Going Green

Die amerikanische Botschaft schreibt in Kooperation mit der Leuphana-Universität Lüneburg den Nachhaltigkeits-Wettbewerbs „Going Green 2016“ aus. Das SG ist mit den Kolleginnen Bettina Schönherr und Ilona Ackermann mitten dabei und wird von Professor Dr. Ulrich Holzbaur von der Hochschule Aalen wissenschaftlich begleitet.

Ein Beispiel

Die 8a vor dem IBM-Gebäude in Stuttgart
Die 8a vor dem IBM-Gebäude in Stuttgart: Als Gewinner des Wettbewerbs „Going Green 2016“ freut sich die Klasse 8a über einen Gewinn von 500 Euro.

Die Klasse 8a darf sich bei der Preisverleihung in Frankfurt/Main über einen Gewinn von 500 Euro freuen. Die Schüler und Schülerinnen möchten das Preisgeld für ihre eigene „nachhaltige“ Weiterbildung einsetzen, bevorzugt im Bereich der Lebensmittelversorgung — und natürlich auch, um neuen Ideen für den Wettbewerb im kommenden Schuljahr 2016/17 zu bekommen.

Ziel der Studienfahrt ist das Catering-Unternehmen „Aramark“, das die Versorgungsdienstleistungen im IBM-Hauptsitz in Stuttgart-Ehningen unterhält, sowie der Flughafen Stuttgart. „Aramark“ ist ein internationales Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Catering, Service-Management und Gastronomie. Internationale Konzerne wie beispielsweise die gesamte Verpflegungsleistung bei olympischen Spielen gehören zum Geschäft. Neben interessanten Vorträgen war es für die Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckend, eine Großküche zu erleben, in der täglich bis zu 1500 Essen zubereitet werden — und das absolut nachhaltig. So wurde beobachtet, wie alle Speisen frisch zubereitet werden, wie anfallende Reste vom Putzen des täglichen Gemüses für die Herstellung von Suppen und Soßen weiter gekocht werden und wie in der Küche immer nach Bedarf in relativ kleinen Mengen vorbereitet und gekocht wird — immer den Blick auf eine möglichst geringe Verschwendung von Lebensmitteln und die Verwendung von regionalen Produkten gerichtet. Die ganze Klasse wurde dann zum Essen in den großen Speisebereich eingeladen und konnte sich von der Frische und Vielfalt der Menüs überzeugen.

Am Stuttgarter Flughafen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie ein Flughafen bemüht ist, nachhaltig zu handeln und den Schutz der Umwelt umzusetzen. So können Fluggäste durch Mülltrennung und Abgabe von Plastikflaschen ihren Beitrag leisten, aber auch der Flughafen zeichnet sich zum Beispiel durch Grünflächen zwischen den Rollfeldern aus, in denen sogar Tiere wie Mäuse und Hasen ein Versteck finden. Interessant war auch zu erfahren, dass der Flughafen eigene Bienenstöcke unterhält, die jedes Jahr für eine reichhaltige Honigernte sorgen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für weitere Projekte trat die Klasse am späten Nachmittag die Heimreise nach Aalen an.