Kurzberichte

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Schubart-Gymnasium. Viel Spaß beim Lesen!

Spielzeug für aktive Pausen
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19.09.2018: Die Klassen 5 – 7 freuen sich über Spielzeug für aktive Pausen, überreicht von Mirjam Straub vom Verein der Freunde und Förderer

Mirjam Straub ermutigt Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 zu einer aktiven Pausengestaltung mit Spielzeug, das der Verein der Freunde und Förderer des SG gestiftet hat. „Nichts wie los aufs Spielfeld!“ | mehr über den Verein der Freunde und Förderer

Stofftiere für die Eine Welt


Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b unterstützen mit ihrer Bastelaktion Kinder am Zomba Central Hospital, Malawi.

„Willkommen, 5abc!“


11.09.2018: Die Schulgemeinschaft heißt die neuen fünften Klassen herzlich willkommen und wünscht einen motivierenden Start am Schubart.

Zweiter Schultag
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11.09.2018: „Zweiter Schultag!“ — Iris Krauter (Biologie, NWT) und Stefan Giera (Biologie, Chemie) freuen sich über einen motivierenden Start am SG

Iris Krauter unterrichtet seit diesem Schuljahr NWT und Biologie am SG: „Ich komme aus Korb im Remstal und habe Wurzeln auf der Ostalb. Nach meinem Studium in Stuttgart und meinem Referendariat in Pforzheim freue ich mich auf meine erste Stelle und die Schulgemeinschaft am SG.“

Stefan Giera kommt aus Aalen und war die letzten zehn Jahre zu 100% an das Landeshochschulnetz BelWü in Stuttgart abgeordnet, zur Erledigung von netzwerktechnischen Aufgaben: „Vorher war ich mit meinen Fächern Biologie, Chemie und NWT am Hariolf-Gymnasium in Ellwangen tätig. Seit diesem Schuljahr darf ich einige Unterrichtsstunden Chemie am Schubart-Gymnasium unterrichten und freue mich schon auf diese neue Aufgabe.“

Schlüsselübergabe
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04.09.2018: Gemeinsam mit Schulleiterin Christiane Dittmann überreicht Richard Erhardt, der langjährige stellvertretende Schulleiter des SG, die Schlüssel zum Tresor der Schule an seinen Nachfolger Martin Schaub

Herzlich, liebenswürdig und hochkompetent prägte Richard Erhardt das Schubart-Gymnasium über viele Jahrzehnte hinweg.

In Wasseralfingen geboren, machte Richard Erhardt sein Abitur am Schubart-Gymasium, studierte in Ulm und kam 1985 dann als Lehrer ans SG. Im Schulleitungsteam arbeitete er seit 1990 als Abteilungsleiter und seit 2002 als stellvertretender Schulleiter. Als leidenschaftlicher Mathematiker und Physiker begeisterte der seine Schülerinnen und Schüler — und Studenten an der Hochschule — mit der Geduld und Genialität eines indischen Weisheitslehrers. Viele verdanken ihm, dass sie die mathematische Erleuchtung noch vor dem Abitur erreicht haben. Als stellvertretender Schulleiter hatte er für alle ein offenes Ohr, und die ganze Schulgemeinschaft schätzte sein ausgewogenes pädagogisches Urteil, die perfekte Organisation der Abläufe am SG und ausgefeilte Stundenpläne.

Wer mit ihm ins Gespräch kommt, staunt, wie genau er Aalen kennt und wie genau er weiß, wie die Stadt tickt. Kein Wunder, denn Richard Erhardt engagierte sich lange Zeit als Vorstand und Geschäftsführer in DJK-Vereinen und DJK-Verbänden. Es ist wie bei „Faltenrock“, der Lehrerband: Am SG lieferte Richard Erhard jahrzehntelang die bass line!

Schulleiterin Christiane Dittmann freut sich, dass Martin Schaub (49) die Nachfolge übernimmt: „In den letzten fünf Jahren habe ich die Arbeit von Herrn Schaub als Abteilungsleiter schätzen gelernt. Wir haben wieder einen enthusiastischen und kreativen Stellvertreter gefunden.“ Nach seinem high school diploma in den USA und dem Abitur in Ulm studierte Schaub Englisch und Evangelische Theologie in Tübingen und Ann Arbor, Michigan. Nach seinem Referendariat in Tübingen unterrichtete er am Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen und am Buigen-Gymnasium Herbrechtingen. Er arbeitete am Landesinstitut für Schulentwicklung am Bildungsplan und wechselte 2013 als Abteilungsleiter ans Schubart-Gymnasium. Dort engagiert er sich für Öffentlichkeitsarbeit, Medienentwicklung, Pädagogik und die modernen Fremdsprachen.

Als stellvertretender Schulleiter liegt ihm eine kinder- und jugendfreundliche Schulentwicklung am Herzen: „Von Anfang an habe ich das SG als herzliche und kreative Schulgemeinschaft erlebt, die viel bewegt und uns alle motiviert.“ Martin Schaub ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Oberkochen. In seiner Freizeit radelt er gerne, singt in der Aalener Kantorei und engagiert sich in der evangelischen Kirchengemeinde. „Tolle Gemeinschaft, spannende Traditionen, viel Power und Ideen — ich freue mich, das SG mitgestalten zu können!“ | mehr über’s SG

Mikroskope für unseren Neubau

Helfen Sie mit, dass unser neuer Fachtrakt am Schubart-Gymnasium mit neuen lichtstarken Mikroskopen ausgestattet wird — darunter auch digitale Geräte, deren Bilder auf unseren neuen interaktiven Whiteboards live dargestellt und digital bearbeitet werden können.

Dazu hat uns die Firma ZEISS ihre Unterstützung zugesagt, wenn wir selbst etwas beitragen. Bei diesem Crowdfunding Projekt der VR-Bank werden Ihre Spenden bis zu einer Höhe von 25 Euro sogar verdoppelt. Ihre Unterstützung ist steuerlich abzugsfähig: Tolle Sache! Helfen Sie uns, das Spendenziel zu erreichen! — Zur Crowdfunding-Plattform der VR-Bank Ostalb
Herzlichen Dank an die Fa. Zeiss, die VR-Bank Ostalb und den Verein der Freunde und Förderer für die Unterstützung. | SAB 

Unser Schulfest am 24.07.
Projekttage | mehr
Besuch aus unserer türkischen Partnerschule
Trierfahrt der Lateingruppe der Klassen 10abc


16.07.2018: 20 Schülerinnen und Schüler der Lateinklasse 10abc mit ihren Begleitlehrerinnen Frau Hoffmann und Frau Robitschko, fuhren mit der Bahn von Aalen nach Trier. Nach unserer Ankunft brachten wir unser Gepäck zu unserer Unterkunft, der Europäischen Sportakademie. Dann ging es in die Innenstadt, wo wir uns mit ersten Schülerreferaten über die Stadt informierten. Der Abend war zur freien Verfügung.

17.07.2018: Mit dem ÖPNV fuhren wir zunächst zur Römervilla nach Mehring, wo wir uns über das Leben der Römer in den Provinzen informieren ließen. Anschließend ging es weiter nach Neumagen-Dhron. Dort hatten wir das römische Weinschiff gechartert und durften uns kräftig in die Ruder legen. Beim anschließenden Rundgang durch Neumagen entdeckten wir die berühmte Darstellung des Weinschiffs in Nachbildung. Nach einem Pizzaessen bei der Pizzeria Fornelli ließen wir den Abend ausklingen. Wie üblich gab es um 23.00 Uhr die Anwesenheits- und Zimmerkontrolle.

18.07.2018: Wir erwanderten uns den Römerweg von Butzweiler aus. Bei den Pützlöchern erfuhren wir von unserem Guide, wie mühsam der Abbau von Kupfer dort gewesen war. In den 20 Jahren der Nutzung des Bergwerkes wurden nur 22,5 kg reines Kupfer dort gewonnen. Die Sklaven mussten senkrecht in Löcher, die sie erst einmal schlagen mussten, hinabsteigen. In diesen Löchern, die einen Durchmesser von 1,15 m bis 1,25 m hatten, mussten sie ohne oder nur bei primitivstem Licht mit dürftigen Werkzeugen arbeiten. Die Lebenserwartung eines Bergwerksklaven lag – vom Zeitpunkt seines Einsatzes im Kupferbergwerk an – bei wenigen Monaten bis wenigen Jahren. Anschließend ging es vorbei an einer römischen Langmauer, der Genoveva- und der Klausnerhöhle, die als Schutzhöhlen genutzt wurden. An Burg Ramstein vorbei führte uns unser Weg schließlich auf einer landschaftlich schönen Strecke zurück an vielen Wasserfällen zum Ausgangspunkt. Zurück in Trier gab es etwas Freizeit, bevor wir dann um 18.00 Uhr im Amphitheater an unserer Erlebnisführung zum Leben des Gladiators Valerius teilnahmen. Unglaublich packend zeigte uns der Schauspieler, der den Valerius verkörperte, das brutale und unmenschliche Leben in der Arena und eine unbarmherzige Zuschauermaschinerie. Eine römische Cena im Restaurant Domstein rundete den Tag ab.

19.07.2018: Um 9.00 Uhr waren wir zur Stadtführung verabredet. Wir bekamen das Innere der Porta Nigra gezeigt und erläutert, erfuhren viel über das Leben und die Bedeutung der Römerstadt Trier und wurden in die unterirdischen Gewölbe der Kaiserthermen entführt. Zu allem wusste unsere Stadtführerin eine passende und anschauliche Geschichte. Im Anschluss war das Rheinische Landesmuseum mit seinen prächtigen Mosaiken, seinen imposanten Gräberdarstellungen und seinem beindruckenden Goldschatz an der Reihe. Nach einer ausgedehnten Mittagspause ging es wieder zurück nach Aalen, das wir per Bahn – wie vorgesehen – um 22.25 Uhr erreichten. | Simone Robitschko

Altkleidersammeln fürs Schullandheim
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05.07.2018: Scheckübergabe an die Klasse 6b auf dem Schulhof

Nach zwei erfolgreichen Aktionen konnte die Klasse 6b einen Scheck über 800,- € für Ihr Skischullandheim in Empfang nehmen. Die erste Sammlung erfolgte noch vor den Weihnachtsferien und war auf den engeren Familienkreis gerichtet. Bei der zweiten Aktion nach den Osterferien warb die Klasse mit Flyern, auf Facebook und mit Zeitungsartikeln. Auf diese Weise sammelten die Schülerinnen und Schüler insgesamt über vier Tonnen Altkleider und Schuhe. 

Besuch im neuen Fachbau am 13.07.
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13.07.2018: Die Architekten Bernd Liebel und Steffen Kainzbauer von Liebel/Architekten Aalen erklären den Lehrkräften den neuen Fachtrakt, der das erste Null-Energie-Schulhaus im Ostalbkreis ist.
MiniBand und Big Band grooven im Wuli

In Ermangelung von Solo-Sängern wurde gleich zu Beginn des Wuli-Gigs des SG das große und interessierte Publikum zum Chor umfunktioniert und sang begeistert zu den Rockklassikern der Miniband („Narcotic“, „Knocking on Heaven’s Door“, „Boulevard of Broken Dreams“). Die jungen Nachwuchskünstler improvisierten erstmals in der Öffentlichkeit über den Blues „Low Rider“.

Begeisterter Applaus leitete dann über zum Headliner des Abends. Die SG Big Band mit 32 Musikerinnen und Musikern aus den Klassen 6-12 spielte mitreißende Tanzmusik aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Dabei packten viele Solisten ihre Improvisationskünste aus, und auch das Publikum war mittendrin statt nur dabei. Viele Eltern, Schüler, auch einige Ehemalige, Frau Esber-Trost, Frau Hoffmann, und die Wuli-Stammgäste sangen die Posaunenline bei „Oye Como Va“, mal leise und mal laut, und fühlten sich wie der Fuchs im Hühnerstall bei „The Chicken“. Ohne Zugabe gab’s kein Ende, und so wurde es sehr spät, denn auch die After-Show-Party wollte nach dem Abbau des Equipments noch gefeiert sein. | mehr über Musik am SG

Wir gratulieren unseren Abiturienten
Der Abiturjahrgang 2018 des Schubart-Gymnasiums Aalen: Nico Afentoulidis (P), Deniz Aldic, Emre Aldic, Laura Anthoni (P), Berin Aybaci, Hannes Bäcker, Phil Bäuerle, Katharina Bopp (P), Eva-Sofia Braun (P), Luna Braunger, Moritz Brunner, Enis Cakar, Fatih Calik, Anna Maria Czajkowska (P), Laura Däffner, Elisa Dayan, Saskia Diehl, Lea Diemann, Hannes Discher, Mai Phuong Doan, Lukas Dreistein, Julia Eberhard, Peter Eckstein, Stefan Enderlein (P), Valentina Epp (P), German Feygin, Robert Förster, Thaddäus Forcht (B), Lorena Frankenreiter (P), Michelle Freiheit, Martin Fröhlich-Wentland, Tobias Frömelt, Yannic Funk, Adrian Gottwald, Melanie Graf (B), Julia Granzer (P), Ida Grüner (P), Janina Haas, Lukas Haas (P), Simon Hagel, Sophia Hake, Despina Hatzopoulou (B), Johannes Herre, Hanna Höffner (B), Leonard Höll, Magnus Höll, Melissa Hofrath, Tamara Holstein (B), Bernhard Hübner (P), Chantal Jürga (P), Melanie Kaiser (B), Vera Kammerer, Fabius Kaschek (P), David Kinzl (P), Muriel König (P), Stefan König, Maximilian Kopp, Antonio Krajinovic, Tobias Kurz (P), Anna-Lea Lauster (P), Sebastian Lenz (B), Anna Miso Lessle (B), Kira Linden (B), Ansgar Lohmann, Dylan Lygo, Laura Maag (P), Maximilian Maas, Paula Mayer, Carina Metzger, Nick Mollin, Paul Morawitz, Christos Müller, Mailin Müller (P), Julia Munz, Pelin Muratoglu, Huy Phong Nguyen, Lea Okupniak, Alexander Oppold, Mareike Reiser (P), Ina Rintelmann (P), Linda Roth (P), Tessa Ruoff, Lisa Sauter, Hannah Schlipf, Franziska Schmid, Christina Schriever (P), Johanna Schriever (P), Selina Schulz, Leonard Seeling, Jennifer Seibold, Laura Seidling (P), Pablo Sogas (B), Annika Thaluß, Jenny Tran, Kathrin Ulmer(P), Tobias Vogel (P), Jasmin Walter, Nourian Wasella (B), Maximilian Weidner, Leonie Weiland (P), Claudia Widera, Johannes Wilhelm, Vasiliki Zapounidou, Natalia Zelasko (B), Franziska Zeller, Patrick Zemann, Jana Zirpins, André Zuppa — Sonderpreise: Scheffel-Preis (Deutsch): David Kinzl | Schubart-Abiturpreis: Tobias Kurz | Englisch-Preis: Ida Grüner, David Kinzl | Ferry-Porsche-Preis (Physik): Tobias Kurz | Deutsche Physikalische Gesellschaft (Physik): Katharina Bopp | GDCH-Preis (Chemie): Laura Seidling | Italienisch-Preis des ital. Kulturinstituts: Eva-Sofia Braun | Schulpreis Gemeinschaftskunde: Tobias Kurz | Musik-Fachpreis: Stefan Enderlein, Lorena Frankenreiter | Französisch-Fachpreis: Muriel König | Biologie Fachpreis Ida Grüner | Wirtschafts Fachpreis: Valentina Epp | Schulpreis Ökonomie: Tobias Vogel | Sport Fachpreis: Muriel König, Paula Mayer | Ethik-Preis des Soroptimist International Club Aalen/Ostwürttemberg: Eva-Sofia Braun, Ina Rintelmann | Deutsche Mathematikvereinigung (Mathe): Katharina Bopp, David Kinzl, Tobias Kurz | Dr. Lachenmann Physikpreis: Mareike Reiser | SMV-Preis: Moritz Brunner, Melanie Graf, Johannes Wilhelm | Preis in evang. Religionslehre: Valentina Epp, Mareike Reiser, Johanna Schriever

Am Schubart-Gymnasium Aalen fand am 29.06.2018 die Abiturprüfung mit den mündlichen Prüfungen ihren Abschluss. 108 Abiturientinnen und Abiturienten erlangten die Hochschulreife bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,3. Es wurden 29 Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Preis und 12 mit einer Belobigung ausgezeichnet. Tobias Kurz, David Kinzl, Ida Grüner und Eva-Sofia Braun erreichten alle vier die Traumnote 1,0. Den Vorsitz hatte Herr StD Holger Nagel vom Hellenstein-Gymnasium Heidenheim. | Hochauflösendes Bild

Engagierte Frauen
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27.06.2018: Die Vorsitzende der Soroptimisten Aalen Claudia Köditz-Habermann, Kuratorin Natascha Euteneier und Schulleiterin Christiane Dittmann gratulieren Eva-Sofia Braun und Ina Rintelmann zum Abiturpreis des Soroptimist International Club Aalen für die besten Leistungen im Fach Ethik
Dreimal ein Auslandsjahr und ein dreimonatiger Austausch
Version 4
25.06.2018: Susanna Walter (PPP-Stipendiatin), Matthew Cohen (North Penn High), und Miguel Cabrero Escobar (Deutsche Schule in Kolumbien) mit ihrer Betreuerin Andrea Ariman (2. v.l.)

25.06.2018: Matthew Cohen von unserer amerikanischen Partnerschule North Penn High School, Susanna Walter, die über das PPP bei uns ist, und Miguel Cabrero Escobar von der Deutschen Schule in Kolumbien genießen das Ende ihres Aufenthaltes am Schubart-Gymnasium. Andrea Ariman (die Betreuungslehrerin für Langzeit-Austauschschülerinnen und -schüler am SG) nutzte den Zeitpunkt und fragte die drei nach ihren persönlichen Eindrücken.

Gibt es ein Vorurteil, das Ihr vor Eurem Austausch über Deutschland bzw. die USA gehört habt, und welches sich bewahrheitet hat?

Miguel: Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich mich mit den Austauschschülerinnen und -schülern vom Vorjahr getroffen. Daher wusste ich schon: Die kolumbianische Kultur ist nicht so streng. Es gibt bei uns natürlich auch Regeln, aber wir können leichter darüber reden und Kompromisse finden, wenn wir zum Beispiel am Geburtstag unseres Vaters nicht in die Schule gehen möchten.

Matt und Susanna: Nein.

Kanntet bzw. hattet Ihr Vorurteile über Deutschland bzw. die USA, die sich während Eures Austauschjahres als unwahr herausgestellt haben?

Susanna: Ja, die deutsche Pünktlichkeit. Also, meine Gastgroßeltern kommen meistens eine halbe Stunde zu spät zum Abendessen bei meinen Gasteltern. Und auch wenn meine Gastfamilie heute sagt, wir fahren morgen um 9 Uhr los, dann stehen sie in Wirklichkeit erst um 9 Uhr auf. Außerdem sind deutsche Busse und Bahnen immer verspätet.

Matt: Naja, das Vorurteil, das ich im Kopf hatte war: Ganz Deutschland ist wie Bayern, und alle tragen Lederhosen.

Miguel: Alles ist genau so, wie ich es vorher erwartet hatte. Ich komme ja von einer Deutschen Auslandsschule, und dort lernen wir von Anfang an viel über die deutsche Kultur.

Mit welchen Hoffnungen und Erwartungen seid Ihr ins Ausland gegangen?

Matt: Mein Ziel war, mindestens einmal jedes Bundesland zu besuchen. Im Nachhinein habe ich mehr vom Süden gesehen. Aber das ist auch in Ordnung.

Susanna: Ich wollte viel sehen und das hat geklappt. Ich war in Dublin, Hamburg, Hannover, Berlin, Nürnberg, München, Stuttgart, Basel, Straßburg, Mailand, Wien, Innsbruck, Köln und Salzburg.

Miguel: Ich wollte Sport machen: Fußball, Leichtathletik, ins Fitnessstudio gehen, Klettern, Wasserski. Das alles mache ich auch in Kolumbien und habe es auch hier gemacht.

Kamt Ihr mit dem Schwäbischen bzw. dem regionalen Dialekt von vorne herein zurecht bzw. was habt Ihr gemacht, wenn Ihr Menschen nicht auf Anhieb verstanden habt?

Miguel: Ich habe nicht alles verstanden. In der Gastfamilie oder in der Schule frage ich nach, bei Sportfreunden eher nicht. Sie wissen, dass ich Ausländer bin, und ich erwarte, dass sie mit mir deutlich sprechen, damit ich sie verstehen kann.

Susanna: Den schwäbischen Dialekt kann ich jetzt besser verstehen. Am Anfang hatte ich Probleme mit „net“ (nicht) und „zwo“ (zwei). Aber jetzt kenne ich diese Wörter und verstehe sie.

Matt: Grace [die amerikanische Austauschschülerin von NPHS vom Vorjahr, Anm. Frau Ariman] hat mir das schwäbische Wörterbuch geschenkt. Ich kann jetzt einige Sätze auf Schwäbisch sagen.

Welche Zukunftspläne habt Ihr, bei denen Euch die Erfahrung als Austauschschüler/in helfen wird?

Susanna: Jetzt kann ich gut Deutsch. Ich möchte „International Business“ studieren.

Matt: Ich habe über ein Viertel meines Lebens Deutsch gelernt. Ich möchte es weiter verbessern und Ingenieurwesen oder Wirtschaft studieren.

Miguel: Ich möchte Anwalt werden und wir waren heute auf dem Amtsgericht. Vielleicht kann ich später in Deutschland Jura studieren.

Würdet Ihr Schüler/innen, die unsicher sind, ob sie einen Austausch machen sollen, dazu raten oder davon abraten und warum?

Susanna: So ein Auslandsjahr ist schwierig, aber man lernt ganz viel. Es ist eine gute Erfahrung fürs Leben und man kann diese Erfahrung nicht aus Büchern lernen, sondern wirklich nur, wenn man sie persönlich macht.

Miguel: Es wäre gut, nach Kolumbien zu kommen. Aber natürlich braucht man viel Geld und Zeit, weil es so weit weg ist. Ich finde, es macht mehr Sinn für Menschen, die Spanisch lernen – oder mindestens Italienisch, dann kann man auch etwas Spanisch verstehen. Mein Gastbruder möchte mich gerne in Kolumbien besuchen. Also, klar, wer nette Leute kennen lernen möchte, der sollte nach Kolumbien kommen.

Matt: Ich empfehle es, und man weiß nicht, ob man später noch einmal die Chance bekommt. Es ist schwer, aber die Erfahrung ist es wert.

Was aus Deiner Heimat hast Du während Deines Auslandsjahres vermisst?

Miguel: Das Essen: „Ajiaco“ (Suppe mit Kartoffeln, Mais, Hühnchen, Eiern, Reis und Avocado) und „Arepa e huevo“ (aus Maismehl und mit Ei).

Susanna: „Peanut butter“. In Deutschland schmeckt Erdnussbutter nicht so gut wie bei uns. Aber auch das Essen allgemein.

Matt: Nix.

Letzte Frage: Wen oder was aus dem Ausland werdet Ihr vermutlich vermissen, wenn Ihr wieder in Eurem Heimatland seid?

Miguel: Meinen Gastbruder, mehr Freiheiten im Alltag, die öffentlichen Verkehrsmittel und dass man kein Auto braucht.

Susanna: Meine Gastfamilie und meine Freunde.

Matt: Meine Gastfamilie, meine Freunde und Freizeit, denn nächstes Jahr muss ich in den USA Universitäten kennen lernen und Bewerbungen fürs Studium schreiben. Und, wie Miguel sagt, die öffentlichen Verkehrsmittel. Dass es einfach ist, ohne Auto etwas zu unternehmen.

Ich danke Euch dafür, dass Ihr ans Schubart-Gymnasium gekommen seid, und auch dafür, dass Ihr Euch die Zeit für dieses Interview genommen habt. Ich denke, Eure Antworten werden jüngere Schüler/innen dazu inspirieren, auch einmal an einem Austauschprogramm teilzunehmen. Für Eure Zukunft wünsche ich Euch alles Gute und viele weitere positive interkulturelle Erfahrungen. — Andrea Ariman

Wir gratulieren!
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20.06.2018: Das Kollegium gratuliert Gudrun Möhrle und Richard Haupt zum 40-jährigen Dienstjubiläum und Sonja Kohlmann-Münz und Thomas Brauchle zur Beförderung zur Oberstudienrätin und zum Oberstudienrat
Gerechnet und gewonnen!
Version 2
15.06.2018: Marianna und Katharina Bopp gewinnen den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik

Marianna (10a) und Abiturientin Katharina Bopp haben lange gerechnet und gewonnen. Sie nahmen Teil an der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik. Dabei erreichten beide im Team den ersten Preis, und Marianna erzielte das beste Ergebnis ihrer Jahrgangsstufe in Baden-Württemberg.

„Wir mussten viele Knobelaufgaben lösen. Im Endeffekt brauchten wir mehrere entscheidende Ideen. Danach konnten wir’s runterrechnen. Klingt einfach, aber du darfst natürlich nichts vergessen und brauchst immer wieder Ideen,“ meinten die beiden. Und was motiviert die beiden an Mathematik? — „Wenn man einmal eine Aufgabe oder auch nur einen Teil herausbekommen hat, dann motiviert es einen weiterzumachen. Und nachdem wir einmal etwas erreicht hatte, dachten wir: Wir probieren’s einfach wieder.“

„Näkemiin!“ heißt auf finnisch „Auf Wiedersehen!“
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13.06.2018: die finnische Austauschgruppe freut sich über den Besuch am SG

Neun finnische Austauschschüler vom Muhoksen Lukio Gymnasium in Oulu, Finnland waren vom 5.6 bis 14.6 bei uns zu Gast am SG. Zu Beginn des nächsten Schuljahres werden die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen unserer jetzigen 9. und 10. Klassen dann nach Oulu reisen.

„Droneballs“ auf der CEBIT in Hannover

Tore schießen war gestern, Tore fliegen ist heute. Kurz vor der Fußballweltmeisterschaft ein interessantes Thema. Tore fliegen ist das Motto einer neuen Trendsportart, die aus Korea kommt, durch die Firma Graupner aus Baden Württemberg auf der CEBIT in Hannover präsentiert wurde und sich „Droneball“ nennt.

Das Sportgerät ist ein Quadrocopter in einer ballförmigen Schutzhülle der von Spieler mittels einer Fernsteuerung geflogen wird. In der Endphase der Produktentwicklung wurden die Schüler der FPV-Race AG am Schubart-Gymnaisum in den Produkttest mit einbezogen. In den Osterferien wurden die neue Gattung der Copter in der Sporthalle umfangreichen Tests unterzogen, deren Ergebnisse mit in das Finalerzeugnis eingearbeitet wurden. Was lag näher, als die Testmannschaft auch für die Präsentation einzuladen. Nicolas Maiwald, Julian Wankmiller und Jonathan Litzelmann präsentierten in der Halle 26 der CBIT einer interessierten Öffentlichkeit die fliegenden Bälle und steuerten sie sicher durch die aufgestellten Tore. Die Bälle haben dabei die Größe eines Fußballs, die Tore sind allerdings wesentlich kleiner und es bedarf schon eines gewissen fliegerischen Geschicks, den Ball am Gegner vorbei in ein das Tor zu fliegen. Im Spätherbst wird ein erstes Deutschlandweites Turnier stattfinden und mit Sicherheut wird ein Team des Schubart-Gymnasiums daran teilnehmen.

Mehr aus dem SG finden Sie in unserer Schulzeitung „Schon gehört?“