Theater-AG

Die Theater-AG des Schubart-Gymnasiums hat eine lange Tradition. Meist bringen die Schülerinnen und Schüler Eigenproduktionen auf die Bühne, die selbst mit Anleitung entwickeln und schreiben oder die als Adaptionen aus literarischen Vorlagen hervorgehen. Dabei setzt Theater aufs Spiel: Spiel mit Kostümen und Requisiten, mit Rollen und Identitäten. Du darfst auf der Bühne jemand ganz anderes sein!

Die Theater-AG zeigt am 30. und 31.01.2017, 19.30 Uhr, im Festsaal die Show des Jahres:

 Tonnenfieber: Da musst du hin! 

„Entmüllen! Nicht für die Tonne leben!“

  • Alex: Marie-Louise Bachmann (K2)
  • Lulu: Alexandra Ittner (K2)
  • Marie: Adeline Rasovan (K2)
  • Sam: Anastasia Morgun (K2)
  • Josh/Hüseyin: Ferhat Hamurcu (9b)
  • Plakat: Ferhat Hamurcu
  • Spielleitung und Text: Richard Haupt, Günter Hautschek

„Rätselhaftes Tonnenfieber – die Seuche greift um sich!“ Sie vermissen Ihre Kinder? Als Sie sie in die Schule fahren wollen, sind sie einfach nicht da. Du vermisst deine Freunde? Als du sie auf WhatsApp kontaktieren willst, sind sie schon seit Minuten, nein: Stunden! –nicht mehr online. Dafür gibt es nur eine Erklärung:

Immer mehr Jugendliche verlassen ihr schützendes Zuhause und siedeln sich in Müllkolonien an. Schulen im ganzen Land stehen leer. Tonnenparks blühen auf – zu Hunderten, ja Tausenden! Verzweifelte Eltern schwärmen aus, suchen landauf, landab nach ihren Sprösslingen und fordern den Einsatz von Polizei und Militär. Bundesregierung und Landesregierungen zeigen sich alarmiert. (Schwäbische Post, 31.6. 2017)

Stellen wir uns vor: Vier Jungmenschen, zufällig weiblichen Geschlechts, finden sich in einem Ambiente, aus Abfall, Weggeworfenen, wild in die Landschaft ‚Entsorgtem’ vor. Dahin getrieben hat sie eine seltsame Fiebererkrankung, die nur Jugendliche befällt: das Tonnenfieber. Sie versuchen sich einzurichten, improvisieren und organisieren –mehr schlecht als recht- ein Gemeinschaftsleben mit Regeln und einer direkt-demokratischen ‚Vollversammlung‘ aller vier Tonnenflüchterinnen.-

Da taucht unverhofft/unverlangt ein Fünfter auf, ganz ohne Fieber und auch sonst irgendwie ziemlich anders: die Wohlstandsflüchter treffen auf einen ‚echten’ Flüchtenden. Und er auf sie.

Werden sie ihn aufnehmen oder wegbeißen? Können ziemlich unterschiedliche Typen, die vieles aus ihrem alten Leben beendet haben (oder beenden mussten), etwas (Neues) miteinander anfangen? Und was kann man mit dem Müll, den Dingen im Endzustand, ‚beginnen‘?