und mehr!

Junge Erfinder und Forscher brauchen Netzwerke! Deshalb freuen sich Schülerinnen und Schüler über die Motivation und tatkräftige Unterstützung seitens der Baden-Württemberg-Stiftung mit dem Programm „MikroMakro – kleine Köpfe – große Ideen“. Die finanzielle und organisatorische Basis macht es möglich, mit aktuellster Technik zu experimentieren und zu bauen.

IENA 2015: Stell Dir vor, du baust was und die Welt schaut hin!

Zweimal Silber für das Schubart-Gymnasium auf der Internationalen Erfinder- und Neuheitenausstellung (IENA) 2015 in Nürnberg.

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Erfinder aus aller Welt sind auch dieses Jahr wieder zur IENA angereist. Sie stellen insgesamt rund 700 Neuheiten in der Nürnberger Messehalle vor. Das Spektrum reicht dabei von komplexen High-Tech-Geräten bis hin zu praktischen Erfindungen für den täglichen Gebrauch.

Zwei Schülergruppen vom Technikum des Schubart-Gymnasiums, betreut von Frau Angelika Möbius, fuhren am Donnerstag, dem 29. Oktober zur IENA 2015 nach Nürnberg. Im Gepäck hatten sie ihre über zwei Jahre fleißig bearbeiteten Projekte: Felix Brucker (17), Alexander Schaible (17) und Kai Krull (14) stellten ihre Sitzheizung für Outdoor-Veranstaltungen vor. Da stellt sich die Frage, was ist daran neu? Das Drahtgeflecht-Prinzip, wie von Heizdecken bekannt, eignet sich wegen der Kurzschlussgefahr nicht für den Einsatz im Freien. Deshalb fertigten die drei nach umfangreichen Versuchen einen Sitz, der eine auf Heizlack basierende Wärmeschicht im Laminat integriert hat. Mit einer Abschaltautomatik versehen, hat diese Lösung neben den Juroren auch bereits Firmen beeindruckt, was vielleicht auf eine Vermarktung hoffen lässt.

Die drei Schüler hatten bereits im Vorfeld der Messe zur Neuheiten-Show die Möglichkeit, ihre Entwicklung vorzustellen. Timo Enssle (19), Florian Janot (14) und Kai Krull (14) stellten einen Low-Cost-Tricopter der Öffentlichkeit vor und entwickelten damit ein Projekt von Yannik Saemann und Pascal Schlaak (beide 19) weiter. Quattrocopter überschwemmen derzeit in allen Größen und Formen den Markt. Eine ungerade Anzahl von Rotoren, in diesem Fall drei, erfordert eine völlig andere Steuertechnik und auch einen anders gearteten technischen Aufbau, da ein Motor drehbar ansteuerbar sein muss. Damit wird ein weitaus agileres Flugverhalten bei relativ stabiler Steuertechnik möglich. Die drei trieben die Entwicklung mit vergleichsweise geringen Kosten bis zur fertigen Verkaufsverpackung eines Tricopter-Baukastens. Eine interessierte Fangemeinde war auf der Messe schnell gefunden und eine kleine Flugshow von Timo tat das Ihrige.

Einen herzlichen Glückwunsch an die fünf Tüftler.