es diesen, 600.000 Schüler haben daran bisher teilgenommen und 7000 Sieger gab es in diesem Zeitraum. Wie jedes Jahr findet der Vorlesewettbewerb unter der Schirmherrschaft unseres Bundespräsidenten statt und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben in Deutschland.

Bemerkenswerte Zahlen! Unsere Schule haben auch schon einige erfolgreiche Leser auf Regional- und Landesebene vertreten, im vergangenen Schuljahr durfte Zelma (Klasse 7a) beim Landesentscheid ihre hervorragenden Lesekünste unter Beweis stellen und solch eine Teilnahme am Landesfinale ist wirklich etwas Besonderes.

Die diesjährigen sechs Klassensieger haben eines gemeinsam: Sie lesen gerne und haben Spaß an Büchern. Sie haben uns in der Aula ihre Lieblingsbücher vorgestellt und eine kurze Passage daraus vorgelesen. Bücher gab es für jeden Geschmack und zu allen Themen. Sie führten ihre Zuhörer in die unterschiedlichsten Welten der Literatur ein.

Einen Schulsieger durften wir am Ende natürlich auch krönen. Gewonnen hat Hannah Meiser mit ihrem fesselnd vorgelesenen Ausschnitt aus dem Werk des irischen Autors Eoin Colfer, „Artemis Fowl“. Hannah darf das SG im neuen Jahr 2020 auf Kreisebene vertreten. Wir drücken die Daumen und wünschen wir viel Erfolg!

Gewonnen haben aber alle sechs Klassensieger. Die Deutschlehrerinnen Romy Schwenk, Andrea Ariman und Susanne Weber überreichten neben der offiziellen Urkunde noch einen Büchergutschein, damit mit neuem Lesestoff wieder fremde Welten bereist werden können. | WEB

…der etwas andere Adventskalender
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02.12.2019: Der Advent der guten Tat neben dem Christbaum am SG

In diesem Jahr gibt es bei uns an der Schule in der Adventszeit eine besondere Aktion. Jeden Schultag stellen wir hier in diesem Fenster eine Idee für eine gute Tat vor. Ihr seid alle eingeladen, diese Idee direkt an diesem Tag umzusetzen. Dafür gibt einen Zettel, den sich jeder mitnehmen kann. Wer die Tat umgesetzt hat, kann sich den entsprechenden Tag auf dem Adventskalender, bunt markieren. Bei diesem Adventskalender gibt es keine Schokolade. Doch ihr werdet merken, dass es sich auf andere Weise lohnt, sich so auf Weihnachten vorzubereiten. Viel Freude dabei! | STE

Darija Schiele bei der deutschen Schwimm-Meisterschaft in Berlin.
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14.-17.11.2019: Darija Schiele startet bei der deutschen Schwimmmeisterschaft in Berlin.

14.-17.11.2019: In Berlin fand die deutsche Schwimm-Meisterschaft auf der Kurzbahn (DKM) statt. Die Zehntklässlerin Darija Schiele, 14, besucht das Schubart-Gymnasium Aalen und startete mit zwei Vereinsstaffeln der Aalener Sportallianz.

Bei der 4 x 50 m Freistil-Staffel sprang sie mit einer sensationellen Startzeit von 0,00 Sekunden als dritte Starterin ihres Teams ins Wasser. Mit 27,84 Sekunden schwamm sie persönliche Bestzeit und legte damit die Basis für einen sehr guten 15. Platz ihrer Staffel in der Gesamtwertung.

In der 4 x 50 m Lagen-Staffel schwamm Darija die erste Teilstrecke in Rückenlage. Auch hier konnte sie mit persönlicher Bestzeit von 31,69 Sekunden die nächste Schwimmerin ins Rennen schicken. Alle aus ihrer Staffel schwammen sehr gute Teilzeiten und so konnte am Ende Platz 22 in der Gesamtwertung gefeiert werden.

Beim selben Wettkampf schwamm Sarah Köhler von der SG Frankfurt einen Weltrekord über 1500 m Freistil. Mit Anna Elendt, Jenny Mensing, Franziska Hentke, Florian Wellbrock und Philip Heintz waren Schwimmer am Start, die bei den Europameisterschaften im Dezember sehr gute Medaillenchancen haben. Für Darija waren die deutschen Meisterschaften eine tolle Erfahrung in ihrer noch jungen Sport-Karriere. | mehr zum Sport am SG

„Ich lese vor, weil…“ | Der 15.11.2019 ist Vorlesetag

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Der Bundesweite Vorlesetag ist seit 2004 Deutschlands größtes Vorlesefest. Jedes Jahr im November setzt der Aktionstag ein öffentliches Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens und begeistert Kinder und Erwachsene für Geschichten.

In diesem Jahr gab es über 650.000 Teilnehmer bei dieser Veranstaltung – auch die Klasse 6b war dabei! Im Rahmen der Buchvorstellung durften heute 19 Schüler den Vorlesekünsten von Judith und Elias folgen und in die Geschichten von Gary Paulsens „Allein in der Wildnis“ und Suzanne Collins „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ eintauchen. Ein großes Dankeschön an alle, denn an diesem Tag gab es nicht nur anerkennende Worte für die beiden Vorleser, sondern auch eine Urkunde fürs Zuhören der Initiatoren des Vorlesetages (DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung).
Aber warum lesen wir eigentlich vor? Mit dieser Frage haben sich die Schüler im Deutschunterricht gemeinsam mit ihrer Lehrerin Susanne Weber Gedanken gemacht und es sind vielfältige Antworten dabei herausgekommen:

Ich lese vor, weil…

  • es schöne Kindheitserinnerungen weckt. (Bennet)
  • es andere Menschen beruhigt. (Charles)
  • es mir Spaß macht, anderen Leuten ein Buch ein bisschen durch den vorgelesenen Text zu „präsentieren“. (Hanna)
  • man zeigen kann, was man alles und kann und weil es Spaß macht. (Florian)

Alle sind sich einig, dass das Vorlesen ein wichtiger Beitrag zur Bildung ist – in der Schule und zuhause! | WEB

Türkische Partnerschule in Antakya pflanzt Bäume

Die Schülerinnen und Schüler des Umweltschutzclubs unserer türkischen Partnerschule in Antakya, Selim Nevzat Sahin Anadolu Lisesi, haben gerade Bäume gepflanzt. Diese Aktion fand im Rahmen des Projekts „Heute ein Setzling – morgen Atem für die Zukunft“ statt und wurde mit 11 Millionen Setzlingen an insgesamt 2023 Orten der Türkei verwirklicht.

Alle 81 türkischen Provinzen beteiligten sich an diesem Projekt und trugen dazu bei, dass insgesamt 11 Millionen Setzlinge innerhalb nur eines einzigen Tages eingepflanzt werden konnten. „Die Erde erfüllt ihren Anteil und lässt das Eingepflanzte aufleben und erblühen. Die jetzige Aufgabe ist es, in den Geist, in das Herz, in die Seele eines jeden Menschen, der atmet, Liebe zu diesem jungen Baum einzupflanzen“, sagte Ziya Selcukanz ganz poetisch über diese umweltfreundliche Aktion. | Nihal Büyükasik und Türkan Ariman | Warum wir Partnerschule für Europa sind

Neue Freunde für die 6b

Im Rahmen des Sozialen Kompetenztrainings verbrachte die Klasse 6b zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Simone Robitschko und ihrer stellvertretenden Klassenlehrerin Bettina Schönherr einen Vormittag bei den Alpakas der Familie Hafner in Neuler-Schwenningen. Nach einer Einführung über das Wesen, das Sozialverhalten und die Pflege von Alpakas wurden „Marie“, „Stracciatella“ und „Resi“ aufgehalftert. „Alex“, der Alpakahengst, auf den wir innig gehofft hatten, durfte leider nicht mit, weil er schwer verliebt in „Marie“ sei und sie wohl während der Wanderung nicht in Ruhe lassen würde.

Aber wir waren sehr gut bedient mit unseren drei jungen Alpakadamen: Marie war eine bildschöne, graue Alpakastute mit riesigen Augen. Nicht nur die Jungs der 6b, sondern auch zahlreiche Mädels erlagen ihrem Charme! Stracciatella war braun und hatte vier weiße Füße und – blaue Augen! Das sei allerdings in der Zucht nicht gewünscht, erfuhren wir von Simone Hafner, der Besitzerin des Alpakahofes. Die dritte im Bunde war Resi, eine weiße, hübsche Alpakadame mit einem etwas eigenen Kopf.

Jeder und jede aus der 6b durfte eines der drei Alpakas eine gewisse Strecke führen. Manche Schülerinnen und Schüler durften „ihr“ Alpaka gleich zweimal führen. Dabei waren die Tiere die Schrittmacher. Ihrem Tempo mussten wir uns anpassen. Und wenn sich eines der Alpakas hinlegte, weil es keine Lust mehr auf Laufen oder uns hatte, musste man schnell überlegen, was man tun könnte, um das Alpaka wieder zum Aufstehen zu bewegen. Denn wir wollten nicht, dass es uns so ginge, wie Simone Hafner von einer Vorgängergruppe berichtete: Da sei ein Alpaka gar nicht mehr aufgestanden und ihr Mann Jan habe es mit dem Hänger abholen müssen.

Doch die Klasse 6b besteht aus lauter Alpakalogen: Ihnen fraßen die Tiere Klee und anderes Grünzeug aus der Hand. Ein großer Vertrauensbeweis, wie Simone Hafner sagte.

Nach einer dreistündigen Wanderung hatten wir alle neue Freunde gewonnen: Und das weiche Fell und die großen, ausdrucksstarken Augen von Marie, Stracciatella und Resi werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. | ROB

Die Klasse 5a bei der Orgelführung

Schon als wir noch vor der Kirche standen haben wir die Orgelklänge von Herrn Bader gehört. Bevor wir jedoch in die Kirche reingegangen sind sagte uns Herr Barthle, wie man sich im Kirchenraum verhält. Und dann ging es auch schon los. Die Orgelführung war sehr umfangreich und der Organist Herr Bader hat uns sogar den Orgelprospekt aufgeschlossen, wo wir alle Pfeifen sehen konnten. Die Salvator-Orgel wurde zwar schon 1975 gebaut ist aber immer noch topaktuell. Sie hat 3333 Pfeifen und 44 Register, die den ganzen Raum ausfüllen können. Die Organisten können auf 3 Manualen spielen, zusätzlich gibt es noch die Pedale, die mit den Füßen gespielt werden. Wir durften selbst die Register ziehen und auch auf der Orgel spielen, die eigentlich insgesamt aus vier Orgeln besteht. Herr Bader machte eine sehr interessante Orgelführung, bei der es Spaß gemacht hat zuzuhören. Zum Dank haben wir ihm Schokolade und die Festschrift des SG zum 100-jährigen Jubiläum geschenkt. Klasse 5a.

Individualaustausch Frankreich: Garance Martin und Anne Haller
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16.10.2019: Anne und Garance bei den Erasmus Days

Anne hat es bei ihrer Austauschpartnerin Garance aus Saint-Lô gleich so gut gefallen, dass sie im Mai und Juni 2019 noch 6 Wochen länger bei der Familie Martin geblieben ist. Die nette französische Familie, die Sprache und das Wochenendhaus am Meer hatten es ihr besonders angetan.

Ihr schönstes Erlebnis war ein Benefizlauf für an Brustkrebs erkrankte Frauen in Caen. Anne war mit ihrer Austauschpartnerin, deren Schwester und Mutter und 14.000 weiteren Frauen am Start. Für Anne war das ein tolles Gemeinschaftserlebnis mit Gänsehaut-Charakter, bei der die sprachliche Barriere keinerlei Rolle gespielt
hat.

Vom 08.09. bis 25.10. hat Garance die Familie Haller und das SG in Aalen besucht.
Die Nussschnecken vom Bäcker Walter waren ihr persönliches Pausenhighlight
und insgesamt findet sie die Schule „cooler“ als in Frankreich, vor allem weil die Unterrichtsstunden nur 45 Minuten dauern. In die Klasse von Anne hat sie sich total integriert gefühlt und war von den Französischkenntnissen der Schülerinnen und Schüler beeindruckt. Besonderen Spaß hat ihr der bilinguale Unterricht bereitet. Außerhalb der Schule war sie erstaunt über den Tanzkurs, den die Klasse
besucht. So etwas gibt es in Frankreich gar nicht, aber sie fand es sehr lustig. Ihr schönstes Erlebnis war, an dem Musikprojekt der städtischen Musikschule
mit Anne mitzuwirken und selber Schlagzeug zu spielen.

Beide Mädchen würden allen empfehlen, einen Individualaustausch mitzumachen: „Man lernt, wie das andere Land tickt und macht große sprachliche Fortschritte. Es gibt auch Momente, in denen man sich einsam fühlt, aber man gewinnt dadurch auch Verständnis für ausländische Gäste bei uns.“

Wer Interesse an einem Individualaustausch hat soll sich bitte bei Silvia Glimschi melden. Wir haben im Moment einen 13 jährigen Jungen aus Südfrankreich, der gerne für 2 Monate nach Aalen kommen würde und im Gegenzug seinen Partner in der tollen Stadt Uzès bei sich aufnehmen würde. — «Allez-y!»

Exkursion in die Hauptstadt Europas
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17.09.2019: Der Politik Neigungskurs der Kursstufe 2 machte sich zusammen mit Frau Esber-Trost auf, um Straßburg, die Hauptstadt Europas, zu besuchen.

Früh morgens fuhren wir zusammen mit Schülern des EAGs und einer Mitarbeiterin des Euro-Points Aalen los. Nach einer dreistündigen Busfahrt mit einem exklusiven EU-Quiz, überquerten wir den Rhein und befanden uns somit im noch etwas kalten Straßburg. Ein Stadtführer zeigte uns in den folgenden eineinhalb Stunden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Straßburgs und erzählte uns die ein- oder andere Geschichte über die historische Stadt. Die Führung endete am berühmten Straßburger Münster, wo wir dann mit Frau Esber-Trost einkehrten und die typische Elsässische Spezialität-Flammkuchen- in den verschiedensten Varianten probierten. Nach der kleinen Mittagspause folgte das Highlight unserer Exkursion: der Besuch des EU-Parlaments. Zu Beginn erklärte uns eine Mitarbeiterin einiges über den Aufbau und die Aktionen die im EU-Parlament stattfinden. Dann folgte ein äußerst interessantes Gespräch mit der SPD Abgeordneten, Evelyne Gebhardt. Wir sprachen über die neue Kommissionschefin von der Leyen, die Klimakrise, die Zukunft der EU und viele weitere Themen. Als Gebhardt in eine wichtige Besprechung musste, ging unsere Gruppe nun in den Plenarsaal, um eine richtige Debatte mit zu verfolgen. Bei dieser Debatte legten Vertreter verschiedener Fraktionen ihren Standpunkt zur Cyber-Sicherheit dar. Leider konnten wir die Debatte nicht bis zum Schluss verfolgen. Wir danken dem Euro-Point des Landratsamts für diesen spannenden und lehrreichen Tag! | Warum wir Partnerschule für Europa sind

Willkommen zurück aus Finnland
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191104: Die deutschen und finnischen Schüler vor dem Muhoksen Lukio Gymnasium bei -14 Grad.
Friedrichshafen
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191103_Drone Balls auf der Messe in Friedrichshafen

MINT am SG

Die „Erasmus Days“ am 16./17.10.

Am 16. und 17. Oktober, um 13:00 Uhr roch es überall im Schulhaus nach frisch gebackenen Crêpes. Schon zog es die ersten in die kleine Küche der Schule, wo sie von uns, den Mitgliedern der Erasmus- AG, erwartet wurden. An den Erasmus-Days wollten wir der Schule etwas mehr von uns zeigen und unsere Mitschüler in unsere Aktivitäten miteinbeziehen. Wir freuten uns über die bunte Vielfalt unserer Gäste. Es waren Schüler aus den verschiedensten Klassenstufen und auch ein paar Lehrer da. Wir führten sie durch vier verschiedene Stationen. Am Anfang wurden die Besucher mit einer PowerPoint mit Bildern von unserer letzten Reise nach Nîmes und mit einem Quiz über Europa begrüßt. Der Gewinner bekam jeweils einen Preis. Außerdem waren Plakate mit Bildern aus unserer AG und kleine Europaflaggen im ganzen Raum verteilt. Anschließend wurden Fotos in einem speziellen Erasmus-Rahmen gemacht und die Gäste wurden über die Wichtigkeit Europas aufgeklärt, während sie französische Musik hörten. Wenn man alle Stationen erfolgreich durchlaufen hatte, bekam man zur Belohnung einen Crêpe. Während die ersten schon ihre erfolgreich verdienten Crêpes aßen, kamen schon die nächsten Gäste herein. Somit war der Raum ständig mit Stimmen, Lachen, Musik und dem Sound des Quiz-Spiels erfüllt.

Vielen Dank an unsere Besucher, die so zahlreich gekommen sind, dass wir noch vor Ort einen Nachschub an Teig zubereiten mussten. Und „Danke!“ auch für das positive Feedback! Wir hoffen, dass wir bald wieder die Gelegenheit haben, Euch bei einer ähnlichen Veranstaltung wiederzusehen. | Helena Widz (Mitglied der Erasmus-AG)

Im Sitzungssaal des Rathauses
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21.10.2019: Die SMV trifft sich im Sitzungssaal des Rathauses

Engagiert vertritt unsere SMV die Interessen unserer Schüler. Für die große Jahresplanung haben sich die Klassen- und Kurssprecher im Großen Sitzungssaal des Aalener Rathauses getroffen. Hier wurden Anregungen, Vorschläge, Wünsche, Beschwerden und Kritik gesammelt und Projekte angestoßen, die es nun gilt umzusetzen. SMV – die Mitverantwortung der Schüler für ein attraktives Schulleben. Mach mit! | Mehr von der SMV

Gelöscht! Die Klassen 8 besuchen die Feuerwehr Aalen

Feuer ist ein wichtiges Thema im naturwissenschaftlichen Unterricht. Dabei muss man sich auch eingehend mit dem Fall beschäftigen, dass es außer Kontrolle gerät. Wer könnte hiervon kompetenter berichten als die Feuerwehr?

Deswegen statteten die Klassen 8a und 8b mit ihrem Chemielehrer Dr. Franken kurz vor den Herbstferien der Freiwilligen Feuerwehr Aalen einen Besuch ab. Dabei konnten sie zuerst in einem Theorie-Teil u.a. kleine Branddemonstrationen erleben und das Innenleben eines Feuerlöschers ansehen. Außerdem durften sie der erfahrenen Feuerwehrfrau Carolin Haas, zuständig für die Brandschutzerziehung, nach Herzenslust Fragen stellen. Danach konnte im Hof jeder einmal selbst das Löschen eines Feuers üben. Eine Gruppe, bei der sich das Übungsfeuer partout nicht entzünden lassen wollte, bekam spontan die Gelegenheit, den „Fitness-Parcours“ der Feuerwehrleute zu durchlaufen. Selbst ohne volle Atemschutzausrüstung, Dunkelheit und 40°C Umgebungstemperatur gab dies einen Eindruck davon, welche Herausforderung ein Brandeinsatz bietet.

Danke an die Feuerwehr für diese Begegnungsmöglichkeit, die wir auch mit künftigen Jahrgängen gerne wahrnehmen werden! Übrigens: ab 10 Jahren kann man Mitglied der Jugendfeuerwehr werden. Mehr unter www.feuerwehr-aalen.de | FRA

Science Days in Rust 2019: „Wir waren dabei!“

Auch in diesem Jahr haben wir vom Verein „Science & Technology e.V.“ eine Einladung erhalten, einem der knapp 100 Aussteller auf den jährlich stattfindenden Science Days. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser Ausstellung um Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen.

Und genau um Mitmachen ging es bei unserem Stand. Mit Drohnenbällen, Toren, einem Cube als Hindernis, Werkzeug, Ersatzteilen und einer guten Portion Geduld ausgerüstet traten wir unseren Job beim „Jedermannsfliegen“ an. Nicolas, Erik und Kati vom MPG Heidenheim und Jenny, Evelyn, Johannes und Niklas vom SG Aalen waren die Mentoren für jeden interessierten Besucher, der sich am Drohnenfliegen versuchen wollte. Schnell stellte sich heraus, dass es prinzipiell zwei Paar Stiefel sind, eine Drohne zu bewegen und mit einer Drohne durch Hindernisse zu fliegen . Unsere Schüler schulten souverän nach dem Lehrer-Schüler-System. Mit dem Video von unserer Teilnahme am Droneball Event in Gimcheon (Süd-Korea) konnten die Besucher einen Eindruck von dieser neuen Sportart bekommen. Da unsere Schüler immer in Zweierteams im Einsatz waren, blieb für alle genug Zeit, sich die vielen interessanten Stände der Science Days anzuschauen, zu basteln und zu experimentieren — und natürlich um sich auf dem Silver Star im Europa-Park den Herbstwind um die Nase wehen zu lassen. Insgesamt vier interessante, anstrengende, wissenschaftsgeladene Tage für Schüler und Betreuer. | mehr über MINT und AGs am SG

NF Wirtschaft in Ingolstadt

Am Dienstag, 01.10.2019 fuhren die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses Wirtschaft der K2 mit Frau Schwenk und Frau Robitschko zu einer Besichtigung der Produktion bei Audi in Ingolstadt. In einer zweistündigen Führung konnten sie dabei interessante Einblicke in den Karosseriebau und den Innenausbau mit der Endmontage gewinnen. Anschließend ging es bei strahlendem Sonnenschein weiter nach Ingolstadt Village zu einer Markterkundung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Förderverein für den Zuschuss zu dieser Fahrt.

3. Platz für das SG-Stadtradel-Team!
Unsere Erasmus-Gruppe und das Maison de l‘Europe

Zur Zeit sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und K1 mit dem Erasmus-Programm der Europäischen Union in Nimes. | Warum das SG „Partnerschule für Europa“ ist!

„Herzlich Willkommen am SG!“
„Auf Wiedersehen!“ und „Herzlich Willkommen!“
Gruppenzweiter, zwei gewonnene Freundschaftsspiele und irrer Spaß auf der Weltmeisterschaft in Südkorea

Mehr über MINT am SG

„Ja hammer denn scho Weihnacht’n?“

…fragten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b am dritten Schultag nach den Sommerferien als sie die vielen Pakete auspacken durften. Und tatsächlich handelte es sich um Geschenke für unsere Musikerinnen und Musiker. Zwar ganz ohne Weihnachten, aber dafür mit viel Dankbarkeit für die Jahre am SG.

Unsere ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2019 spendeten neue Notenständer samt komfortablen Transportwagen für unsere Aula. Herzlichen Dank dafür! Nun kann wieder gefahrlos geprobt werden.

Hier die Probetermine im Schuljahr 2019/20: Orchester – freitags 14-15.30h | SG Big Band – dienstags 17.15-18.45h | SG Voices – donnerstags 13-14h | miniBand – montags 13-14h | Bläserkids – mittwochs 13-14h | Streicherklasse – montags 13-14h

Ally freut sich auf ihr Jahr am SG!

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Die neue amerikanische Austauschschülerin aus unserer Partnerschule North Penn High School ist bereits in Aalen angekommen und lebt sich gerade bei ihrer Gastfamilie ein. Ab dem ersten Schultag besucht sie die Klasse 10c.

Ally hat lange, blonde Locken und ist ganz mutig: Nach drei Jahren Spanischunterricht fängt sie hier bei uns ganz neu mit Deutsch als Fremdsprache an. Sollte sie Euch im Schulhaus begegnen, sprecht sie einfach mal an — diesen Monat noch auf Englisch, ab Oktober dann aber bitte auf Deutsch, damit sie unsere Sprache möglichst schnell lernt.
Mal sehen, welche/r Schüler/in der jetzigen 10. Klassen sich bis Dezember von Ally davon überzeugen lässt, dass ein Austauschschuljahr lehrreich und persönlichkeitsbildend ist, und wer von Euch sich dann bei Frau Ariman fürs kommende Schuljahr nach Lansdale, Pennsylvania bewirbt. Jetzt heißt es jedoch erst einmal: „Herzlich willkommen in Aalen, Ally!“

Das neue Quidditch heißt Droneball und wir sind dabei

Wie bei Harry Potter spielt es in der Luft. Anders als bei Harry Potter spielen keine fliegende Besen, sondern Droneballs mit.

Zwei Mannschaften mit je fünf Spielern (vier Verteidiger und ein Angreifer) spielen gegeneinander. Ziel ist es, den Droneball (ein Quadrocopter in einem kugelförmigen Käfig) durch das gegnerische kreisrunde Tor, das in etwa drei Meter Höhe hängt, zu fliegen. 2025 soll es in dieser Sportart eine Weltmeisterschaft in Korea geben. Um diese Spielidee zu promoten, hat sich der koreanische Sportverband eine Art internationales Freundschaftsspiel einfallen lassen und dazu auch drei europäische Mannschaften eingeladen. Neben Frankreich und Spanien ist Deutschland mit einer Jugendmannschaft vertreten. Jakob Jarebica vom Schubart-Gymnasium Aalen ist einer dieser jugendlichen Strategen, der sich in das deutsche Team qualifizieren konnte, das vom 25.9. bis 29.9.2019 an diesem Turnier im Gimcheon (Südkorea) teilnimmt. Die Trainingsphase ist nun in die heiße Phase getreten, jeden Sonntag wird trainiert und an Technik und Fluggeschick gefeilt. Beeindruckend sind der Teamgeist und der Spaß der Piloten in allen Trainingsphasen. Wir wünschen dem Team stolze Erfolge und vor allem viel Spaß. | Angelika Möbius | Mehr über MINT am SG

Wer hat den eigentlich den Jogginghosentag gewonnen? Die Klasse 10b mit: „Schwarze Jane Bond in Casino gesichtet!“

Am Montag, dem 21. Januar 2019, wurde in dem örtlichen Casino James Bond gesichtet. Aber: In weiblicher Ausführung und mit schwarzer Hautfarbe! Und nicht nur das; auch alle restlichen Besucher erschienen zum täglichen Pokern in Jogginghosen und Abendkleidung. Daraufhin fragt man sich, wie viel sich eine berühmte Person wie Jane Bond in der Öffentlichkeit erlauben darf, beziehungsweise, wie weit die Verrohung der Sitten noch gehen soll.

Den zweiten Platz belegte die Klasse 7 mit ihrem Schlümpfe-Bild, und den dritten Platz belegten die Klassen 5 und 8 mit ihrer Instagram-Parodie und Fußball-Jubel. | Mehr von der SMV

Time to say goodbye

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20.07.2019: Elf Monate in Aalen — „Wie war’s, Ethan?“

20.07.2019: Ein Interview mit ‚unserem‘ Amerikaner Ethan Baker von unserer Partnerschule North Penn High School

SG: Wie würdest Du die elf Monate, die Du gerade in Aalen verbracht hast, in einem Satz oder mit drei Worten zusammenfassen?

ETHAN: Lustig, schwierig, bildend.

SG: Welche Deiner Erwartungen bzw. Hoffnungen haben sich erfüllt, welche nicht

ETHAN: Gute Freunde finden, das war eine Hoffnung, die sich erfüllt hat. Beide meine Gastfamilien waren toll. Ich glaube, ich habe erwartet, dass die Schule schwieriger wäre.

SG: Welche Schwierigkeiten waren für Dich die größten während Deines Auslandsaufenthaltes, und wie hast Du sie gemeistert?

ETHAN: Die Sprache, am Anfang vor allem, war sehr schwierig. Aber ich hab’s durchgemacht.

SG: Und, was alle dich fragen, WIE hast Du das gemeistert?

ETHAN: Ich weiß es echt nicht. Irgendwie ist es passiert. Ich habe die schwierigen Sachen immer geübt. Verschiedene kleine grammatikalische Dinge. Viele machen das nicht.

SG: Wie zufrieden bist Du mit Deinem Lernfortschritt sowie Deinen heutigen Deutschkenntnissen?

ETHAN: Ich habe eine Eins im Deutschmodul. Ich bin stolz auf mich.

SG: Was meinst Du, in welchem Zusammenhang Du in Zukunft Deine Deutschkenntnisse nutzen wirst?

ETHAN: Eventuell will ich später nach Deutschland ziehen. Es wäre schön. Nächstes Jahr habe ich jeden Tag Deutsch. Ich werde AP Deutsch machen. Das ist das höchste Niveau von Fächern an der high school. Das zählt schon als Universitäts-„Credit“, wird also als Studienleistungen angerechnet.

SG: Was würdest Du zu einem Jugendlichen sagen, der oder die gerne ins Ausland möchte, aber nicht sicher ist, ob ein Austauschjahr für ihn oder sie die richtige Entscheidung ist?

ETHAN: Ich glaube, es ist nicht die richtige Entscheidung für alle, aber wenn man etwas Anderes im Leben will, dann würde ich es auf jeden Fall empfehlen.

SG: Welche Tipps hast Du für zukünftige Austauschschülerinnen und Austauschschüler?

ETHAN: Kein Englisch sprechen — oder so wenig wie möglich.

SG: Hast Du Verbesserungsvorschläge für das SG? Wie hätten wir Dir besser helfen können bzw. wie könnten wir zukünftige Gäste noch besser unterstützen?

ETHAN: Ich habe meine ersten Klassenarbeiten mit einem zweisprachigen Wörterbuch (Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch) geschrieben und das war hilfreich. Die bilingualen Fächer waren am Anfang gut, aber später wollte ich kein Englisch mehr sprechen. Der bilinguale Zug hat für mich als Austauschschüler Vor- und Nachteile. Dass ich einen Buddy hatte, war auch sehr gut. Das hat am Anfang viel geholfen.

SG: Vielen Dank für das Interview, Ethan. Ich möchte Dir im Namen des Schubart-Gymnasiums für Deinen fast einjährigen Besuch in Aalen danken. Wir sind sehr von Deiner Persönlichkeit und Deinem Fleiß beeindruckt und werden Dich in guter Erinnerung behalten.

Das Interview führte die Betreuungslehrerin für Langzeitaustauschschüler/innen, Frau Ariman. Diese bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem von Ethan genannten Buddy Sara Teichmann für ihre tatkräftige Unterstützung beim Eingweöhnrn in den Schulalltag sowie bei den beiden Gastfamilien Seubert-Pecher und Scholz. Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft. Ohne so nette Familien wie Sie wäre unsere Partnerschaft mit der North Penn High School undenkbar.

Schulausflug
Stolpersteinverlegung in Aalen

Die Stolpersteinverlegung liegt nun hinter uns – ein einmaliges Erlebnis für jeden Einzelnen. In den letzten Tagen vor der Verlegung haben wir nochmals die Reden überarbeitet, die Abläufe besprochen (wer legt Kerzen und Blumen nieder) und noch vieles andere geklärt! Und ganz spontan hat sich der SWR für einen kurzen Videodreh gemeldet.

Gemeinsam mit der Aalener Stolpersteininitiative haben wir uns für ein Interview im Aalener Stadtarchiv getroffen und eine Sequenz für das Fernsehen gedreht:

Am 3. Juli 2019 fand hier in Aalen die Stolpersteinverlegung für acht ehemalige Aalener, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind, statt. Unsere kurze Reise in die Vergangenheit begann am Schubart-Gymnasium in Aalen. Viele Menschen kamen, um an Norbert Tugendhat zu gedenken, und ihm zu Ehren wurdeee ein Stein auf der Treppe zur Bushaltestelle gewidmet. Die Verlegung organisiert und recherchiert über das Leben von Norbert hat dies die Stolpersteininitiative Aalen und wir, die Klasse 9c des Schubart-Gymnasiums.

Während Gunther Demning, der Initiator der Stolpersteine, den Stein verlegte, spielten Schüler des Leistungskurses sowie Lehrer des Gymnasiums Musikstücke, die eine gewisse Verbindung zu den Holocaust-Opfern hatten. Anschließend wurde der Lebenslauf von Norbert Tugendhat von Schülern vorgetragen. Den anwesenden Familienmitgliedern und Gästen, die extra aus Adelmannsfelden, der Schweiz und sogar aus Israel zur Verlegung angereist waren, wurde für ihr Kommen gedankt. Auch Oberbürgermeister Thilo Rentschler war anwesend und hielt eine Rede.

Ein für die Stolpersteinverlegung organisierter Bus brachte dann alle zum nächsten Verlegungsort in die Hofherrnstraße in Aalen. Vor seinem ehemaligen Wohnhaus wurde hier ein Stein für Karl Schiele verlegt. Auch hier wurde das Leben des Verstorbenen von den Schülern der Klasse 9c vorgetragen, begleitet von einer berührenden Interpretation des Liedes vom Moorsoldaten.

Mit dem Bus ging es anschließend nach Fachsenfeld. Auch dort wurde ein Stolperstein für Karolina Fürst vor dem ehemaligen Wohnhaus verlegt. Am Rathaus in Fachsenfeld wurde eine kurze Trinkpause eingelegt – es war richtig warm an diesem Tag, bevor es wieder Richtung Aalen und in die Innenstadt ging. Dort wurden vor dem heutigen Snipes vier weitere Stolpersteine für die Familie Pappenheimer verlegt, welche vier Familienmitglieder verlor. Während Gunter Demning die Steine verlegte, spielten ein letztes Mal die Musiker des Schubart-Gymnasiums. Die Angehörigen, die extra aus Israel angereist waren, waren sehr ergriffen und dankten uns später in einem Brief persönlich für die würdigenden Worte.

Ein paar Meter weiter wurde dann der letzte Stolperstein für Johannes Schneider verlegt. Nach ein paar Dankesreden ging anschließend unsere kurze Erinnerungsreise in die Vergangenheit zu Ende. Angehörige der Familien konnten mit den grausamen Verlusten ihrer Familienmitglieder vielleicht abschließen, einen Ort des Gedenkens erschaffen. Durch die Musik und den vorgetragenen Lebensläufe der Personen wurden die verstorbenen Holocaustopfer in Erinnerung lebendig.

Am Ende möchten wir, die Klasse 9c, uns bei der Aalener Stolpersteininitiative bedanken, die uns immer wieder im Unterricht besucht hat, bei der Recherche unterstützt hat und uns vor allem mit Rat zur Seite gestanden hat! Vielen Dank aber auch an alle, die im Hintergrund mitgewirkt haben!

Mehr aus dem SG finden Sie in unserer Schulzeitung „Schon gehört?“